Archives for the month of: Juni, 2021

Wie eigentlich jedes Jahr macht Dresden beim Stadtradeln mit. Die nächsten drei Wochen dürfen in Teams Kilometer gesammelt werden. Wir fahren diesmal für die Universitätsschule mit.


Mal sehen, was wir zusammen bekommen :)

Und damit ihr noch mehr Spaß dran habt, ein Lied:

Fahrrad fahr’n (Max Raabe)

Manchmal ist das Leben ganz schön leicht
Zwei Räder, ein Lenker und das reicht
Wenn ich mit meinem Fahrrad fahr’
Dann ist die Welt ganz einfach
Die Autos steh’n im Stau ich fahr vorbei
Alle Ampeln grün, die Bahn ist frei
Wenn ich mit meinem Fahrrad fahr’
Mitten durch die Stadt

Fahrrad fahr’n
Wenn ich mit meinen Fahrrad fahr’
Ich tret’ in die Pedale
Und brauch keine Motoren
Fahrrad fahr’n
Nichts ist so schön, wie Fahrrad fahr’n
Für mich das ideale
Der Wind weht um die Ohren

Manchmal läuft im Leben alles glatt
Vorausgesetzt, dass man ein Fahrrad hat
Dann fliegen die Gedanken
Und man braucht auch nicht zu tanken
Die Polizei grüßt freundlich, “Guten Tach!”
Weil ich immer alles richtig mach’
Solltest du ohne Fahrrad sein
Könnt ich dir meins leih’n

Fahrrad fahre’n
Nichts ist so schön wie Fahrrad fahr’n
Auf’s Auto kann ich pfeifen
Ich brauche nur zwei Reifen

[Bridge]
Und wenn es dann mal regnet
Setz ich ne Mütze auf
Und wenn es nochmal regnet
Nehm ich den Regen gern in kauf
Besser so, als wenn ich lauf’

(Fahrrad fahr’n, Fahrrad fahr’n, Fa-, Fa-, Fahrrad fahr’n)

Fahrrad fahr’n
Wenn ich mit meinen Fahrrad fahr’
Dass ist das optimale
Und lüftet die Sandale

(swg)

Lange mussten wir zittern, aber Dotas Konzert in Dresden hat stattgefunden! Oben auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch ging’s mit Dota in die Abenddämerung.Dota auf der Bühne vom Konzertplatz Weißer HirschDota beim Signierensignierte Dota-AlbenOhne CD und Signatur konnten wir natürlich nicht gehen. Danke Dota! Sie ist eindeutig hier um zu glüh’n. So schön.

(swg)

Nachdem ich gestern den anderen Miix 320 repariert habe, ist mir aufgefallen, dass das Script fürs automatische Drehen des Bildschirms gar nicht im Blog ist. Gnome kann das unter Linux inzwischen zwar selbst, auf dem kleinen Lenovo nehm’ ich aber doch lieber XFCE – da muss man das selber nachrüsten.

Beim Miix ist die Orientierung des Displays unter Xorg per Default im Hochformat mit den Knöpfen oben. Fürs korrekte Querformat müsste man den Bildschirm nach rechts drehen: xrandr -o right

Das soll natürlich auch beim Loginbildschirm schon alles richtig sein. Ich verwende auf meinem Miix 320 als Displaymanager lightdm. In der lightdm-Konfiguration legt man ein Startscript fest: In /etc/lightdm/lightdm.conf.d/ legen wir mit erhöhten Rechten eine Datei namens 80-display-setup.conf an:

[SeatDefault]
greeter-setup-script=/etc/lightdm/greeter_setup.sh

Dieses bash-script muss ebenfalls mit erhöhten Rechten angelegt und folgendermaßen befüllt werden:

#!/bin/bash
# Loginscreen auf querformat
xrandr -o right
xinput set-prop “FTSC1000:00 2808:1015” “Coordinate Transformation Matrix” 0 1 0 -1 0 1 0 0 1

Ausführbar gemacht chmod u+x /etc/lightdm/greeter_setup.sh erscheint der Login korrekt gedreht. Die xinput-Zeile sorgt dafür, dass der Touchscreen mit gedreht wird.

Jetzt stimmt zwar die Bildschirmausrichtung erstmal, von selber drehen tut sich aber nichts, das funktioniert nur unter Gnome von alleine. Ich verwende allerdings XFCE: beheben wir das mal! Ich bin nicht der erste mit dem Problem und einen guten Ansatz findet man bei Julien auf github, der das schonmal für sein Yoga gebastelt hat, und auch beim LinuxAppFinder.

Meine Variante besteht aus drei Scripten: einem zum Aktivieren der Dreherei, eines das die Dreherei selbst ausführt und einem zum Abschalten des Bildschirm drehens. Sinn ist, wie bei jedem Tablet ScreenRotate per Knöpfchen schalten zu können.

