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Zur Not verwende ich Instant-Gemüsebrühe, aber eigentlich ist das nix; Geschmacklich fehlt da einfach was und die Hauptzutat scheint eh meist Salz zu sein. Ich habe mir angewöhnt, Gemüsebrühe selber zu machen. Der Geschmacksunterschied liegt mindestens im Bereich von Welten – wenn nicht gar Universen.

Es ist viel weniger aufwändig, als das im ersten Moment scheint. Die Woche über sammel ich die Schälabfälle vom Gemüse: Meist sind das hauptsächlich die Schäler von Möhren und Zwiebeln. Das ganze wandert immer einfach in die Sammeldose im Gemüsefach des Kühlschranks.Gemüseschäler in der Dose für die nächste BrüheBeim nächsten Anfall von Kochen wird dann der kleine Topf rausgeholt und das Gemüsefach nochmal inspiziert. Der vergessene Kohlrabi, ein Stück traurigen Knollenselleries, vereinsamter Lauch: Alles wird kleingeschnitzelt und wandert mit den gesammelten Resten in den Topf. Mit etwas Öl röstet der kleine Kompost bei offenem Deckel vor sich hin – immer mal umgraben! Da darf gerne ein bisschen was leicht anbrennen, das gibt schöne Röst-Aromen. Danach wird mit Wasser aufgefüllt, gesalzen und der Ansatz darf 20 – 30 Minuten bei geschlossenem Deckel vor sich hin köcheln.fertig ausgekochtes GemüseAm Ende seihe ich alles durch ein Sieb und drücke die Gemüsereste feste aus. Einen knappen Liter Brühe bekomme ich so immer heraus.abgeseihte GemüsebrüheEine Woche hält sich die Brühe mindestens im Kühlschrank, aber einfrieren ist ja auch eine Option.

(swg)

Und weiter geht die Cookieserie! Heute: American Christmas Cookies, wieder vegan. Die Bezeichnung ist natürlich dreist aus dem Ärmel geschüttelt und bezeichnet in gar keinem Fall ein irgendwie tradiertes Backwerk von drüben. Etwas Apfel und etwas Zimt sorgen schlicht für einen weihnachtlichen Duft.Zutaten
200 g Mehl
100 g Haferflocken
200 g Zucker
100 g Muscovado-Zucker
1 Pck. Backpulver
2 TL Zimt
20 bis 30 g getrocknete
Apfelringe kleingehackt
200 g Chocolate Chunks
140 g Margarine Alsan bio
100 ml Hafer-Cuisine
Ei-Ersatz äquivalent 2 Eier
Vielleicht ein Wort zum Mehl: Meist verwende ich einfach nur 550er Weizenmehl, nach Laune kann aber die Hälfte schon mal mit Weizen-Vollkornmehl ersetzt werden; Dinkel in beiden Variationen eignet sich genau so.
Für den Teig vermischt man einfach alle trockenen Zutaten, außer den Ei-Ersatz. In einer zweiten Schüssel schlägt man die Hafer-Cuisine schaumig auf und gibt dann das Eiersatzpulver dazu. Es sollte ein cremiger Schaum beim aufschlagen entstehen.Zusammen mit der weichen Margarine kommt das zu den trockenen Zutaten. Wenn der Teig durchgeknetet ist, sollte er weich und schön klebrig, aber noch formbar sein. Hübsch ist das Bild jetzt nicht, aber wenigstens wisst ihr jetzt, wie es aussehen sollte.Ganz zum Schluss knetet ihr die kleingeschnitzelten getrockneten Apfelringe und die Chocolate Chips ein – nicht vorher! Die schmelzen Euch sonst. Formt ca. 30 g schwere Kugeln und platziert sie auf einem Backpapier belegten Blech. Für richtig große Cookies nehmt 50 g Teig pro Kugel.Im Umluft-Ofen bei 180 °C müssen sie 12 Minuten backen. Die Kugeln laufen dabei breit; Achtet entsprechend auf Abstand beim platzieren.

Damit das Breitlaufen gut funktioniert muss man mit der Zugabe der Margarine etwas experimentieren: Zu viel und der Teig ist schmierig, klebt wir Hulle an den Händen und lässt sich nicht zu Kugeln formen, zu wenig und die Kugeln laufen beim Backen nicht breit. Es hängt stark von den Fettarten in der Margarine ab, wieviel ihr für den Teig benötigt. Geratet aber nicht in Panik, nur weil die Cookies in der Röhre nach 12 Minuten immer noch kleine Hügel sind: während des Abkühlens fallen die weiter zusammen. Backt sie auf keinen Fall länger, dann werden sie nur trocken.

