Mikas Wochenrückblicke

17.-18.6.2023

Mika macht Liegestütz, vorwärts kommt er aber noch nicht wirklich, manchmal drückt er sich versehentlich mit den Beinen so weit vorwärts, dass er vorn überkippt und sich auf seinem Gesicht über die Krabbeldecke schiebt. Er quittiert das mit einem kurzen Laut des Unmuts, ehe er die Arme wieder vor bekommt. Meist bleibt er aber im Liegestütz.Auf den großen Zehen! Mit seiner Feinmotorik kämpft er auch. Koordiniertes Zugreifen ist schwierig, wenn die Dinge klein sind. Wie Grashalme, zum Beispiel.Aus dem wilden gefuchtel mit seinen Armen wird jetzt langsam eine kontrollierte Bewegung, wenn Mika etwas greifen will. Sein Mund wird ein großes O und mit runden Augen behält er sein Ziel fest im Blick. Mit einer geradezu glazialen Bewegung streckt er sein Händchen aus und manövriert vorsichtig zum Ziel. Allerdings beherrscht er das Drehen seiner Hände noch nicht richtig, weswegen sein Zugreifen meist daneben geht. Und auf Gras kann man ja auch einfach draufpatschen.

Letzte Woche ist die Schlafen-Problematik sofort wieder dagewesen, nachdem wir aus dem Urlaub zurück waren. Mika schläft schlecht ein, muss bis zu einer Stunde gehuschelt werden, ehe er in den Schlaf findet – auch abends. Allzuoft wacht er nach gerade mal einer halben Stunde wieder auf – schreiend. Das Beruhigen und Knuddeln geht von vorne los. Meist hilft nur, erneut die Brust zu geben. Dieses Wochenende, bei meiner Tante und wieder im Wohnmobil, ist es ganz anders. Das Mika-Kind schläft einfach; friedlich.Der Alkoven scheint seine kleine, paradiesische Höhle zu sein. Gemessen am Kind ist hier natürlich immer noch endlos viel Platz. Aber irgendetwas muss es ja sein.
Wenn er dann aufwacht…… ist Mika ein fröhlicher kleiner Troll. Kein Vergleich zum heimischen Schlafzimmer.

20.6.2023

Heute war zweiter Tag Sportfest in der Unischule, diesmal für die Unterstufe, gestern war die Mittelstufe dran. Was damit einher geht, ist der vom Förderverein organisierte Spendenlauf. Maria ist als einer der Vorstände natürlich dabei. Mika ist dabei weniger eine Herausforderung, als man denken könnte: Wenn er nicht gerade im Tragetuch pennt ist er ein Sonnenscheinchen auf der Picknickdecke. Außerdem freuen sich die meisten Kinder über den Zwerg und die eine oder andere passt nur zu gerne kurz auf ihn auf.

Zu Hause will Mika eigentlich Dauerbespaßung. höchstens eine halbe Stunde schläft er und auf der Krabbeldecke ist er besten Falls zehn Minuten alleine zufrieden. Dafür, dass wir seit über einer Woche aus dem Urlaub zurück sind, liegt definitiv noch zu viel Zeug rum – Ok letztes WE haben wir bei meiner Tante abgegammelt, Familientreffen. Trotzdem, es ist zu chaotisch.

(swg)