Archives for the month of: Juli, 2022

Cowgirls CowgirlsCowgirlsbehaupten meine Kinder.

(swg)

Die Kinder werden ob der Aussicht auf Wüstenrennmäuse immer hibbeliger. Soweit steht das Terrarium, der Innenausbau fehlt noch. Von den letzten Rennmäusen ist noch jede Menge Zeug zum dekorieren und einrichten des Terrariums da.Damit können sich die Kinder austoben, damit den neuen Bewohnern ihr Heim auch gefällt.Bissel was geht noch, aber so isses ja schon ganz schön. Was jetzt noch fehlt sind die Schiebetüren-Scheiben und – das wird mir am schwersten fallen – zwei Löcher für das Röhrensystem in der rechten Seite des Terrariums.

(swg)

Es ist eine Ewigkeit her, dass ich am PC gespielt habe – nie wirklich exzessiv, höchstens mal lange… Ich war nie geil auf Ballerei; Aufbaustrategie hat mal Spaß gemacht, aber nicht allzu sehr. Nee, bei mir waren es eher Adventure, die knobeligen, absurden: Lucas Arts. Sowas geht auch heute noch ohne große Ausrüstung. Aber schon mit SuperTuxKart kann man einen Laptop oder PC mit integrierter Grafik locker überfordern, wenn man ein paar mehr Details anschaltet.

Alina interessiert sich inzwischen langsam fürs zocken, nicht zuletzt durch ihren Cousin, der seine Switch ungern beiseite legt und von einem Gaming-PC träumt. Auch ein geschenktes Bayala harrt immer noch des ausprobierens durch Alina. Und auf Youtube gab’s mal Trailer zu Zoo Planet zu sehen. Das wäre mal cool zu spielen, meint sie. Die vorhandene Rechentechnik überfordert beides heillos.

sparsam

Etwas anderes als integrierte Grafik habe ich nicht. Hier ist die Rechentechnik auf Sparsamkeit ausgelegt, vor allem aber auf Ruhe! Und wenn man CPUs mit niedriger TDP und integrierter Grafik benutzt, entsteht auch kaum Abwärme, die man weglüften müsste. Ich hab sogar das ATX-Netzteil aus meinem COOLTEK Cube geschmissen und gegen eine PicoPSU-150-XT 150 W und ein 120 W Notebooknetzteil (12 V) getauscht. Nicht weil das unterm Strich sparsamer wäre als ein gutes ATX-Netzteil, aber ich muss die Wandler-Abwärme nicht auch noch aus dem PC-Gehäuse schaufeln. Der Lüfterlärm des Netzteils fällt weg.

Das Bild ist flach

Der Nachteil ist natürlich klar: Schaut man auf die Verlustleistung von Grafik-Karten ist bei meinem Setup kein Spielraum. Selbst vor 5 Jahren kam man locker auf 300 W Leistungsaufnahme bei einer Karte. Heute, im Jahr 2022, knacken die Spitzenkarten schon die 1 kW-Marke! Nichts davon will ich dauerhaft in meinem Rechner werkeln haben, den ich immer und alltäglich nutze. Selbst im Idle brauchen Grafikkarten 15 bis 20 W, was die durchschnittliche Leistungsaufnahme meines PC fast verdoppeln würde. Keine Lösung wäre es, die Grafikkarte immer auszubauen, wenn ich sie nicht nutze. Dafür ist das Zeug einfach nicht gemacht.

Aber es gibt ja noch Thunderbolt und eGPU: Grafikkarten im externen Gehäuse. Unter Linux wird das alles leidlich unterstützt, wenn auch nicht so Plug’n’Play wie unter Windows oder MacOS. Mindestens aus und wieder einloggen muss man sich, damit Xorg die externe Karte als primäre kredenzen und den Spielespaß auch darauf rendern kann. Ob Gehäuse, Karte und Rechner unter Linux zusammenspielen kann man nur durch probieren herausfinden. Das Schöne an dieser Lösung: Abstecken und beiseite stellen, wenn man sie nicht braucht.

Was ginge…

Vier sehr gängige Varianten von externen Gehäusen sind das Razor Core X Chroma, Sonnet Breakaway Box, Mantis Saturn/Venus und Akito Node. Hier passen fast beliebige Karten rein. Dazu kommen noch ein paar Exoten, wie der Sonnet Breakaway Puck und die Apple Blackmagik. Es sind Komplettlösungen mit fest verbauter GPU, kein Wechsel möglich. Der Charm der apfeligen Variante ist die Lüfterlosigkeit: absolute Stille. Die verwendete AMD Radeon Pro 580 ist allerdings inzwischen weit weg von taufrisch. Und in der Inkarnation als Vega 56 ist die Blackmagik immer noch unverschämt teuer. Immerhin ist das Angebot in den Kleinanzeigen von allen Varianten recht üppig, am häufigsten sind die Razor Core X Chroma-Gehäuse ohne Karte.

…und was kam

Letzten Endes habe ich eine Sonnet eGFX Breakaway Box 550 mit einer Vega 56 (mit 8 GB RAM) geschossen. Mir ist bewusst, dass das nicht der neueste Kracher ist, aber die schon etwas abgehangene Technik verspricht recht solide Linux-Unterstützung. Die 3D-Leistung reicht für die anvisierten Spiele locker aus.

