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Beim relativ späten Frühstück beschließen wir, den restlichen Vormittag an den Strand zu gehen. Nachmittags wollen wir kurz nach Trelleborg rein um Internet zu kaufen und haben vor, zum Leuchtturm an der südlichsten Spitze Schwedens zu fahren.

Badewetter ist bei weitem nicht. Aber etwas im Sand wühlen und ein paar friedliche Fotos schießen geht.Nicht wirklich. Alina ist unausstehlich und hat die ersten beiden Reisetage überhaupt gar nicht verkraftet. Es ist kaum auszuhalten. Beim Mittagessen im Womo wird es nicht besser. Die Zeit rennt uns davon und wir beschließen, einfach eine weitere Nacht auf dem Platz zu bleiben. Nur nach Trelleborg wollen wir noch rein. Es fährt ein Bus, sogar recht oft, und Tickets bekommt man an der Campingplatz-Rezeption. (Die ist übrigens mit Klischee-Schwedinen besetzt).

In Trelleborg erhaschen wir kostenloses WLAN am Rathaus, Mobiles kaufen können wir aber nicht. Der nächste Shop ist in Malmö… Dann ist das Reiseziel für morgen schon mal geklärt – die geplante Reiserichtung damit auch über den Haufen geworfen… Noch ein kurzer Spielplatz-StoppGuck an!Alina kriegt ein Eis, dann geht es zurück zum Bus – nicht ohne einen Umweg für einen Geocache. Dabei findet man auch in Trelleborg alte Gebäude (St. Nicolai)und niedliche Ecken.Im Bus erleben wir die sprichwörtliche Kinderfreundlichkeit der Schweden: Ein älterer Herr sitzt vor Alina. Er unterhält sich mit uns in einem recht guten Deutsch. Alina ist wie immer sehr schüchtern, nachdem sie von ihm aber ein paar Gummitierchen angeboten bekommt, taut sie schnell auf. Süßkram zieht bei ihr immer… Nur auf dem Lakritz kaut sie zwar eine Weile tapfer herum, will’s dann aber nicht mehr :)

Das Wetter ist inzwischen von “kein Badewetter” zu Dauerregen mutiert. Wenigstens können wir’s uns kuschelig heizen. Und Kaffee kann ich kochen. Jannika haben wir auf jeden Fall geschafft, die sagt nicht mal mehr ‘miep’.Eine Sache muss ich bald noch klären: Wo krieg ich eine schwedische Gasflasche her? Die grüne Eigentumsflasche soll eigentlich Reserve sein.

(swg)

Holger hat heute morgen um 5 schon Brötchen besorgt, ist dann aber schon zu seinen Jobs aufgebrochen. Schade. Dreiviertel sechs beendet Jannika unsere Nacht, Maria ist mit ihr rein zur Oma. Eine Stunde später drängelt Maria mich dann aus der Koje und ich gehe mit Alina hinterher. Frische Brötchen und Marmelade warten auf uns.

Dreiviertel neun wird es Zeit unseren Kram zusammen zu sammeln. Noch einmal Oma winken, dann lenkt Maria unsere Zweitwohnung auf den Weg nach Rostock. Pause machen wir in Krakow am See. Wir sind schneller in Rostock als gedacht und schon halb zwei stehen wir am Fähr-Terminal.Hier brauchen wir kaum warten und werden fast direkt zum Verladen gebeten.Nur Alina verpennt das aufregende Ereignis, sie ist 20 min vor Rostock eingeschlafen…

Der Kinderbereich der Fähre ist gut besetzt und der Pegel entsprechend. Zwischendurch gibt eine dicke Frau die Piratin zur Kinderanimation. Ich verzieh mich mit Jannika aufs Oberdeck, das Kindchen braucht seinen Schönheitsschlaf.Dahinten hinter dem letzten Lkwda steht unser Wohnmobil – kann man aber nicht sehen.

Einem Teil der Eltern ist recht egal, was ihre Blagen treiben: Nach der Hälfte der Zeit sind sie außer Rand und Band. So wird es Zeit für uns, das Weite zu suchen. Wir ziehen lieber schnell in den anderen Teil der Cafeteria um. Mit Alina stromer ich etwas durchs Schiff bzw. gucken wir uns auf dem Oberdeck um.Gott sei Dank kommt endlich Trelleborg in Sicht.Gruppenbild muss noch sein.Wir dürfen alsbald runter vom Piratenschiff.Unser Ziel ist nur 10 min entfernt: Der Zeltplatz in Trelleborg “Dalabadets Camping” wird angesteuert. Einchecken, Womo parken, ab in die Kojen. Der Tag war fast zu viel.

145.881 km (6 km)

(swg)

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