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Um einfache Zeichnungen und Schemata zu erstellen habe ich mit Inkscape ein ganz passables Vektorgrafik-Programm gefunden. Von der Versionsnummer 0.44 sollte man sich nicht abschrecken lassen, bisher ist mir nichts ungereimtes aufgefallen. Inkscape beherrscht eine Reihe von Formaten, svg (scalable vector graphics Wikipedia - Was ist svg (scalable vector graphics)?) ist Standard, aber leider wird .emf nicht unterstützt. Das brauche ich aber im M$ Office (hier wird .svg wiederum nicht unterstützt).
Ein Weile habe ich jetzt schon nach Konvertern gesucht, aber bisher nur kommerzielle gefunden. Alexander Tsyplakov hat was kleines feines geschrieben: TpX. Eigentlich zur Aufbereitung von Grafiken für TeX gedacht, beherrscht es neben vielen anderen Formaten .svg und auch .emf. In Inkscape muss man seine Grafiken unbedingt als plain-svg speichern, sonst klappt der emf-Export aus TpX nicht.
Danke Alexander! (swg)

Vermehrt taucht hier im Blog in den Suchbegriffen per Google „nvidia-kernel-legacy-source“ auf. Mit Debian, Xorg und den Treibern für meine alte RivaTNT2 gabs ja schon mal Probleme, die ich hier gelöst hatte.
Das bringt mich drauf, dass ich grad wieder Schwierigkeiten mit dem Update von Xorg hatte. Bei mir läuft Debian testing, Xorg wurde auf 7.1.0-9 erneuert. Beim update/upgrade hatte apt ein paar Kollisionen verschiedener Pakete (OpenOffce zum Beispiel) zu beklagen, die aber nach und nach verschwanden. Nur beim xserver-xorg-core maulte es weiter rum:

„./usr/lib/xorg/modules/extensions/libglx.so“ Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Dann brach apt-get ab. Sowohl im Verzeichnis auf der Platte als auch im *.deb war die Datei vorhanden. Was nun die Ursache für den Fehler war, kann ich nicht sagen. Nach einigen vergeblichen Versuchen, die Installation des xorg-Pakets zu erzwingen, habe ich entnervt das gesamte xorg runtergeschmissen (remove) und neu installiert. Erstaunlicher Weise hat das funktioniert – ganz schön Windows.
Bleibt zu bemerken, dass man sich bei Debian die Mühe gemacht hat, sowohl die proprietären Grafiktreiber von Nvidia (standard und legacy) als auch die von ATI für den aktuellen kernel 2.6.18-3 mit ins Repository zu legen – unter non-free versteht sich. Danke, hat reibungslos geklappt. (swg)

Unter Linux gibts den Automounter, um alles mögliche automatisch bei Zugriff in den Dateibaum einhängen zu lassen. das ist auch sinnvoll, solange ein Medium nur auf eine Art gemountet werden kann. Bei DVDs ist das so eine Sache: ISO9660, UDF und letzteres beschreibbar oder bitte nur lesbar?

Ausschnitt Desktop-PanelWeil der Automounter nicht wissen kann, was ich möchte, hänge ich das entsprechende Medium von Hand ein. Dazu habe ich mir für jede Aktion ein bash-script gebastelt und dieses in mein Desktop-Panel geklebt. Ein Klick und das Script schaut, ob das Medium schon eingehängt ist. Wenn nicht, wird es gemountet, ansonsten ausgeworfen. Vorraussetzung für das Script ist der passende Eintrag in /etc/fstab.


#!/bin/bash
# Ein-Klick-Mounten/Unmounten von Laufwerken
STRMOUNT=$(mount | grep /dev/hdd);
if [[ -n $STRMOUNT ]]; then
echo „werfe CDROM aus“;
eject /dev/hdd;
if [ $? = 0 ]; then
echo „++++++++++++ok++++++++++++“;
else
echo „————nö————„;
fi
sleep 4;
else [[ -z $STRMOUNT ]];
echo „mounte CDROM“;
mount /dev/hdd;
if [ $? = 0 ]; then
echo „++++++++++++ok++++++++++++“;
else
echo „————nö————„;
fi
sleep 4;
fi

(swg)

Dieses Wochenende ist es soweit, Debian erneuert den Kernel in testing auf Version 2.6.16. Leider fehlt prompt der 3D-Support für alle älteren Nvidia-Karten vor GeForce2. Das Kernelmodul für Xorg, das mit dem Nvidia Legacy-Treiber reden soll, darf man sich wieder selber kompilieren. Immerhin wird der Source als Paket angeboten: nvidia-kernel-legacy-source. Installiert landet es als nvidia-kernel-legacy-source.tar.gz in /usr/src. Wie man mit dem Paket umgehen soll ist ausführlich in /usr/share/doc/nvidia-kernel-legacy-source/README.Debian beschrieben. Folgt man der Anleitung krepiert der Compiler aber mit der Fehlermeldung
os-interface.c:1262: error: ‘struct task_struct’ has no member named ‘rlim’
make[1]: *** [os-interface.o] Fehler 1
make[1]: Leaving directory `/usr/src/modules/nvidia-kernel-legacy/nv'
make: *** [build-stamp] Fehler 2

Das gleiche Ergebnis erhält man auch mit dem Installer von Nvidia (1.0.7174). Im Forum auf nvnews.com ist das Problem schonmal mit einem Patch behoben worden. Diesem Thread bitte folgen, dann löst sich allles in Wohlgefallen auf.

Update:
Ich hab mal in den Patch aus dem oben genannten Thread reingeguckt, der macht ansich nichts kompliziertes. Das rlim-Problem liegt an einer einzigen Datei: conftest.sh
Nachdem ihr das deb-Paket nvidia-kernel-legacy-source (1.0.7174-4) installiert habt, packt ihr /usr/src/nvidia-kernel-legacy-source.tar.gz aus. Anschließend öffnet ihr die Datei /usr/src/modules/nvidia-kernel-legacy/nv/conftest.sh
Deren Zeile 14 bis 16 heißt

CFLAGS="-D__KERNEL__ \
-nostdinc -isystem $ISYSTEM \
-Werror -Wimplicit-function-declaration"

Das ergänzt ihr wie folgt:

CFLAGS="-D__KERNEL__ \
-DKBUILD_BASENAME=\"#conftest$$\" \
-DKBUILD_MODENAME=\"#conftest$$\" \
-nostdinc -isystem $ISYSTEM \
-Werror -Wimplicit-function-declaration"

anschließend folgt ihr wieder der Beschreibung in /usr/share/doc/nvidia-kernel-legacy-source/README.Debian Das deb-Paket sollte jetzt problemlos gebaut werden. (swg)

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