Das Script fürs eigentliche Bildschirmdrehen benötig das iio-sensor-proxy Package. Unter Ubuntu ist das mit sudo apt install iio-sensor-proxy schnell nachinstalliert.

Hier der Code vom Script autorotate.sh

#!/bin/bash
# Sensor pipe to get output from monitor-sensor
sensorpipe=/tmp/pivotsensor
# if pipe doesn’t exist, create it
if [[ ! -p $sensorpipe ]]; then
/usr/bin/mkfifo $sensorpipe
fi
/usr/bin/logger “autorotate started”
/usr/bin/monitor-sensor >> $sensorpipe 2>&1 &
monisenspid=$!
# Parse output or monitor sensor to get the new orientation whenever a line appaers in sensorpipe
# Possible are: normal, bottom-up, right-up, left-up, quit. Light data will be ignored
while true; do
if read line<$sensorpipe; then #echo $line # Read the last line that was added to the pipe and get the orientation ORIENTATION=$(/usr/bin/echo $line | /usr/bin/grep 'orientation' | /usr/bin/grep -oE '[^ ]+$') case "$ORIENTATION" in # Set the actions to be taken for each possible orientation normal) /usr/bin/xrandr -o normal /usr/bin/xinput set-prop "FTSC1000:00 2808:1015" "Coordinate Transformation Matrix" 1 0 0 0 1 0 0 0 1 ;; bottom-up) /usr/bin/xrandr -o inverted /usr/bin/xinput set-prop "FTSC1000:00 2808:1015" "Coordinate Transformation Matrix" -1 0 1 0 -1 1 0 0 1 ;; right-up) /usr/bin/xrandr -o right /usr/bin/xinput set-prop "FTSC1000:00 2808:1015" "Coordinate Transformation Matrix" 0 1 0 -1 0 1 0 0 1 ;; left-up) /usr/bin/xrandr -o left /usr/bin/xinput set-prop "FTSC1000:00 2808:1015" "Coordinate Transformation Matrix" 0 -1 1 1 0 0 0 0 1 ;; quit) # if you send "orientation quit" to the pipe, the script exits break ;; esac fi done /usr/bin/rm -f $sensorpipe /usr/bin/kill $monisenspid /usr/bin/logger "autorotate ended" exit 0

Das Script kümmert sich auch um das Drehen des Touchscreens, sodass das Tablet auch bedienbar bleibt. Jedes Mal, wenn der Sensor eine Drehung registriert, schreibt monitor-sensor die neue Orientierung des Displays in die pipe. Das read line liest die Zeile und das case führt die entsprechende Aktion aus. Ein orientation quit beendet das Script und die Bildschirm-Dreherei.

Ein Script für das Einschalten der Dreherei brauchen wir noch, das ist übersichtlich:

#!/bin/bash
~/.bin/autorotate.sh &

Wie ihr seht, gibt es in meinem home-Verzeichnis einen versteckten bin-ordner, der meine kleinen Helferlein beherbergt.
Kaum länger fällt das stop-script aus:

#!/bin/bash
# Sensor pipe to get output from monitor-sensor
sensorpipe=/tmp/pivotsensor
# if the pipe doesn’t exist the autorotate script does not run
if [[ ! -p $sensorpipe ]]; then
echo “$sensorpipe: no such pipe”
exit 0
fi
/usr/bin/logger “stopping autorotate”
/usr/bin/echo “orientation quit” > $sensorpipe
exit 0

Herunterladen könnt ihr die drei auch einfach:

Alle drei Scripte müssen ausführbar sein! Das startautorotate.sh lasse ich beim login von XFCE starten – das lässt sich über “Sitzung und Startverhalten” einstellen. Ansonsten kann man sich in eine beliebige Leiste die entsprechenden Symbole mit den hinterlegten Scripten nageln und das AutoRotate manuell ein- und ausschalten.

(swg)

So langsam haben die Pflänzchen vom Projekt “Urbanität und Vielfalt” des Umweltzentrums Dresden e.V. die Größe erreicht, das wir sie raus pflanzen können. Pflanzerde haben wir noch, es hat sich nur gezeigt, dass wir vor der Mauer etwas mehr Platz benötigen. Um den Kugellauch haben wir die wild gewachsenen Pflanzen entfernt. Beim Spitzwegerich hab ich es einfach nicht über mich gebracht, den in den Kompost zu stecken. Kurzerhand hat der einen Platz oben hinter der Mauer bekommen.Perspektivisch werden noch Bodendecker vor die Mauer gesetzt. Damit auch nichts die Patenpflanzen überwuchert, sind da Rasenkantenringe gesetzt. So winzig das jetzt aussieht, werden einige der Pflänzchen hoch und ausladend. Bekommen haben wir “Guter Heinrich“, “Gewöhnliches Zittergras“, “Aufrechtes Fingerkraut“, “Färber-Hundskamille“, “Echtes Herzgespann” und “Skabiosen-Flockenblume“. Mal sehen, was wir durch bringen – im Herbst müssen wir Samen abliefern.

(swg)