Archives for category: alltäglich

Ganz klammheimlich hab ich das von mir umgerüstete Bernds wieder außer Betrieb gesetzt. Maria ist inzwischen mit meinem Strida unterwegs gewesen; Es gefällt ihr mittlerweile besser und an die ungewöhnliche Sitzposition hat sie sich gewöhnt. Der Grund für den Wechsel war recht banal: Der von mir beschaffte PU-Zahnriemen hat am Bernds nicht sehr lang durchgehalten. Zwar war der Zugstrang aus Aramid, der Riemen selbst ist aber Meterware gewesen, also mit den Enden verschweißt. An der Stelle ist der Riemen trotzdem nicht so stabil; dort reißt er dann gern.gerissener Zahnriemen

Damals, als ich das Projekt angefangen hatte, waren Zahnriemen eher schlecht verfügbar. Privat ging’s gar nicht, ich musste den Riemen über meinen alten Arbeitgeber bestellen. Inzwischen ist die Situation deutliche besser, man bekommt auch als Privatkunde Sonderanfertigungen als Einzelstück von allen möglichen Riemen. Vor allem kriegt man jetzt auch Gummi-Zahnriemen in individueller Breite vom Wickel geschnitten. Der Riemen ist also endlos und hat keine Schweißstelle, an der er wieder reißen könnte. Außerdem ist zahnseitig eine Gewebeauflage drauf, so wie es die Originalriemen von Strida und Bernds haben. Bestellt habe ich gleich zwei verschiedene Riemen bei keilriemen24.eu; Mein Kontakt war echt nett und hilfsbereit. Die 14 mm gab es zwar nicht im Shop, aber per Email war auch das möglich.

Heute Nachmittag war es endgültig nötig, das Bernds wieder fit zu machen. Der Frost ist da und wenn es glatt wird, hat man besser Spikes auf dem Fahrrad. Auf dem Strida gibt es keine für 18″; Naja und ohne Riemen geht es am Bernds erst gar nicht vorwärts. Inzwischen bin ich mit der Montage so geübt, dass das in einer halben Stunde erledigt war.Bernds mit neuem GummiriemenBernds mit neuem GummiriemenEs fährt einfach grandios.

(swg)

Es ist wirklich schon Herbst. Morgens liegen die Temperaturen oft unter 10°C und die Kinder werden wohl bald ihre Handschuhe fürs Fahrradfahren rauskramen. Außerdem nerven die Fliegen jetzt permanent. Ständig fliegt irgendwo so ein Kackviech herum und versucht auf mir zu landen. Dazu kommt Regen, wobei man hier ‚endlich‘ stöhnen könnte, die letzten Wochen waren einfach wieder wahnsinnig trocken.

Der Herbst überschüttet uns auch mit allerlei Obst, mit Pflaumen und Kirschen und Äpfeln, aber hauptsächlich gerade mit Pflaumen. Meine Eltern haben eine ordentliche Ladung in unsere Küche gekippt. Ein bisschen bitter ist das für mich, rohes Steinobst löst bei mir in letzter Zeit eine allergischen Reaktion aus, aber ich liebe Pflaumen! Nach dem Erhitzen ist es kein Problem mehr – und Pflaumen kann man auf viel köstliche Arten erhitzen: Pflaumenmus oder Kompott oder Marmelade oder Pflaumenkuchen! Oh ja, Pflaumenkuchen! Seit neuestem bin ich wieder Fan von Hefeböden unter Obststreusel, er darf nur nicht zu dick sein. Eine ganz wunderbare Seite im Netz hat Oliver mit seinen glutenfreien Rezepten. Sein Hefeteig-Grundrezept funktioniert ganz großartig. Den Pizzateig von ihm hatte ich hier ja auch schon gelobt.

Da es schon eine Weile her ist, dass ich mal was mit auf Arbeit gebracht habe: morgen gibts Pflaumenkuchen.

(swg)

Ein Gefühl von Goldener Oktober auf dem Weg zu Kita. 11°C um viertel nach sieben. Sommer ist längst vorbei. Fast riecht es nach Pilzen und welkem Laub. Aber das ist Einbildung.

Noch was ganz anderes: Eigentlich war mir das mal bewusst; Ich hab’s nur vor einer Weile schon vergessen:

so ab­surd es klin­gen mag, mei­ne bes­te denk­hil­fe oder denk-trai­nings­ein­heit ist das den­ken ab­zu­stel­len. zum bei­spiel durch spa­zie­ren ge­hen oder be­wuss­te pro­kras­ti­na­ti­on. wir ha­ben ja vie­le denk­ap­pa­ra­te von de­nen uns vie­le gar nicht zu­gäng­lich sind. frü­her nann­te man die bauch­ge­fühl, un­ter­be­wusst­sein oder in­tui­ti­on (heu­te auch). wirk­lich trai­nie­ren las­sen sich die­se denk­ap­pa­ra­te (glau­be ich) nicht, aber füt­tern. wenn man sich in pro­ble­me, bzw. pro­blem­lö­sun­gen ver­tieft, füt­tert man sie. dann ist es hilf­reich zeit­wei­se für stil­le im kopf zu sor­gen, da­mit man die auf­stei­gen­den bla­sen hört, in de­nen ge­le­gent­lich lö­sun­gen ver­bor­gen sind.

wirres.net

Gut, wenn man dran erinnert wird.

(swg)

Es hat sich bis um drei hingezogen, bis wir die Schuleinführung eingepackt haben. Pavillons, Bänke und Tische und Grill und Getränke und und und. Es dauert jedesmal eine Ewigkeit, bis wirklich aller Kram wieder aufgeräumt und eingesammelt ist. Es müssen auch immer mehr Leute los, haben noch was vor. Wir schaffen es oft, die letzten zu sein; Heute haben wir aber auch den Schlüssel, müssen abschließen.

Ein Glück, dass die Sonne nicht so sehr runtergebraten hat, wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat. Insgesamt hat sich die Aktion für den Verein auch definitiv gelohnt, die Spenden übertreffen die Kosten der Aktion deutlich. Übrig sind jetzt nur noch zwei Säcke Pfand.Lastenanhänger mit den Pfandsäcken beladenLidl hat wohl tolerantere Automaten, als das Kaufland: Ist egal wohin ich geh, liegt beides auf dem Weg. Jannika will den Spaß mitmachen. Flasche um Flasche stopfen wir in die Automaten, alle zehn Euro drücke ich mal die Bon-Taste; Nicht zuletzt weil auch immer mal ’normale Leute‘ die Automaten brauchen und wir nicht alle beide dauerbesetzen können. Würde wohl Unmut erzeugen. Am Ende stehen über 60,- € auf dem Zettel; Kommt zurück in die Spendenbox. Heim jetzt, unser Kram ist noch zu verstauen …

(swg)