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CAD und Wirklichkeit – zwei Welten.So steht er da, und er ist einfach viel größer, als vermutet. Aber ich glaube nicht, dass es uns schwer fällt, ihn mit Campingzeug zu füllen.

Den Samstag hab ich in der väterlichen Werkstatt zugebracht, mit dem Schneiden von Gewinden und dem Bohren von Löchern in Fahrwerksböcke und Deichselaufnahmerohr. Sowas zieht sich, gelohnt hat es sich in jedem Fall. Am Fahrwerk fehlen noch die Querstreben. Muss ich heute Abend noch ein paar Gewinde schneiden, morgen kann ich dann eine erste Runde rollen.

(swg)

Sooo, die alte Deichselaufnahme vom geplanten Lastenanhänger war zu kompliziert, so sah sie aus:Kollegen meinten, die Momenteneinleitung an der Stelle ist mit den zwei Stangen da echt ungünstig. Haben sie recht. Warum die Deichsel nicht leicht schräg anbringen? Stimmt auch:Supi, sieht viel besser aus.

Heute kam dann endlich noch eine lang ersehnte Lieferung an.Verdammt°! Die Kiste ist viel größer, als sie im CAD aussieht! Immerhin ist auch der Kram von Item da.Das ging in nur 5 Werktagen. Ziemlich flott – gut es ist Urlaubszeit, nicht viel los. Aber es ist eben auch Urlaubszeit – viele nicht da.

So viel Bauspaß! Es wird ganz wunderbar!

(swg)

Corona und Urlaubszeit steht vor der Tür. Da ich beim Womo nicht voran komme und eher neue Steine im Weg habe – Wespen nisten mal wieder unter der Dachhaube – braucht es einen anderen Plan. Weit weg fahren wollten wir im Sommer eh nicht und haben sowieso nur eine Woche in der warmen Jahreszeit reserviert. Wieso also nicht mit dem Fahrrad wegfahren?

Für so ein Vorhaben, braucht es Transportkapazitäten. Zeltausrüstung und Klamotten für eine Woche für vier packt man nicht mal eben in Taschen und hängt sie ans Fahrrad – an nur zwei Elternfahrräder gleich gar nicht. Klar könnten wir unseren alten Chariot anhängen und Kram reinwerfen. Aber für Gepäck ist der einfach nicht gemacht und auch zu klein. Ein schnuckeliger Transportanhänger fände bei mir auch andere Verwendung.

Der Plan ist, eine große Alukiste zu nehmen, Aluprofile dranzuschrauben und das übrig gebliebene Fahrwerk eines von mir zu eben diesem Zweck schon gekauften schrottreifen Chariot Cougar dranzubasteln. Also hab ich FreeCAD angeworfen und ein bisschen rumgemockt. Mit der Alutech B184-Kiste:oder der Alutech D240:Eigentlich ganz nett. Wenn ich das so umsetzen will, muss ich mir die Kiste kaufen und dann anfangen, entsprechend den Maßen Item-Profile ringsrum dranzubasteln. Item, weil ich dann flexibel Zeug an den Nuten anbringen kann.

Flexibel: Das ist so mein Problem mit den großen Alukisten. Ich will den Anhänger auch für meine Baumarktbesuche nutzen. Da kann es mal sein, dass etwas länger ist und nicht in die Kiste passt. Der Deckel geht dann schonmal nicht zu. Wenn ich die Kiste runter nehmen könnte, wär das eigentlich von Vorteil. Dann verliert sie aber sofort ihre Funktion als tragender Bestandteil der ganzen Konstruktion. Und Geld kosten die Kisten auch: 134,- € für die B184 und 225,- € für die D240. Sicher angemessen, aber vielleicht doch ein wenig üppig für den Anhänger.

Ein bissel rumgoogeln fördert das Eurostapelbox-Format zutage. In der Größe einer halben Europalette – also 60 cm x 80 cm – kriegt man Kisten ab ca. 40,- €. Für ein paar mehr Euro gibt es auch Deckel.

Schauen wir mal:Sieht doch gut aus. Hier wäre der Vorteil, dass die Kiste auf einem festen Rahmen ruht. Gibt es mal “Langholz” zu transportieren, kommt sie runter. Zum Austarieren ließen sich die Fahrwerksböcke nach hinten verschieben… Na, mal sehen, was das gibt.

(swg)

Ich hab mal wieder nach gebrauchtem Lego gesucht – und das Angebot ist tatsächlich erquicklich groß. Meine neueste Beute ist das Minimodell vom Claas Xerion (42102) – danke an Thomas. Die Post hat ihn lieber nur in den Aufzug gelegt – Kontaktsperre! Den herrlichen Trecker wollte ich natürlich noch heute Abend aufgebaut haben. Jannika muss ran.Janni baut den ClaasJanni baut den ClaasKlar muss man ihr immer mal wieder helfen. Das geht aber nicht über Hinweise hinaus, gesteckt und auseinander bekommt sie die Teile allein. Was sie inzwischen auch etwas besser kann, ist Teile in der Grabbelkiste zu finden. Als ich sie letztes Mal dabei beobachtet habe, fiel ihr das noch deutlich schwerer. Beim Drehen und einpassen von Baugruppen fällt es ganz unterschiedlich aus: Manchmal steckt sie zwei echt unübersichtliche Baugruppen ganz selbstverständlich zusammen und gleich darauf kriegt sie wieder zwei einfache Teile nicht zueinander. Ich bin mir nicht sicher, ob sie dann nicht in der Anleitung gerade aufs falsche Bild guckt. Besonders gut kriegt sie gespiegelte Bauschritte hin, selbst wenn die ein paar Seiten auseinander liegen.

Nach einer guten Stunde ist Jannika nun glückliche Besitzerin eines Traktors mit Mähwerk.Janni baut den ClaasAm niedlichsten ist am Ende, als Alina feststellt, dass sich “das da hinten mitdreht” und wie das denn geht. Janni zeigt ihrer großen Schwester ohne Umschweife die Unterseite und erklärt ihr genau, wie da die Zahnräder ineinander greifen und das die Hinterachse das Mähwerk so antreibt. Da bin ich doch reichlich verblüfft – und auch ziemlich stolz.

(swg)