In die AbruzzenItalien 2022

So nah dem Ziel und es verflüchtigt sich jegliche Anspannung, rechtzeitig in Goriano Valli sein zu müssen: Es ist ja kaum noch zu verfehlen. Wir haben gestern beschlossen, einfach einen Gammeltag einzulegen.

Zuvor musste Rimini für einen Einkauf herhalten, das Le Befane Centro Commerciale hat einen Supermarkt. Wer’s nachmachen will, dem sei gesagt, dass das Parkdeck nur mit 3 t befahren werden darf, mit Womo wird’s schon knapp … *ehäm*

Mit aufgestockten Lebensmittel-Vorräten sind wir bis Ancona die Autobahn A14 runtergeflitzt. Dort ging es weiter nach Süden, aber auf der Küstenstraße SS16. Einen Zeltplatz zu finden, war nicht ganz so einfach: Einerseits beginnt hier die Saison erst mit Mai. Und wir wollten einen Platz, der vom Meer nicht durch die Straße getrennt wird.

Fündig geworden sind wir kurz vor Cupra Marittima, da sind gleich zwei Plätze direkt am Meer und geöffnet: Calypso und Led Zeppelin. Vom ersten schallt uns laut Live-Musik entgegen, also haben wir uns auf dem zweiten Platz einquartiert; Der liegt zwar nur ein paar Meter nebenan, aber es ist schon deutlich leiser.

Nichts vorzuhaben war dringend nötig. Nicht aufstehen müssen, Frühstück so lala – hoppla: Zug auf der Bahnstrecke (passiert aber nur stündlich)die Kinder spielen draußen. Auch wenn das Wetter nicht pralle ist: Füße hoch, Seele baumelt.Achso, ich hab mir nochmal den alten Brenner aus dem Kühlschrank angeguckt.Der ist einfach durch, sieht man glaube ich. Nach zwanzig Jahren kann man wohl mal für knapp 100,- € einem schwereren Unfall vorbeugen …

Oh! Da ist ja noch Spargel im Kühlschrank! Das wird herrlich mit BratkartoffelnNa wenn das nichts ist!

Wir wollten ja extra ans Meer, deswegen gehen wir da jetzt auch mal hin, einfach durch die Bahnunterführung, vorbei an einer Reihe Stellplätzen: da sind wir.Das Wetter ist tatsächlich so, wie auf den Bildern: Etwas trübe, nicht mal wirklich kalt, aber der leichte Wind hält sogar die Kinder davon ab, sich ins Wasser zu werfen. Die haben die großen Sandhaufen am Strand entdeckt, auf denen kann man wunderbar herumspringen.Ich mag trübe Strandtage tatsächlich, glaube ich. Wahrscheinlich finde ich auch nur die Abwesenheit von Menschen schön – das korreliert wohl. Wir sind hier fast allein.Nuja, Ruhe ist relativ. Gestern hatten wir den Nachbar-Campingplatz wegen der Musik gemieden. Heute ist hier auf “unserem Platz” Veranstaltung.Die singen und spielen ziemlich gut, macht Spaß denen zuzuhören. Aber noch bewundernswerter ist ihre Ausdauer: seit heute Mittag bis 21:00 Uhr spielen die ununterbrochen. Naja, ist weit genug weg und hindert mich nicht am rumgammeln ;)

Maria hat zwischendurch noch Zeit und Muse gefunden, um einen neuen Backversuch im Omnia zu starten.Morgen früh gibt es dann ofenfrische Brötchen! *hmmmmmm*

(swg)