Fürs dritte Kind muss Platz geschaffen werden. Normaler Weise bedeutet das, Dinge vor allem Auszusortieren und dem Moloch der Kleinanzeigen preis zu geben. Oder dem der grünen Tonne. Den Teil haben wir im Schlafzimmer schon recht gut erledigt. Wir haben unseren Kleiderschrank nach “passt”, “passt bald” und “hahaha” sortiert. So ist jetzt Platz für Babyklamotten und außerdem tatsächlich ein Schrankabteil frei geworden. Da wieder ein Beistellbett im Schlafzimmer Platz finden soll, kommen die Wäschekisten an des Schrankes Stelle.An der anderen Wand hatte ich die obere Kiste schon so. Das Problem ist jetzt, dass nun beide aufgehängt sind und man die obere Kiste zwar noch gut füllen kann, aber den Inhalt zum waschen schlecht herausbekommt. Außer, man könnte sie kippen, so zum Beispiel.Zwei Scharniere und die Ketten etwas länger, dann geht das.An den Kabelbindern kann man die Ketten anfassen und leichter einhängen. Schnell einfach, ein echter IKEA-Hack.

(swg)

Es ist immer wieder die gleiche Frage und jeder muss sie sich mehrfach im Jahr stellen: Was schenke ich? Mit meinem Bruder bin ich mir schon vor ein paar Jahren einig gewesen: Du hast eine Idee? Schön. Keine Idee? kein Problem. Es gibt vielleicht einen Anlass – Geburtstag oder so – aber doch weder Zwang noch Grund für ein Geschenk. Komm zum Kaffee, ‘s gibt auch Kuchen.

Natürlich ist es schön, etwas geschenkt zu bekommen; Fast genauso schön, ein Geschenk zu machen. Aber Dinge, die man braucht, hat man bald; Noch schneller die gigantische Menge an Dingen die man weder braucht noch wollte. Dann kommen die ganzen Gutscheine: Man bekommt irgendwann so viele, das man einige sogar vergisst – und das ist dann auch sehr schade. Manchmal finden noch die sehr schönen – zugegebener Maßen ziemlich sinnlosen – aber trotzdem schönen Dinge ihren Weg; Solche, die man mag, sich aber niemals selbst kaufen würde. Mit diesen Dingen muss man sehr sparsam sein. Eine Flut davon macht weinen: Platz zum hinstellen und Zeit zum angucken brauchen sie doch; Denn dafür sind sie da.

(Bücher sind vielleicht noch eine Ausnahme – aber aufgrund dessen auch nichts, wofür man einen Grund brauchen sollte, sie zu schenken: Das muss man sofort tun, wenn man ihrer habhaft wird.)

Bei alledem ist ein siebzigster Geburtstag dann doch ein sehr starker Anlass. In diesem Falle der meines Vaters. Leider ist mir partout keine Idee über den Weg gelaufen und ein bisschen wäre mir das am Ende doch peinlich gewesen. Aber mein Bruder hatte einen sehr guten Einfall. Mit 70 ist man definitiv über Dinge brauchen, Gutscheine und vielleicht sogar Schön-Nutzloses hinaus. Aber was ich eigentlich komplett hatte vergessen zu erwähnen, ist die eine und wichtigste Sache: Zeit. Nicht das man sie sich nicht eh immer für sich und diejenigen um einen herum nehmen sollte. Aber noch etwas mehr gemeinsame Zeit verschenken ist glaube ich nie verkehrt.

Deshalb werden mein Bruder, mein Vater und ich wandern gehen. Ein langes Wochenende werden wir uns auf dem Höhenweg des Fichtelgebirges umgucken. Alles ist gebucht, die Hotels und Hütten organisiert und mehr als Rucksack und Wanderschuhe sind nicht zu schnappen; Kamera vielleicht noch. Und dann geht’s Donnerstag nachmittag los. Nach Wunsiedel.

