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Hach schön! Es regnet Strippen -.- 1A-Bedingungen zum Sundschwimmen, das Strandbad jedenfalls ist ein schlammig Schlachtfeld. Wie letztes Jahr. Immerhin stürmt es nicht.

Mal sehen, wie sich das Wetter entwickelt. Wir machen einen Abstecher zum Netto, da gibt’s Kaffee. Und ein Stück Apfelkuchen.

Immerhin lässt der Regen auf dem Weg zum Strandbad etwas nach. Zwanzig Grad Wassertemperatur klingen eigentlich auch nicht schlecht. Und – was ich noch nie im Sund hatte – es geht gar kein Wind: es gibt keine Wellen! So gesehen sind das Top-Bedingungen.StrelasundGeschafft.Mit 45 min war ich gar nicht so schlecht – aber auch nicht wirklich schnell. Der Witz ist, dass das restliche Feld noch „weniger schnell“ war, als die Jahre zuvor: so komm ich mit dieser Durchschnittszeit auf Platz 243.

(swg)

Von dem Krieg um die Schwimmsportstädten in Dresden hab ich bisher nur am Rande etwas mitbekommen. Bisher war es so, dass ich als reiner Freizeitschwimmer, nur Angebote für das öffentliche Schwimmen genutzt habe. Unter anderem in der Freiberger Halle, aber auch ziemlich viel im Arnoldt Bad. Den baulich desaströsen Zustand der Freiberger Halle kenne ich aus eigener Anschauung. Über die totale Auslastung durch Vereine wusste ich bisher eigentlich nichts.

Seit nunmehr 15 Jahren wird seitens der Stadt eine Sanierung versprochen, zustande gekommen ist die bisher nicht. Von einem Neubau gibt es inzwischen erste Zeichen: In Bühlau, auf dem Gelände des alten Betriebshofes der DVB soll eine KiTa und die neue Schwimmhalle entstehen. Eine Ausschreibung dafür läuft jedenfalls:

Link. Ausschreibungs-PDF der Stadt Dresden.
Auf dem Bauportal Deutschland steht auch noch mal was.

Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt, das derzeit ungenutzte Betriebsgelände des ehemaligen Straßenbahnhofs Bühlau als einen kombinierten Standort für den Gemeinbedarf zukunftsorientiert und nachhaltig zu entwickeln und mit einer Schwimmhalle neu zu bebauen. …

Wo das ist, zeigt Google Maps genauer:

Größere Kartenansicht

Dazu gibt’s noch eine Initiative, die sich für die Überführung der Sportstädten zu den Energie-/Wasserversorgern als Betreiber einsetzt – wegen der möglichen Synergieeffekte. Thomas Blümel aus der SPD-Fraktion im Stadtrat engagiert sich dafür, sogar mit eigener Webseite. Die Idee finde ich ansich nicht schlecht, immerhin gehört die Drewag wieder Dresden selbst. Seine Petition zum Schwimmhallenneubau und der Sanierung der Freiberger Halle könnte noch ein paar Unterschriften vertragen.

(swg)

Habe heute was vom „Bademeister“ der Freiberger Schwimmhalle gelernt: Die Leute, die auf der schnellen Bahn schleichen, schwimmen nicht etwa langsam – nein! die schwimmen „individuell schnell“!!1! Was ich von jemandem ganz individuell halte, der mir allen ernstes solchen Scheiß erzählt, darf ich öffentlich gar nicht sagen. Das wäre glatt justiziabel, und darauf hab ich keinen Bock. Hoffentlich hielt der Typ da nur den Stuhl warm, für die richtige Aufsicht.

(swg)

ist ausgefallen! Kein Witz! Das ist noch nie passiert in der ganzen lange Geschichte des Sundschwimmens.

Es hat den ganzen Morgen geschifft, es war windig und uns war schon ziemlich klar, dass es wohl nur die verkürzte Variante am Ufer des Stralsunder Seebades geben würde. Selbst die Schwäne fanden’s im Wasser nicht so pralle.
Schwäne im Strelasund, Stralsund
Die Rügenbrücke war vom Ende der Promenade aus kaum noch zu sehen.
Brücke über den Strelasund, Stralsund
Einen erfreulichen Blick gab es bei Ankunft im Bad aber doch:
Tafel Seebad Stralsund
Drinnen wärmer als draußen. Dreiviertel elf war die Schlange vorm Anmeldezelt trotzdem erstaunlich lang. Nach den Formalitäten entschieden wir uns zu einem kleinen Spaziergang. Dreizehn Uhr sollte das Schwimmen parallel zum Ufer stattfinden, wie wi res uns schon gedacht hatten. In einem Netto fanden wir Unterschlupf vor dem Regen und einen Kaffee gegen die Nasskälte.

Auf dem Rückweg begegneten uns Menschen mit gelben Handtüchern – war doch erst um zwölf? „Schwimmen fällt aus!“ rief man uns schon entgegen. Aber das Handtuch dürfe man sich holen.

Tatsächlich gab’s im Seebad eine lange Schlange vorm Albers-Möbel-Lkw. Verflixt! Von der Bühne kamen Worte des Bedauerns, immerhin hätten 859 Verrückte heute schwimmen wollen.

Aber sollten wir wirklich ganz ohne Schwimmen wieder nach Hause fahren?! Geht eigentlich nicht! Der Meinung waren nicht nur wir. Außerdem waren wir eh schon nass. Also grünes Käppchen auf und die Klamotten runter. Etliche andere taten das auch.
Nicht-Sundschwimmen
Sooo kalt fühlte es sich gar nicht an. Wenn man zu den Begrenzungsbojen des Bades rausschwamm, war der Wellengang schon ordentlich. Kann man die Wasserschutzpolizei verstehen, dass die die Verantwortung nicht auf sich nehmen wollten.

Nach einer Hoteldusche ging’s Mittagessen. Mit dem Fischermann’s macht man nix verkehrt.

(swg, Maria)

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