Archives for category: alltäglich

Kein Sommer ohne Konzert und außerdem wollten wir uns zu Weihnachten etwas schönes schenken. Deswegen haben wir uns letzten Dezember Karten für Das Lumpenpack gekauft, vier Stück; Diesmal nehmen wir die Kinder mit. Und im Juli würde „Das Knuffel“ schon so weit sein, dass man ihn jemandem aufdrücken kann.

Alina und Jannika reden schon seit Wochen von nichts anderem, als dem Lumpenpack-Konzert und die Alben liefen hier rauf und runter. Gestern Abend war es endlich soweit: Konzert auf dem Weißen Hirsch! Wir beginnen mit einem zeitigen Abendessen beim Italiener – allerdings sind Jannika und Alina so aufgeregt, dass sie nicht einmal eine halbe Pizza essen. Schlimm ist das nicht, trinken wird viel wichtiger sein: Heute ist mit 37°C vermutlich schon der heißeste Tag des Jahres.

Oma Katrin hat’s getroffen, sie wird Mika betüddeln, wenn wir auf dem Konzertplatz abhotten. Sie spaziert ein bisschen herum, während Mika hoffentlich einfach schläft. Allzuweit entfernt sie sich aber nicht vom Konzertplatz, dann kann Maria kurz zum Stillen rauskommen, sollte es notwendig werden.

Halb sieben haben wir uns auf dem Konzertplatz eingefunden, die Vorband heizt ein.Wir dödeln ein wenig herum, holen was zu trinken, klettern, schaukeln.Hier am Weißen Hirsch gibts nämlich ganz familienfreundlich einen Spielplatz. Und wir kommen zu einem Selfi mit Lumenpack.Die Vorband hat’s geschafft, die Bühne wird umgeräumt, letzter Soundcheck.Und ab geht die Post, es dauert nur ein paar Minuten, bis wir durchgeschwitzt sind.Derweil ist Katrin mit Mika unterwegs, es läuft nach Plan.Naja, fast. Maria muss zwischendurch dann doch raus, den Zwerg beruhigen, kurz stillen. Derweil wird auf und vor der Bühne lauthals gesungen und gesprungen.Es hat riesigen Spaß gemacht und ich glaube weder Jannika noch Alina werden ihr erstes Konzert vergessen.

Auch Mika hat’s bis zum Schluss durchgehalten, er pennt im Chariot; Konzertkompatibel würde ich mal sagen.Danke Katrin.

Danke Lumpenpack.Ich hab das Baby übrigens nicht in der Bahn vergessen…

(swg)

Wir haben unseren Urlaub wieder relativ zeitig ins Jahr gelegt. Einerseits hat die Unischule eine Schließwoche nach Pfingsten. Und andererseits ist der letzte Urlaub logischer Weise nun schon länger her. Das Eselwandern fühlt sich nach „ewig her“ und echt ferner Vergangenheit an. Wir haben Urlaub wirklich nötig.

Eigentlich haben wir mit unserer Vorbereitung sehr zeitig begonnen. Aber der Werkstattwahnsinn mit dem Duc hat uns einen fetten Strich durch den Zeitplan gemacht. Das Zusammenpacken unseres Wohnmobils hat sich hingezogen und außerdem mussten wir feststellen, dass Mikas Babyschale nicht auf die Sitzgruppe passt: Der Tisch ist im Weg. Kurzerhand muss da noch einer selbst gedrechselt werden.

Alles andere am Womo ist wieder liegen geblieben, das Bad ist immer noch nicht fertig und der Schrank auch nicht. Ätzend, aber nunmal nicht zu ändern. Morgen rollen wir endlich los.

Der ganz ursprüngliche Plan sollte uns in die Masuren führen, wandern, radeln und so. Als sich der Werkstattwahnsinn abzeichnete, haben wir das verworfen. Was, wenn wir den Duc nicht rechtzeitig zurück kriegen? Und dann Mika: Wenn der das Touren nicht verträgt stehen wir nicht nur blöd da, sondern auch noch sehr weit weg.