Na denn man los.

(swg)

and vegan, too!!1! American Chocolate Chip Cookies hab ich ja schon mal im Blog. Hier kommt eine Variante mit extra Kakao.Zutaten
200 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 TL grobes Salz
100 g Haferflocken
200 g Zucker
100 g Muscovado-Zucker
30 g Kakaopulver ungesüßt
200 g Chocolate Chunks
160 g Margarine Alsan bio
100 ml Hafer-Cuisine
Ei-Ersatz äquivalent 2 Eier
Für den Teig vermischt man einfach alle trockenen Zutaten, außer den Ei-Ersatz. In einer zweiten Schüssel schlägt man die Hafer-Cuisine schaumig auf und gibt dann das Eiersatzpulver dazu. Es sollte ein cremiger Schaum beim aufschlagen entstehen. Zusammen mit der weichen Margarine kommt das zu den trockenen Zutaten. Wenn der Teig durchgeknetet ist, sollte er weich und schön klebrig, aber noch formbar sein. Ganz zum Schluss knetet ihr die Chocolate Chips ein – nicht vorher! Die schmelzen Euch sonst. Formt ca. 30 g schwere Kugeln und platziert sie auf einem Backpapier belegten Blech. Für richtig große Cookies nehmt 50 g Teig pro Kugel. Im Umluft-Ofen bei 180 °C müssen sie 12 Minuten backen. Die Kugeln laufen dabei breit; Achtet entsprechend auf Abstand beim platzieren.

Damit das Breitlaufen gut funktioniert muss man mit der Zugabe der Margarine etwas experimentieren: Zu viel und der Teig ist schmierig, klebt wir Hulle an den Händen und lässt sich nicht zu Kugeln formen, zu wenig und die Kugeln laufen beim Backen nicht breit. Es hängt stark von den Fettarten in der Margarine ab, wieviel ihr für den Teig benötigt.

Wenn man die Hafer-Cuisine schaumig aufschlägt, kann man auch auf den Ei-Ersatz verzichten. Ohne funktionieren die Kekse eigentlich genauso gut, ich bin selbst noch in der Experimentier-Phase.

Apropos Experiment: Beim Backen mit veganen Rezepten zu beginnen, erscheint mir als dankbarste Variante. Zucker plus Fett und von beidem viel – das schmeckt einfach immer; Besser nur, wenn es irgendwie zusammen hält. Von „gesund“ könnten wir nicht weiter entfernt sein. Aber darum geht es ja zum Glück beim Backen nicht :)

(swg)

Bei meinen Kindern und auch sonst in deren Freundeskreis kommen meine Zimt-Brownies immer sehr gut an. So ähnlich hab ich das Rezept mal bei Chefkoch gefunden – ich bastel halt immer an allem rum. Ein Geheimnis ist das Rezept natürlich nicht:

Zutaten
200 g Zartbitter-Kuvertüre
(möglichst hoher Kakaoanteil)
200 g Butter
4 Eier
250 g Zucker
1 TL Zimt
160 g Mehl
30 g Kakaopulver, ungesüßt
Icing
3 EL Butter
3 EL Kakaopulver, ungesüßt
1 Pck. Vanillezucker
100 g Puderzucker
1 EL Milch
Für den Teig die Butter und Kuvertüre im Wasserbad gemeinsam schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker kräftig schaumig aufschlagen bis nur noch ganz feine Bläschen sichtbar sind.Dann die nur noch lauwarme (nicht heiße!) Kuvertüre darunterrühren. Das Mehl mit Zimt und Kakao mischen, einsieben (sonst Klümpchen!) und unterrühren.Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte, rechteckige Form von ca. 30 X 20 cm füllen (geht auch größer, gibt etwas flachere Brownies) und bei vorgeheizten 180 °C Umluft 25 – 30 min backen.Der Teig scheint zunächst sehr aufzugehen, fällt aber nach dem Backen wieder zusammen – das soll so sein. Außen sollte eine leichte Kruste und innen der Teig am Ende noch klebrig sein. Nach dem Backen müssen die Brownies in der Form vollständig auskühlen.Für den Überzug rührt man die drei Esslöffel Butter mit dem Kakaopulver, Puderzucker und Vanillinzucker cremig: Dazu vorsichtig etwas Milch zugeben, sodass sich die Masse zum Schluss streichen lässt. Wenn die Brownies abgekühlt sind, stülpen und mit der Kakao-Zucker-Creme überziehen.Schön in kleine Happen schneiden, denn das Ding ist schon sehr mächtig. Fertsch.

(swg)

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