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Ein letztes Mal wollen wir diese Jahr noch das Womo nutzen, bevor es in den Winterschlaf geht. So viele haben uns schon von der Kulturinsel Einsiedel erzählt, jetzt wollen wir uns das mal selbst angucken. Eine Übernachtung im Baumhaus haben wir gebucht. Die anderen Tage des langen Wochenendes bringen wir in Görlitz rum.

Freitag Abend sind wir auf der Piste – eigentlich hätte es früher Nachmittag sein sollen, alles wie immer. Auf der A4 nach Görlitz herrscht erst Stau bis Pulsnitz wg. einer Baustelle. Also durch die Heide nach Radeberg. Dort meldet der Verkehrsfunk dann, das weiter östlich auf der Autobahn ein Lkw umgekippt ist. Also ab Richtung Arnsdorf weiter über Land. Abendbrot gibt’s in Salzenforst im Womo – Janni hat erst gar zu sehr gequengelt und dann doch noch gekotzt. Reisekrank, das arme Kind.

Nachdem die Kinder gleich noch in ihre Schlafanzüge gestopft sind, fahren wir weiter. Halb neuen stehen wir endlich auf dem Rosenhof in Görlitz. Es sind erstaunlich viele Womos da – jedenfalls mehr als erwartet. Schnell noch Wasser gebunkert, dann auf die Wiese – für heute reicht’s.

(swg)

Wir wollen unsere mobile Zweitwohnung etwas besser kennenlernen. Dazu machen wir einen kleinen Ausflug: Unser Ziel ist das Kleine Erzgebirge in Wehlen. Opa Jojo kommt mit. So weit ist es nicht, aber bis wir da sind, ist es Zeit, Jannika zu füttern. Dann ist auch für uns Mittagszeit, die Tomatensauce habe ich schon gestern vor-bereitet, die Nudeln mache ich live in der Küche. Fetzt, 4½ Personen haben Platz :)Hier gibt es auch einiges, da sich bewegt – wenn man auf einen Knopf drückt.Am allercoolsten ist hier aber die kleine Feldbahn, die einen nach der Besichtigung wieder zum Ausgang fährt.

Nachdem wir durch den Park durch sind, wollen wir noch eine andere Qualität unserer mobilen Wohnung testen: Irgendwo anhalten, wo es Spaß macht und Picknicken. So einfach ist das gar nicht, jedenfalls nicht an der Elbe. Am Ende stehen wir im Parkverbot – aber wir sitzen ja daneben.

(swg)

Meinem Bruder hatte ich einen Ausflug zur F60 geschenkt – ich glaub, das ist mehr als ein Jahr her… Marias Vater haben wir auch noch mitgeschleift, der sieht seine Enkeltochter demnächst fünf Wochen nicht – quasi letzte Chance.

Die F60 ist die größte bewegliche Arbeitsmaschine der Welt. Fünf Stück hat man davon gebaut, vier fahren noch und enblößen die Braunkohle. Eine wurde stillgelegt und konnte von einem Verein erhalten werden; sie steht in Lichterfeld, halb auf dem Weg von Dresden nach Berlin.

Das Teil ist ein Gigant: 502 Meter überspannt sie, zwischen den Fahrwerken liegen 275 Meter, der Ausleger ragt 191 Meter über die Halde hinaus und reicht in eine Höhe von 74 Meter (rechts).F60 PanoramaNach einer kurzen Ansprache unserer “Reiseleiterin” gibt’s Helme und dann können wir zum Aufstieg. Dazu muss man hinten rum zwischen das Fahrwerk. Man steht staunend vor 700 eisernen Rädern.Fahrwerk F60Fahrwerk F6013.500 Tonnen wog der Koloss! Heute, nachdem die weiter verwendbare Technik abgerüstet wurde, sind es noch 11.000 Tonnen. Jetzt aber mal die Treppe rauf.F60 PanoramaLinks ist der Ausleger, der über den Tagebau hinüber zur Abraumhalde reichte. Im Betrieb waren der Abraumförderbrücke zwei Eimerkettenbagger beigestellt, die den Abraum auf die Brücke schaufelten. Rechts ist einer der beiden Querförderer zur Hauptbrücke zu sehen. Hier nochmal in groß.Das Hauptförderband liegt nicht mehr auf der Brücke.Ein Blick zurück ist atemberaubend. Der riesige Koloss gleicht von hier eher dem filigranen Netz einer (größenwahnsinnigen) Spinne.Runtergucken muss man auch wollen.Manchmal steht man auf einer Treppe, drunter kommt lange nichts und dann erst der Boden.Oh, eine Lampe.Wir sind schon 275 m weit: das ist der erste Abraumausleger.Wir stehen über dem Haldenfahrwerk.Hier geht es wieder runter: Abseilen ist angesagt.Wenn man das gebucht hat.

191 m weiter ist man ganz oben und kann runter und rundrum gucken.Das da unten ist wird der Bergheider See. Seit ein paar Jahren ist der Pegel wohl nicht mehr gestiegen, im Spreewald käme nicht mehr genug Wasser an.Bergheider SeeAn der Förderseite sieht man den zweiten Ausleger für den Abraum-Eimerkettenbagger.Der Weg zurück ist so lang, wie der hin. Aber man kann mal wie ein Kanzler gucken, vom Medienkanzlerblick.Und das hat’er gesehen.

Die Treppe hab ich für Mutti fotografiert.Von solchen Ausblicken ist sie “Fan”.

Wahnsinnsbrücke. Da unten in der Kiste ist übrigens die Steuerzentrale (gewesen). Drei große Schränke voll Robotron.Abwärts gehts.Rechts sieht man den Trafowagen. Die Anschlussleistung der ganzen Brücke beträgt 27.000 kW.

Damit ist die Tour zu Ende. Im Werkstattwagen gibt’s einen Imbiss und Nachmittagsbrei für Alina.

(Maria, swg)

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