In der Schublade liegt noch mein erster Miix 320. Der, dessen Touchscreen mir im Skiurlaub letztes Jahr gerissen war, das Display war noch völlig intakt. Der Touch konnte ersetzt werden, allerdings hat der dann nicht sauber funktioniert. Irgendwas war mir beim Aufkleben daneben gegangen, jedenfalls zappelte der Mauszeiger irgendwie über den Schirm und reagierte eher kaum auf Berührungen.

Jetzt ist mir Display und Touch fertig verklebt für knapp 70,- € begegnet. Alis Expresslieferung hat nur zwei anstatt der vier avisierten Wochen gedauert. Nachdem ich eine weitere Woche gezögert habe, bot sich nun endlich die Gelegenheit zum pfriemeln.Der ganze Kram muss von der Rückseite gezupft werden: Akku, Mainboard und leider auch die am oberen Displayrahmen verklebten Antennen. Ok, nur zwei, die für das Modem.Den Akku habe ich mit doppelseitigem Klebeband gesichert.So fertig, alles transplantiert. Sogar die Antennen konnte ich lösen und wieder aufkleben. Blöder Weise hat’s einen der u.fl-Antennenstecker zerbröselt – natürlich vom Modem – den vom WLAN hätte ich ja zwei Mal gehabt…Hm. Seht ihr das auch? Steht Kopf, oder? Das ist keine Fehleinstellung in meinem Xorg oder so. Nee, das ist auch schon beim Splash-Screen des BIOS so. Schlimm ist das jetzt nicht, mit ein paar Handgriffen kann ich das umkonfigurieren. Aber kurios find’ ich das schon.

(swg)

Ich geh zur Zeit gerne abends nochmal hinters Haus zum gießen. Und einfach zum gucken. Und horchen wie’s summt.Californischer MohnSaatmohnBlutroter Storchschnabel und Gartenazaleemein bunter VorgartenPrachtspiereGelbe TaglilieDann geh ich wieder nach oben, bin erleichtert, dass kaum Ackerwinde zu sehen war und freue mich aufs nächste gießen.

(swg)

Bei der ganzen schönen Gärtnerei gibt es auch Arbeiten, die eher nicht so fetzen. Das Fugenkratzen im Knochenpflaster gehört eindeutig dazu. Vorm Haus sollte das theoretisch von den Bewohnern reihum wöchentlich mit der Großen Hausordnung erledigt werden. Passiert praktisch aber nicht – eigentlich sind wir glaube ich die einzigen, die das machen. Wobei auch wir das erst in Angriff nehmen, wenn es überhaupt gar nicht mehr zu übersehen ist. Immerhin haben die Kinder ein bisschen mitgeholfen.Fugenkratzerei im KnochenpflasterFugenkratzerei im KnochenpflasterFugenkratzerei im KnochenpflasterFugenkratzerei im KnochenpflasterDrei Stunden sind wir über die Zufahrt gekrochen, dabei wollten wir eigentlich nur zwei Immergrün nachpflanzen. Naja, wie das so ist…

Und dann gab es noch einen Überraschungsbesucher – gerade hatten wir über ihn gesprochen, und dass er sich dieses Jahr noch gar nicht hat blicken lassen. Prompt kam er vorbei.Feldhase am HausFeldhase am HausLetztes Jahr kam der Feldhase schon immer in den Hof und hat sich an unserer Mini-Wildblumen-Wiese gütlich getan. Und die Sonnenblumen abgebissen. Saubazi.

(swg)

Heute ist es endlich soweit, wir können unsere Patenpflanzen beim Umweltzentrum Dresden e.V. abholen. Unter dem Motto Urbanität und Vielfalt bekommt man bedrohte Wildpflanzen ausgehändigt. Entweder betreut man die Pflänzchen und gibt sie im Spätherbst zurück. Oder man pflanzt sie an geeigneter Stelle in den Garten und liefert die Samen ab. Ganz nach Vereinbarung.

Natürlich nehmen wir für so einen samstäglichen Ausflug die Fahrräder und ich häng mir den Lastenanhänger dran. Wir sind etwas früh dran und haben noch genug Zeit für den wunderbaren Spielplatz an der Berliner Straße, direkt neben der Feuerwehr.Feuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeMit Abstand die größte Attraktion sind die Wasserspritzen, ganz passend zum Feuerwehrthema.Feuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner Straße>Feuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeFeuerwehr-Spielplatz Berliner StraßeIrgendwann hat jeder seine Dusche bekommen, wir können weiter.

Beim Umweltzentrum gibt’s das Infomaterial und die Schützlinge. Heuer sind die wegen des überraschend kalten Mais noch sehr klein. Bevor wir die raussetzen können, müssen wir sie auf dem Balkon päppeln.Patenpflanzen vom Umweltzentrum DresdenWir haben aber zusätzlich noch zwei Löwenmäulchen und Teefenchel mitgenommen. Die können gleich vor die neue Mauer.Löwenmäulchen vom UmweltzentrumTeefenchel vom UmweltzentrumGanz hinten steht ein Liebstöckel aus Mutters Garten. Den letzten auf unserem Balkon haben wir vor vier Jahren gerebelt, jetzt gehen die Vorräte doch langsam zur Neige.Liebstöckel vor unserer MauerUnd Mauerpfeffer! Der muss natürlich sein, keine Mauer ohne Mauerpfeffer.Mauerpfeffer in unserer TrockenmauerDer Rest vom kahlen Beet ist für die Schützlinge reserviert, wenn sie sich auf dem Balkon genug gerappelt haben.

(swg)