Archives for category: pflanzlich

So langsam haben die Pflänzchen vom Projekt “Urbanität und Vielfalt” des Umweltzentrums Dresden e.V. die Größe erreicht, das wir sie raus pflanzen können. Pflanzerde haben wir noch, es hat sich nur gezeigt, dass wir vor der Mauer etwas mehr Platz benötigen. Um den Kugellauch haben wir die wild gewachsenen Pflanzen entfernt. Beim Spitzwegerich hab ich es einfach nicht über mich gebracht, den in den Kompost zu stecken. Kurzerhand hat der einen Platz oben hinter der Mauer bekommen.Perspektivisch werden noch Bodendecker vor die Mauer gesetzt. Damit auch nichts die Patenpflanzen überwuchert, sind da Rasenkantenringe gesetzt. So winzig das jetzt aussieht, werden einige der Pflänzchen hoch und ausladend. Bekommen haben wir “Guter Heinrich“, “Gewöhnliches Zittergras“, “Aufrechtes Fingerkraut“, “Färber-Hundskamille“, “Echtes Herzgespann” und “Skabiosen-Flockenblume“. Mal sehen, was wir durch bringen – im Herbst müssen wir Samen abliefern.

(swg)

Ich geh zur Zeit gerne abends nochmal hinters Haus zum gießen. Und einfach zum gucken. Und horchen wie’s summt.Californischer MohnSaatmohnBlutroter Storchschnabel und Gartenazaleemein bunter VorgartenPrachtspiereGelbe TaglilieDann geh ich wieder nach oben, bin erleichtert, dass kaum Ackerwinde zu sehen war und freue mich aufs nächste gießen.

(swg)

Bei der ganzen schönen Gärtnerei gibt es auch Arbeiten, die eher nicht so fetzen. Das Fugenkratzen im Knochenpflaster gehört eindeutig dazu. Vorm Haus sollte das theoretisch von den Bewohnern reihum wöchentlich mit der Großen Hausordnung erledigt werden. Passiert praktisch aber nicht – eigentlich sind wir glaube ich die einzigen, die das machen. Wobei auch wir das erst in Angriff nehmen, wenn es überhaupt gar nicht mehr zu übersehen ist. Immerhin haben die Kinder ein bisschen mitgeholfen.Fugenkratzerei im KnochenpflasterFugenkratzerei im KnochenpflasterFugenkratzerei im KnochenpflasterFugenkratzerei im KnochenpflasterDrei Stunden sind wir über die Zufahrt gekrochen, dabei wollten wir eigentlich nur zwei Immergrün nachpflanzen. Naja, wie das so ist…

Und dann gab es noch einen Überraschungsbesucher – gerade hatten wir über ihn gesprochen, und dass er sich dieses Jahr noch gar nicht hat blicken lassen. Prompt kam er vorbei.Feldhase am HausFeldhase am HausLetztes Jahr kam der Feldhase schon immer in den Hof und hat sich an unserer Mini-Wildblumen-Wiese gütlich getan. Und die Sonnenblumen abgebissen. Saubazi.

(swg)

Heute ist es endlich soweit, wir können unsere Patenpflanzen beim Umweltzentrum Dresden e.V. abholen. Unter dem Motto Urbanität und Vielfalt bekommt man bedrohte Wildpflanzen ausgehändigt. Entweder betreut man die Pflänzchen und gibt sie im Spätherbst zurück. Oder man pflanzt sie an geeigneter Stelle in den Garten und liefert die Samen ab. Ganz nach Vereinbarung.

Natürlich nehmen wir für so einen samstäglichen Ausflug die Fahrräder und ich häng mir den Lastenanhänger dran. Wir sind etwas früh dran und haben noch genug Zeit für den wunderbaren Spielplatz an der Berliner Straße, direkt neben der Feuerwehr.Feuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeMit Abstand die größte Attraktion sind die Wasserspritzen, ganz passend zum Feuerwehrthema.Feuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner Straße>Feuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeIrgendwann hat jeder seine Dusche bekommen, wir können weiter.

Beim Umweltzentrum gibt’s das Infomaterial und die Schützlinge. Heuer sind die wegen des überraschend kalten Mais noch sehr klein. Bevor wir die raussetzen können, müssen wir sie auf dem Balkon päppeln.Patenpflanzen vom Umweltzentrum DresdenWir haben aber zusätzlich noch zwei Löwenmäulchen und Teefenchel mitgenommen. Die können gleich vor die neue Mauer.Löwenmäulchen vom UmweltzentrumTeefenchel vom UmweltzentrumGanz hinten steht ein Liebstöckel aus Mutters Garten. Den letzten auf unserem Balkon haben wir vor vier Jahren gerebelt, jetzt gehen die Vorräte doch langsam zur Neige.Liebstöckel vor unserer MauerUnd Mauerpfeffer! Der muss natürlich sein, keine Mauer ohne Mauerpfeffer.Mauerpfeffer in unserer TrockenmauerDer Rest vom kahlen Beet ist für die Schützlinge reserviert, wenn sie sich auf dem Balkon genug gerappelt haben.

(swg)