Vor kurzem haben Alina und Jannika ihre Freude am skaten entdeckt, das lässt sich doch nutzen! Im Fläming bei Jüterbog und Luckenwalde gibt es den Fläming-Skate. Vor 14 Jahren sind wir da ganz jugendlich (im Herzen) schon rumgerollt.

Was wir danach machen? So richtig überlegt haben wir uns das noch nicht. Im Urlaub will ich ja lieber ohne Menschen, es gibt aber noch ein schönes Event, eine Demo. Ohne Menschen ist es ja keine, das kann ich im Urlaub mal eine Ausnahme machen ;) Auch dieses Jahr findet wieder die ADFC-Sternfahrt in Berlin statt. Wann hat man schonmal die Chance über die Autobahn zu radeln? Unter den 20 möglichen Routen sind auch die A115 und die A100. Da wollen wir wahrscheinlich mitradeln! Alles weitere findet sich später.

(swg)

Heute ist tatsächlich der erste Tag diese Jahr, an dem ich ohne großes Nachdenken nur im T-Shirt auf Arbeit gegangen bin. Der Frühling hat natürlich längst und mit voller Wucht seines Grüns begonnen. Aber das wechselhaft Wetter hat mich immer noch zur Jacke greifen lassen. Heute ist das anders – und es war höchstens etwas frisch auf dem Fahrrad zur Arbeit – aber nicht kalt. Es ist Frühling.

(swg)

Es klappt tatsächlich noch, mit dem „Sport“; Ich kann’s durchhalten. Seit die Kinder wieder alleine in die Schule radeln, bin ich noch früher auf Arbeit und im Fitness-Studio fast alleine – herrlich.

Drei Mal die Woche geh ich morgens nach oben ins Fitness-Studio, lauf mich warm, nudel meine sechs Geräte durch und dehn mich noch etwas. Es hat sogar schon etwas Kraft-Aufbau zur Folge gehabt: Die Beinpresse hat mir gegen die Knieschmerzen geholfen, die ich oft hatte, wenn ich überstürzt mit dem Fahrrad von Arbeit losgeprescht bin. Kann ich jetzt einfach machen, ohne groß achtsam zu sein, wie ich die ersten paar Umdrehungen in die Kurbel trete. Das ist insbesondere gut, weil ich direkt eine vielbefahrene Hauptstraße überqueren muss, da ist lossprinten angesagt, wenn sich eine Lücke bietet. Ich fahre auch deutlich druckvoller leichte Steigungen hoch. Der Nachteil ist, das Krafttraining allein nichts für die Kondition tut: Mir geht allzuschnell die Puste aus – im wortwörtlichen Sinn. Ums Schwimmen werde ich nicht mehr lange rum kommen. Ich hab mir ja versprochen wieder zu gehen, wenn es nicht mehr so kühl ist – erkältet bin ich jetzt schon genug.

Ansonsten hab ich überall schon etwas mehr Gewicht auf den Geräten – das ist schön und beruhigt mich auch etwas. Offenbar bin ich wohl noch nicht zu alt, um wieder ordentlich in Form zu kommen. Es ist auch der einzige Grund, warum mir das Fitness-Studio Spaß macht: Es bewirkt etwas. Ansonsten ist das eine relativ langweilige Veranstaltung. Ich kann nachvollziehen, wieso viele dort rumsitzen, auf dem Handy irgendwas rumdaddelnd; Es ist halt echt langweilig. Aber mir ist meine Zeit für solche Unterbrechungen zu schade. Meist verzettelt man sich ja doch und die Pause zwischen zwei Übungen gerät viel zu lang. Schließlich soll es ja um Sport gehen, oder? Deswegen bleibt mein Handy gleich ganz im Büro. Und wer ist eigentlich auf die sackblöde Idee gekommen, Displays an Laufbänder zu montieren?! Kann man kaum vorbei gucken, dabei ist der Blick von da oben über das Bahngelände bis rüber zum Radebeuler Spitzhaus echt schön. Erst recht, wenn es gerade regnet und die Wolken einen dramatischen Morgen-Himmel zaubern.

(swg)