(swg)

Alina hatte ja gaming-Ambitionen, was mit meinem Spar-Rechner ohne dedizierte GPU einfach nicht geht. Ich hatte deshalb eine eGPU gekauft, mit der ihre Spiele gehen sollten. Getestet hatte ich das erfolgreich mit meinem Arbeitslaptop und dessen Thunderbolt-Anschluss unter Ubuntu-Linux. Jetzt muss die eGPU noch an meinem Rechner funktionieren, dem fehlt aber Thunderbolt. Eine PCIe-Karte ist meine einzige Chance.

Bei meinen Versuchen meinen PC sparsam und vor allem leise zu bekommen, wollte ich eine 120er Wasserkühlung einbauen. In meinem Cooltek Cube ist recht wenig Platz, aber wenn ich das ATX-Netzteil rausschmeiße, wäre dort genügend Raum für einen 120er Radiator mit Lüfter. Jetzt wird mein Intel core-i5 3470T mit 16 GB RAM und zwei SSDs von einem 120 W-Laptop-Netzteil und einer PicoPSU befeuert. Allein der Rausschmiss des Netzteils hatte sich schon als so effektiv in Sachen Lärm herausgestellt, dass ich auf den Einbau der Wasserkühlung erstmal verzichtete – auch wenn die Silent Loop 2 be quiet! schon da lag. Kein ATX-Netzteil: kein Lärm mehr. Der verbaute CPU-Kühler ist außerdem so dermaßen überdimensioniert, der hat kaum Schwierigkeiten die 45 W TDP der CPU im Griff zu behalten ohne groß den Lüfter hochzudrehen.

Genau der CPU-Kühler kommt mir jetzt beim Einbau der PCIe-Thunderbolt-Karte in die Quere.Würde ich allerdings die Wasserkühlung reinzimmern, ist genug Platz! Die Pumpe auf dem CPU-Wärmetauscher ist eher winzig und das Paket aus Lüfter und Radiator beansprucht weniger Platz als das ATX-Netzteil. Also muss die nun doch rein. Damit das halbwegs nach was aussieht, habe ich mir ein paar Bleche für mein Gehäuse machen lassen:Fast vier Wochen hab ich drauf gewartet, aber den Termin hat Emil Wirth auch so angegeben und am Freitag die Bleche pünktlich hier abgeliefert. Sehr geil und in den heutigen Zeiten schon nicht mehr selbstverständlich. Danke nochmal, die Teile passen perfekt, wie eine erste Anprobe gezeigt hat.

Der eine Winkel soll den Radiator da halten, wo das Netzteil war. Die neue Seitenwand hat einen ordentlichen Durchbruch für den Lüfter des Radiators. Und weil ich schon mal dabei war, hab ich einen Kartenleser in die Seitenwand integriert. Den kleinen Winkel dafür muss ich innen an die Seitenwand kleben.

Auch wenn der Radiator mit seinen zwei Lüftern etwas kleiner ist, als es das ATX-Netzteil war: Fummelei ist der Einbau trotzdem. Vor allem die zwei nur semiflexiblen Wasserschläuche zwischen Pumpe und Radiator sind tricky.Die Pumpe hab ich mit den Schläuchen nach oben montiert. Nach rechts würden die Anschlüsse an den RAM stoßen. Und so lassen sich die Schläuche in einer schönen Schlaufe von hinten in den Radiator legen. Es ist aber alles ziemlich eng. Nachträglich steckt man hier gar nichts aufs Bord, dann baut man den Radiator wieder aus.Der Lüfter drückt die Luft absichtlich durch den Radiator in den Rechner hinein; Ich hab Angst, dass mir sonst die Kondensatoren neben der CPU allzubald mangels Kühlung abrauchen.

Thunderbolt ist jetzt auch an Bord.Unter Linux wird die Karte erkannt, aber die eGPU startet nicht. Da fehlt vermutlich noch ein Stromkabel – muss ich erstmal noch nen Adapter für häkeln.

Immerhin: Die Wasserkühlung sorgt dafür, dass der Rechner bei 31°C idlet – bei 24°C Raumtemperatur. Beim re-encoden eines Films geht das rauf auf 36°. Mit dem Luftkühler hab ich da eher mal 65°C und mehr auf der CPU gesehen. Soweit also schon mal ein Erfolg.

(swg)

Fenster auf kipp

Ich lausche der schwellenden Brandung

Stadterwachen

(swg)

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