Die Hoffnung hat sich bewahrheitet. Beim ersten Anstecken ans Arbeitsnotebook wurden die AMD Treiber direkt von Ubuntu 22.4 geladen. Damit das Rendern vom 3D-Gelump auch über die potentere Karte stattfindet, muss sie die primär von Xorg verwendet werden. Dafür hat jemand ein sehr komfortables Setup-Skript geschrieben: egpu-switcher. Ein anschließendes Aus- und wieder Einloggen (was Xorg neu startet) bringt die angesteckte eGPU an die Front. Alina ist jedenfalls begeistert ein paar Runden SuperTuxKart gerast.Mal schauen ob ich das Bayala-Spiel auch zur Kooperation bewegen kann – Wine oder VM mit Windows? Wir werden sehen. Für meinen PC muss ich noch die Thunderbolt-PCIe-Karte besorgen, dafür sind die Preise nur gerade unangenehm hoch. Und dann braucht’s mal noch ein tauglicheres Gamepad als das olle Logitech; Eins mit ordentlichen Analog-Sticks. So kommt eins zum anderen…

(swg)

Alles stapelt sich gerade. Nicht fertig geschriebene Beiträge im Blog, sei es nun Italien-Urlaub, Ziegenwandern oder Alinas Wochenrückblicke aus der Unischule. Nichts davon will ich verlieren. Ich hab festgestellt, dass mir viele Sachen schon entfallen sind, wenn ich so im Blog zurück blättere. Ich überrasch mich selber mit meiner eigenen Vergangenheit. Ein bisschen schlimm fühlt es sich schon an, wie vergesslich man ist. Aber nicht zurückblättern zu können! Gut, ich wüsste ja nicht, was ich nicht aufgeschrieben habe, nur die Lücken würde ich eventuell doch bemerken. Das wäre wahrscheinlich noch schlimmer, als die eigene Vergesslichkeit zu erkennen.

Schleppend geht das Wüstenrennmaus-Terrarium voran; Nicht das ich hier Mist gebaut hätte. Aber die ganzen vielen Kleinigkeiten, die beim Einbau der Teile zu beachten oder nachzuarbeiten sind, die halten einfach ungemein auf. Für manches brauche ich die Tischkreissäge, dann heißt es den Kram in den Fahrradanhänger packen und auf zu meinen Eltern… Die Lüftungsgitter hatte ich schon vor einer Weile lasern und abkanten lassen.Pretec aus Dresden-Heidenau hat das recht unbürokratisch erledigt. Zeichnungen hingeschickt, Angebot bekommen und eine Woche sowie 200,- € später konnte ich die beiden Lüftungsgitter Abholen. Zwischenzeitlich hab ich den Schieber gefertigt, der als Einstreu-Kiste unten dient. Der Kram muss endlich mal reinmontiert werden.Heute ist endlich alles notwendige eingebaut.Wenigstens werde ich wohl noch diese Woche die Scheiben beim Glaser bestellen können. Bis die abholbereit sind, können sich die Kinder am Innenausbau der neuen Mäusebehausung austoben.

Meine anderen Bastelprojekte ruhen dagegen: die RaspberryPi-Nextcloud für den Verwaltungsbeirat unserer Eigentümergemeinschaft harrt ihrer Fertigstellung – ich müsste den Softwarekram “bloß” mal zu Ende einrichten. Ach und die Akkus für deren USV bestellen. Verdammt.

Die Wartungsaufgaben am Womo stapeln sich noch. Ölwechsel ist fällig und dann muss es zum Camperservice. Der muss am Boden des Aufbaus einen alten Wasserschaden ausbessern: Als bei der alten Chemie-Toilette der Wasserzulauf undicht wurde, war das Anlass sie rauszuschmeißen. Trenntoilette rocks!

Finanzkram stapelt sich. Steuererklärung ist zwar nicht soo schlimm, aber drei/vier Abende sind mit sowas auch schnell gelaufen. Außerdem hat der Finanzer-Termin ein paar Umschaukeleien bei Versicherungen und so beschert. Noch dazu bin ich beim Aufräumen über mein altes Depot gestolpert. Damals, zu Studentenzeiten, war gerade Kleinanleger-Hype, logisch war ich dabei. Immerhin ist das Depot nicht völlig wertlos geworden und die Dividenden haben das angehängte Girokonto etwas befüllt, wenn auch nicht viel. Bloß den Zugang muss ich mal reaktivieren, mehrere Verfahrensumstellungen hab ich schlicht verpennt…

Mit atemberaubender Geschwindigkeit rast auch Jannikas Schuleinführung heran. Da stapeln sich Schulzeugbesorgungen und Basteleien, wie die Zuckertüte. Und der Orga-Kram, damit auch die ganzen alten Leute die Feier als angemessen empfinden. Wobei es Jannika viel mehr darauf ankommt, das Solveig – ihre Cousine – mit ihr feiert. Die kommt auch in die Schule. Da kann ich mir den Aufwand zum Glück mit meinem Bruder teilen, zumindest auf unserer Seite der Familie.

Naja und Wäsche stapelt sich immer; Ist sicher nichts neues.

Wie machen das andere eigentlich so?

(swg)

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