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Unsere Rennmäuse müssen dringend ihren Stall ausgemistet kriegen, unten läuft der Schieber schon von Einstreu über. In die Einstreu haben sie fleißig Tunnel und Höhlen rein gegraben und wir haben natürlich auch immer frisches nachgelegt; Irgendwann wird’s dann halt zu voll. Außerdem wird da bestimmt wieder massig Futter gebunkert sein – einerseits lockt das ungebetene Besucehr an, andererseits haben Banane und Kiwi ihre Lager eh schon vergessen. Als Grundstreu verwenden wir Hanfhäcksel, auf den Boden kommt Holz: Buchenholzhäcksel, dazu noch ein bisschen Stroh. Hanf ist alle, Holzhäcksel auch, also muss ich zum Fressnapf, Nachschub holen. Mit einem kleinen Umweg über den nächsten Lidl (Zutaten für ein paar selbst gemachte Pralinen) wird das eine feine kleine Fahrrad-Einkaufstour. Alina kommt mit, Mika muss auch: Maria will mal ihre Ruhe von dem kleinen Mamakind.

Oh, ich hab den Anhänger vermisst! Ich brauch‘ den eigentlich viel öfter, als gedacht! Es ist so schön, allen Kram einfach da reinfallen zu lassen und nicht in irgendwelche Taschen am Fahrrad packen zu müssen; Nur um anschließend festzustellen, das aus jener Tasche noch dies und das, aber jetzt von ganz unten, gebraucht wird … Im Anhänger ist einfach endlos Platz.

Mika kann’s kaum erwarten, in den Fressnapf zu kommen; Er weiß noch, dass es da ein paar Tiere zu gucken gibt, und seine Schwester wird ihn rumschleppen und ihm alles zeigen, das weiß er auch. Vorher muss er aber noch den Lidl aushalten. Den kenn‘ ich inzwischen ganz gut und muss nicht lang suchen. Außerdem hat Alina Mika auf dem Arm und ich muss nicht aufpassen, dass er Blödsinn anstellt. Nach 5 min sind wir schon wieder draußen. Das ist nicht zuletzt den SB-Kassen zu verdanken: Die sind sehr tolerant und ohne überbordenden Kontrollzwang gebaut – wie in manch anderen Läden. Das beschleunigt den Bezahlvorgang enorm. Draußen wird der Beutel in den Anhänger gestellt: Fertsch. Achja, Mika noch in den Sitz schnallen.

Im Fressnapf läuft es wie gedacht, Mika zerrt Alina überall hin, Nager, Fische, Insekten, will alle Tiere angucken. Ich hab Zeit, den Kram für die Rennmäuse zusammen zu suchen. Die Mäuse-Röhren von Ferplast fliegen offenbar gerade aus dem Programm. Sehr sehr schade, das Zeug hat sich wirklich bewährt! Die Kinder basteln den Mäusen ganz gerne immer neue Labyrinthe zu den verschiedenen Etagen des Terrariums. Die eine oder andere T-Kreuzung wäre da hilfreich gewesen. Auch die Mäuse lieben’s, haben in einem kleinen Plastewürfel auf dem Terrarium ihre Schlafhöhle eingerichtet.Ferplast Würfelhaus in dem unsere Mäuse ihre Schlafhöhle eingerichtet habenEs sieht herzallerliebst aus, wenn die zwei sich da reinknuddeln. Direkt angeschlossenem haben sie ihr Außenklo in einem T-Stück eingerichtet. Sowas ist total praktisch zu reinigen und kann täglich ohne großen Aufwand erledigt werden. Die Streu im Terrarium bleibt so auch viel länger sauber.

Als ich alles beisammen und bezahlt hab, muss ich erstmal die beiden Kinder suchen und von den Aquarien loseisen. Der Fressnapf-Einkauf verteilt sich locker im Anhänger, Mika setzt sich widerstandslos in seinen Sitz. Es geht auf Mittag zu: Er ist einfach ziemlich breit. Auf dem Weg heim dotzt mir immer mal sein Helm in den Rücken. Ich denke mir nichts dabei, wenn er sich in seinem Sitz verrenkt, um irgendwas zu sehen, passiert das gelegentlich. Zu Hause angekommen war er noch nicht sehr weggenickt, hat sogar nochmal kurz die Augen geöffnet, den grimmigen Ausdruck beibehalten.Mika pennt im Fahrradsitz einAlina und ich mussten lachen. Er hat die Augen einfach wieder zu gemacht.

(swg)

Endlich habe ich den Lastenanhänger wieder im Einsatz. Mein erster Reparaturversuch war ja grandios gescheitert: Ich hatte die neuen Carbonstreben gekürzt und an den Enden jeweils ein Kugelgelenk und eine Gewindehülse eingeklebt. Gehalten hatte das genau bis zur ersten Kreuzung, die Kugelgelenke brachen einfach heraus.

Ich denke, der Pattex Kraft 2K war einfach der falsche Kleber. Kurz hatte ich Zweifel, ob ich nicht vielleicht die Teile zu schlecht entfettet habe, nachdem ich sie in der Drehbank hatte. Dagegen spricht, dass der 2K immer noch gut an den Kugelgelenken haftet, sich aber vom Carbonrohr gelöst hat. Und vielleicht war das Sägen mit der Metallsäge ungünstig. Da das nur längsexdrudierte Rohre sind, könnten hier schon Risse an den Enden entstanden sein. Mit gewebten wäre das sicher weniger heikel, die kosten aber auch gleich ordentlich mehr Geld. Für die neuen Rohre hab ich diesmal auf Maß gesägte beim Carbon-Express bestellt – das ging schnell und einfach und günstig.

