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Maria kommt nach einer Ewigkeit aber immerhin mit Siegerlächeln aus dem Wald zurück: Geocache geborgen! Jannika ist wach, um Alina kümmert sie sich grinsend und auf dem Tisch hockend – die Große ist auch geweckt.

Es ist spät genug, die Sonne steht schon tief. Damit sind die Chancen recht hoch, im Park viele Tiere zu Gesicht zu bekommen. Ich hol die Tickets, man bekommt dazu eine CD – sogar auf deutsch – als Führer durch den Park. Dann ändern wir noch etwas die Sitzordnungund rein geht’s in den Park.

Wiesente zum Auftakt.Sehr urige Landschaft.Hier die Erkenntnis, dass auch Ameisen große Straßen bauen:In dem Teich werden die roten Seerosen bewahrtOh guck: Frischlinge – wo wohl Mama ist?Wir fahren zum Rastplatz, einem der wenigen Punkte, an denen man auch aussteigen darf. Unterwegs: Die Tiere kennen hier tatsächlich keine Scheu vor Autos. Vorm Menschen, wenn er denn aussteigt, sollen sie aber fliehen. Der Rastplatz ist erreicht.Vier alle:Es gibt noch den zentralen Hof, auf dem man einen Kaffee/Eis/etwas zu Essen bekommen kann. Da fahren wir jetzt hin.Danach beendet man seine Runde im Park – oder beginnt sie von vorn. War man mittags da (ab 12:00 darf man rein) und hat kaum Tiere gesehen, darf man am selben Tag noch mal wiederkommen. Bis zur Dunkelheit soll man den Park verlassen haben. So lange bleiben wir nicht.

Ein österreichisches Wohnmobil bleibt mit uns auf dem Parkplatz vor Eriksberg stehen und ein paar Schweden kramen ihr Zelt aus dem Auto und verschwinden im Wald: Ich denke, es ist in Ordnung, wenn wir hier bleiben.

(swg)

Nach Norden richten wir unsere Schritte. Meine Elternzeit bricht an, und auch dieses Mal wollen wir etwas erleben. Mit Alina waren wir 4 Wochen auf Sizilien – eine wunderschöne Zeit. Die Entscheidung fiel damals kurzfristig, Skandinavien erschien uns im Frühjahr zu kalt, zumal sich das Wetter besonders unfreundlich gebärdete.

Dieses Mal soll es aber endlich klappen. Wir haben einen Camper gekauft und von einer genauen Streckenplanung abgesehen. Wir wissen nicht, wie gut wir auf so engem Raum miteinander auskommen. Alina wird sich dort kaum mit Fremden verständigen können. Kinder wird es genug geben, ob Alina aber schnell genug auftaut, wenn sie sie nicht versteht, wissen wir nicht. Nun gut, wir werden sehen. Eine große Google-Karte haben wir mit Sehenswürdigkeiten gespickt, damit wir unterwegs nicht erst Reiseführer wälzen müssen.

Im Groben soll unsere Tour in Trelleborg starten und die Ostsee entlang mit einem Abstecher zur Insel Öland und nach Stockholm führen. Wir hoffen auf günstiges Wetter, dass man auch mal baden gehen kann. Über Stockholm orentieren wir uns grob gen Westen mit dem Ziel Trondheim. Wie groß der Bogen nach Norden dabei wird, entscheiden wir nach Laune. Von Trondheim aus geht es dann die Küste entlang nach Süden. Uns treibt nichts, wir haben sechs Wochen Zeit und jederzeit die freie Wahl, wohin es gehen soll. Bis jetzt ist nur die Fähre von Rostock nach Trelleborg gebucht, sonst nichts. Eine Camping Card haben wir und die Kreditkarte ist scharf geschaltet. Das ADAC-Europa-Verzeichnis von Entsorgungsstationen fällt extrem kurz aus: „“

Nachdem das Womo seine notwendigen Reparaturen bekommen hat (Ölwanne ist wieder dicht, Öl und alle Filter sind neu, Elektrik ist ausgebessert), heißt es jetzt: packen! Maria hat lange Listen geschrieben, was alles mit muss. Der Einkauf wird ordentlich groß, übertreiben wollen wir es aber nicht. Ein Preis-Check hat ergeben, das der Unterschied zu unseren sonstigen Einkaufsgewohnheiten des täglichen Bedarfs nicht so groß ist. Windeln sind in Norwegen sogar günstiger als hier.

(swg)