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Janee, so hochtrabend neu ist hier nichts! Es geht nur um eine passend fürs Womo gezimmerte Trenntoilette. Im Prinzip wollen wir ausprobieren, ob das „System Trenntoilette“ für uns taugt. Der Chemietoilette haben wir die Freundschaft längst gekündigt. Egal was man macht: sie stinkt eklig und führt zu einem Entsorgungsproblem, wenn man keinen Campingplatz in der Nähe hat. Außerdem ist sie nach allerspätestens drei Tagen voll.

Eigenbau

Also braucht es eine stabile Kiste, die uns sitzend aushält, dazu eine große Klappe, um den Kackeimer und den Pipitank entnehmen zu können und eine Klobrille.Trenntoilette PrototypTrenntoilette PrototypKann denn nicht einmal jemand an die Kinder denken?! Klar, kann ich: Als Clou kann man die Klobrille in zwei Weiten auflegen.Trenntoilette PrototypTrenntoilette PrototypDer Deckel kommt noch dran.

Toilettentest

Vorher gilt es das Teil aus der väterlichen Werkstatt nach Hause zu transportieren – praktisch, so ein Fahrradanhänger.Trenntoilette mit dem Fahrradanhänger transportiertBis zum nächsten Wochenende – wenn wir in den Urlaub starten – wird das Teil im heimischen Bad getestet. Das heißt, sobald der Eimer und der Tank geliefert sind. Dann muss die Trenntoilette ihre erste Geruchsprobe bestehen.Trenntoilette PrototypMal sehen, ob das wirklich alles so unglaublich geruchlos funktioniert, wie der durchschnittliche Vanlifer (so nennt sich neudeutsch der teilnomadisch auf den eigenen vier Rädern Hausende heute) behauptet.

(swg)

CAD und Wirklichkeit – zwei Welten.Erster Eindruck vom Fahrrad-Lastenanhänger: doch sehr groß!So steht er da, der Anhänger, und er ist einfach viel größer, als vermutet. Aber ich glaube nicht, dass es uns schwer fällt, ihn mit Campingzeug zu füllen.

Den Samstag hab ich in der väterlichen Werkstatt zugebracht, mit dem Schneiden von Gewinden und dem Bohren von Löchern in Fahrwerksböcke und Deichselaufnahmerohr. Sowas zieht sich, gelohnt hat es sich in jedem Fall. Am Fahrwerk fehlen noch die Querstreben. Muss ich heute Abend noch ein paar Gewinde schneiden, morgen kann ich dann eine erste Runde rollen.

(swg)

Sooo, die alte Deichselaufnahme vom geplanten Lastenanhänger war zu kompliziert, so sah sie aus:Kollegen meinten, die Momenteneinleitung an der Stelle ist mit den zwei Stangen da echt ungünstig. Haben sie recht. Warum die Deichsel nicht leicht schräg anbringen? Stimmt auch:Supi, sieht viel besser aus.

Heute kam dann endlich noch eine lang ersehnte Lieferung an.Verdammt°! Die Kiste ist viel größer, als sie im CAD aussieht! Immerhin ist auch der Kram von Item da.Das ging in nur 5 Werktagen. Ziemlich flott – gut es ist Urlaubszeit, nicht viel los. Aber es ist eben auch Urlaubszeit – viele nicht da.

So viel Bauspaß! Es wird ganz wunderbar!

(swg)

Corona und Urlaubszeit steht vor der Tür. Da ich beim Womo nicht voran komme und eher neue Steine im Weg habe – Wespen nisten mal wieder unter der Dachhaube – braucht es einen anderen Plan. Weit weg fahren wollten wir im Sommer eh nicht und haben sowieso nur eine Woche in der warmen Jahreszeit reserviert. Wieso also nicht mit dem Fahrrad wegfahren?

Für so ein Vorhaben, braucht es Transportkapazitäten. Zeltausrüstung und Klamotten für eine Woche für vier packt man nicht mal eben in Taschen und hängt sie ans Fahrrad – an nur zwei Elternfahrräder gleich gar nicht. Klar könnten wir unseren alten Chariot anhängen und Kram reinwerfen. Aber für Gepäck ist der einfach nicht gemacht und auch zu klein. Ein schnuckeliger Transportanhänger fände bei mir auch andere Verwendung.

Der Plan ist, eine große Alukiste zu nehmen, Aluprofile dranzuschrauben und das übrig gebliebene Fahrwerk eines von mir zu eben diesem Zweck schon gekauften schrottreifen Chariot Cougar dranzubasteln. Also hab ich FreeCAD angeworfen und ein bisschen rumgemockt. Mit der Alutech B184-Kiste:oder der Alutech D240:Eigentlich ganz nett. Wenn ich das so umsetzen will, muss ich mir die Kiste kaufen und dann anfangen, entsprechend den Maßen Item-Profile ringsrum dranzubasteln. Item, weil ich dann flexibel Zeug an den Nuten anbringen kann.

Flexibel: Das ist so mein Problem mit den großen Alukisten. Ich will den Anhänger auch für meine Baumarktbesuche nutzen. Da kann es mal sein, dass etwas länger ist und nicht in die Kiste passt. Der Deckel geht dann schonmal nicht zu. Wenn ich die Kiste runter nehmen könnte, wär das eigentlich von Vorteil. Dann verliert sie aber sofort ihre Funktion als tragender Bestandteil der ganzen Konstruktion. Und Geld kosten die Kisten auch: 134,- € für die B184 und 225,- € für die D240. Sicher angemessen, aber vielleicht doch ein wenig üppig für den Anhänger.

Ein bissel rumgoogeln fördert das Eurostapelbox-Format zutage. In der Größe einer halben Europalette – also 60 cm x 80 cm – kriegt man Kisten ab ca. 40,- €. Für ein paar mehr Euro gibt es auch Deckel.

Schauen wir mal:Sieht doch gut aus. Hier wäre der Vorteil, dass die Kiste auf einem festen Rahmen ruht. Gibt es mal „Langholz“ zu transportieren, kommt sie runter. Zum Austarieren ließen sich die Fahrwerksböcke nach hinten verschieben… Na, mal sehen, was das gibt.

(swg)

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