Gestern Abend nun der zweite Versuch mit Pretec Flüssigmetall. Ich musste für die große 50 ml-Kartusche noch die Presse von Pretec kaufen – die kleinen 25 ml-Kartuschen zum manuellen Ausdrücken soll man nicht mit dem Mischrohr verwenden und es liegt auch keins bei. Die ganze Beschaffung nervte ziemlich. Damals bei meinem erstem Aufbau hatte ich Flüssigmetall von Boldt genommen, 25 ml-Kartusche mit beiliegendem Mischrohr und zum manuellen Ausdrücken. Die Firma gibt’s aber scheint’s nicht mehr. Schade.

Na jedenfalls scheint der Kram jetzt wieder zu halten. Meine erste Tour hab ich lieber alleine mit leichtem Gepäck gemacht: Einmal dm-Einkauf und zurück; Klopapier, Windeln, Öltücher, Waschmittel, Müsli … Viel Zeuch, was zusammen schnell zu voluminös für Fahrradtaschen ist. Ängstlich hab ich nach jeder Holperstrecke nach den Fahrwerksstreben geschielt, aber sie blieben dran, nichts ging kaputt. Aber dafür die Erkenntnis, dass ich den Anhänger gern leichter hätte, trotz meines besseren Trainingszustands. Es wird doch Zeit für einen aus Aluprofil geschweißten Rahmen.

Am Nachmittag dann eine größere Belastungsprobe, ein Ausflug zum großen orangen Baumarkt. Ein Sack Erde, Pflanzen, Kleinkrams.Mein Fahrrad mit dem beladenen Lastenanhänger vorm BaumarktBeladener LastenanhängerAuch da hat sich auf dem Rückweg über ein Eis und den Geystraße-Spielplatz nix verabschiedet. Mika und Janni hatten da jedenfalls Spaß.


Und ich konnte die aufkeimenden Zweifel an meiner Konstruktion beerdigen. Ist ja auch mal schön, was zu verabschieden.

(swg)

Jaja, schon wieder Fahrrad-Content. Letzten Herbst hatte ich meinen Fahrrad-Anhänger „Carriage“ beschädigt. Mit den Carbon-Streben im Fahrwerk, die die Räder gerade halten, hatte ich aufgesetzt. Ich bin in deutlich zu flachem Winkel einen Bordstein runter und das laute „Räääätz“ hat einfach keinen Zweifel gelassen; Immerhin ist der Carbonstab nicht durchgebrochen. Die eingeklebte Gewindehülse ist jetzt zu sehen – Beton schleift halt gut – und weiter innen hat’s den Stab zerfasert. Querkräften setzt so ein Carbonstab nichts entgegen … Auf Zug hat der noch ganz gut gehalten, auf Druck eher nicht mehr. Mit dem Einkauf aus dem Kaufland bin ich zwar problemlos nach hause gekommen, aber ich hab meinen Anhänger lieber erstmal beiseite gestellt. Wie gesagt, letzten Herbst.

Neue Carbonrohre waren schnell bestellt, Kugelgelenke auch; Zeit und vielleicht auch der Druck, den Anhänger wieder zu brauchen, hat einfach gefehlt. Das Ganze zusammenzufügen benötige ich die Drehbank, muss also in die elterliche Werkstatt. Langsam drängt’s nun aber doch, ich brauch den Anhänger nächste Woche. Jetzt am Osterwochenende bot sich die Gelegenheit: Ein Kaffeetrinken, ein bisschen dauert’s, bis der Osterhase kommt: Werkstattzeit. Zwei Kugelgelenke und zwei Langmuttern sind schnell runter gedreht, unter das Rohr-Innenmaß mit deutlich Luft für den 2K-Kleber. Die Carbonrohre lassen sich leicht mit einer kleinen Metallsäge aufs richtige Maß kürzen; Einkleben der Drehteile selbst ist nur noch Formsache.

Die Streben zu montieren birgt heute Abend noch eine kleine Hürde. Die neuen Kugelgelenke haben M6-Gewinde, die alten hatten M5. Die Klemmung in der Nut des Itemprofils mit der Mutter funktioniert nicht mehr, die Gewinde der Kugelköpfe reichen aber auch nicht durch die Item-Streben. Ich entschließe mich kurzerhand für Gewinde-Löcher. Um die Gewinde ins Item-Alu zu schneiden fehlt mir zwar ein M6-Gewindeschneider, eine Stahl-Schraube kann das aber auch :)

Klar hat der Kram wieder länger gedauert, als ich dachte, aber hey: Ich kann morgen den Anhänger wieder benutzen!

(swg)

Na guck, so schnell hab ich den Fahrrad-Fahrradanhänger tatsächlich gebraucht.Jannnikas 16-Zoll-Woom auf meinem Fahrrad-FahrradanhängerJannnikas 16-Zoll-Woom auf meinem Fahrrad-FahrradanhängerJannis woom 3 hab ich draufgeschnallt. Zum Befestigen hab ich einen der alten Fahrradträger-Arme vom Womo-Träger ausgegraben – lagen neben den Schienen auch noch im Keller, klappt super.

Achso, warum eigentlich? Wir waren am bikepoint, Alinas neues woom 5 abholen. Dahin sind wir natürlich mit dem Fahrrad gefahren – und anschließend hatten wir logischer Weise ein Fahrrad zuviel. Alina freut sich wie Bolle.Jannika und Alina mit ihren neuen FahrrädernJannika erbt Alinas woom 4, ihr kleines woom 3 hat schon neue Besitzer. Gebrauchte wooms verkaufen ist derzeit ein Kinderspiel: Neue muss man lange vorbestellen, weil man ob der Nachfrage mit dem Produzieren bei woom in Österreich nicht nach kommt.

(swg)

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