Archives for category: frickelig

Wegen Lizenz-Problemen bietet Debian von offizieller Seite keinen MPlayer. Bisher gabs von Christian Marillat aber ein deb-repository. Nachdem ich eine Weile ignoriert hatte, dass mplayer keine updates mehr erfuhr, hab ich jetzt den Grund dafür entdeckt. Das debian-marillat-repository auf ftp.nerim.net ist dichtgemacht und auf www.debian-multimedia.org neueröffnet worden.
Wundert mich nur, dass man dazu keine Userfragen ergoogeln kann?! Wurde das irgendwo angekündigt und bin ich mal wieder Der Einzige, der’s nicht mitbekommen hat? Egal, sources.list anpassen und alles ist in Butter. (swg)

Zu Hause hängt an meiner DSL-Leitung ein kleiner Server. Per DynDNS ist die Kiste immer da. Es ist einfach praktisch, sein Zeug immer in der Nähe zu wissen, sobald man online ist. Und Backups nicht mit einem Stick, sondern per SSH heimwärts zu senden, möchte ich einfach nicht mehr vermissen.

Ich weiß nicht genau, was gerade umgeht. Jedenfalls verzeichne ich das letzte halbe Jahr mehrmals die Woche Wörterbuchattacken gegen meinen Server. Das auth.log schwillt an durch Versuche, einen gültigen SSH-Account ohne Passwort zu finden. Die Gegner sind da auch nicht zimperlich, mehrere Anfragen pro Sekunde hämmern auf den sshd ein.

Auf der Suche nach Abhilfe kam mir eine naheliegende Idee: Wenn zu viele Verbindungen innerhalb einer bestimmten Zeit von einer IP aufgebaut werden, wird die IP gesperrt. Da muss sich doch was mit iptables machen lassen! Faul bin ich auch, Fabian hat es nämlich schon gelöst, danke. Er hat das „recent“-Modul von iptables eingespannt.

Die Regeln sorgen dafür, das iptables sich zu jeder neuen Verbindung zu SSH die IP merkt. Ab der vierten neuen Verbindung innerhalb von 60 Sekunden werden alle weiteren Pakete von dieser IP weggeworfen. Es wird dann ein Eintrag im Syslog erzeugt. In die Whitelist kann man IPs eintragen, bei denen der Mechanismus nicht greifen soll.


iptables -N SSH_WHITELIST
iptables -A SSH_WHITELIST -s $GUTE_IP -m recent --remove --name SSH -j sperre

iptables -A exlog -p tcp --dport 22 -m state --state NEW -m recent --set --name SSH
iptables -A exlog -p tcp --dport 22 -m state --state NEW -j SSH_WHITELIST
iptables -A exlog -p tcp --dport 22 -m state --state NEW -m recent --update --seconds 60 --hitcount 4 --rttl --name SSH -j LOG --log-prefix SSH_brute_force_
iptables -A exlog -p tcp --dport 22 -m state --state NEW -m recent --update --seconds 60 --hitcount 4 --rttl --name SSH -j DROP

Hier ist mein komplettes Firewall-Script: firewall.sh

Jetzt herrscht weitestgehend Ruhe im Karton! Aber schon interessant, womit es so diese Nacht probiert wurde:

Jun 14 18:56:21 localhost sshd[688]: Invalid user deutch from 62.103.159.236
Jun 14 18:56:23 localhost sshd[690]: Invalid user german from 62.103.159.236
Jun 14 18:56:24 localhost sshd[692]: Invalid user hitler from 62.103.159.236
Jun 15 04:26:13 localhost sshd[2437]: Invalid user deutch from 62.103.159.236
Jun 15 04:26:17 localhost sshd[2439]: Invalid user german from 62.103.159.236

(swg)

Na Endlich! Danke an Johnny vom Spreeblick, bei dem ich es zuerst gelesen habe.

Google Earth stellt nur geringe Anforderungen an den Rechner. Ich hab es auf einem PII 450MHz mit einer nVidia Riva TNT2 laufen. Klappt prima. Die 3D-Unterstützung muss natürlich aktiviert werden. Debian testing hat vor kurzem auf Xorg umgestellt. Den Proprietären Treiber von nVidia (nonfree) gibt es als fertiges kernel-modul über apt/dselect – man braucht nicht kompilieren. Ich empfehle noch das kleine tool nvidia-xconfig. Es passt automatisch die xorg.conf an. Anschließend nur noch schnell Google-Earth runterladen und der Spaß kann losgehen.

Ich hab rechts die Seite "Weltblick" zu Google-Earth eingerichtet. Dort werde ich mal die interessantesten Wegmarken meiner virtuellen Weltreisen feilbieten.   (swg)

Mein Wiki wollte kein math und konnte keine Formeln darstellen. Das zu beheben fällt unter Debian leicht: apt-get install mediawiki-math. Pustekuchen! Immer wieder meldet das Mediawiki Parser-Fehler (Das texvc-Programm kann nicht gefunden werden. Bitte beachten Sie math/README.). Nachdem meine Suche bei Google eine Stunde überschritten und verzweifelte Züge angenommen hatte, bin ich doch noch drauf gekommen! Es reicht nicht einfach in der LocalSettings.php $wgUseTeX = true zu setzen, es muss auch noch die Zeile $wgTexvc = „/usr/bin/texvc“ eingefügt werden (oder wo genau auch immer das texvc auf Deinem Rechner liegt).   (swg)

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