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oder „fünf Kölsch san a‘ a Mass!“ aber wir sind ja nicht aus Bayern.

Kölsch
AnneT hat uns mal direkt in eine zünftige Kneipe geschleppt: Früh. Da gibt’s erstmaln Kölsch und ’nen Halven Hahn. Das Früh ist riesig, viel größer, als es von außen scheint. Es gibt immer noch einen Durchgang und noch einen Keller. Die verstehen viel von Physik, da war jedenfalls ’ne Dimension zuviel drin. Und einen Vorteil hat Kölsch: Zwar mag es klein sein, aber es wächst sehr schnell nach, wenn das Glas sich leert.
(swg, Maria)

Soo, weniger als 5 Stunden bis Köln, mit kleiner Pause – das’s mal’n guter Schnitt. Danke an meine angenehmen Mitfahrer – keiner hat gekreischt, wird wohl alles ok gewesen sein ;)
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Maria hab ich am Kölner Hauptbahnhof eingesammelt – sie hatte ‚Instituts-Klassenfahrt‘ International Trade Fair for Plastics and Rubber – K Trade Fair in Düsseldorf. Jetzt werfen wir erstmal Gepäck und Auto bei AnneT zu Hause ab. Schicke Wohnung, Anne! Direkt in Köln Nippes.
Köln Nippes
Mit der S-Bahn geht es wieder zurück – wir starten am Hauptbahnhof. Klar: mit dem Dom. Dabei bleibt es aber, Sightseeing ist auf morgen verschoben. Richtig aufnahmefähig sind wir beide heute irgendwie nicht mehr, aber Klamotten kaufen geht.

Die Kölner Innenstadt ist eng, eine riesige Shoppingmeile und zum Freitag Nachmittag voll. Aber auch irgendwie angenehm. Außerdem sieht man neben den bekannten Ketten tatsächlich ein paar unterschiedliche kleinere Geschäfte. In Dresden gibt’s nur große Sammelstellen aka Einkaufspassagen mit den immer gleichen Kettengeschäften und der immer selben Auswahl. Kennste eins, kennste alle. Hier nicht.

Einen Abstecher machen wir noch, in Deutschlands größtes Globetrotter. Hier ist ne Klimakammer zum Jacken testen, ein Wasserbecken zum Boote Testen, ein Sturmsimulator…
Aber faszinierend ist das Terrarium mit den Blattschneider-Ameisen.
Ameisen
Den Tierchen kann man stundenlang zugucken, wie sie Blattstücke schleppen, durch ihren Bau kriechen & Müll entsorgen.
Ameisen
Köln macht jetzt schon Spaß. Jetzt müssen wir aber erstmal Anne auf der Dom-Platte einsammeln. (Maria, swg)

Na? was ist heute? Richtig, wir zahlen die letzten Zinsen für Anleihen aus dem ersten Weltkrieg. Außerdem ist Tag der Deutschen Einheit, die großen Reden werden dieses Jahr in Bremen geschwungen. Na viel Spaß.

Bei mir ist der dritte Oktober traditionell der Tag, an dem ich den ersten Stollen backe. Erstmal ist aber das gestern verursachte Party-Chaos (danke an alle, die da waren – hat Spaß gemacht) zu beseitigen – so schlimm isses gar nicht, nach nichtmal einer Stunde ist alles frisch. Und nachdem nun auch Brüderchens Geburtstagskuchen im Ofen ist, kann ich mich dem Stollenteig zuwenden.

Der Zutatencheck offenbart eine Lücke bei den bitteren Mandeln – Aroma tut’s wohl auch. Alles andere hat der Partyeinkauf mit angespült. Der Vorteig geht ordentlich. Wie der Rest geht, steht ja hier im Blog. Wenn alles im Stollenteig drin ist, muss er geknetet wie auf dem Bild aussehen: nicht klebrig/schmierig, dass nichts an der Schüssel anhängt, aber auch nicht zu trocken, dass er bröselt.Beim Stollen BackenMan beachte auch des Kaisers Bäckers neue Schürze – danke Karsten.
(swg)

PS: Dazu mal einen flachen Witz:
Fragt die eine Rosine die andere: „Warum hast du denn einen Helm auf?“, „Ich komme gerade aus dem Stollen!“

Langsam können wir unsere Wohnung mögen: nur noch ein paar kleinere Sachen stehen. Auch die gestalterischen Umbauten sind fast fertig.

Zeit, uns etwas Entspannung im Schwebebad zu gönnen. Einen Gutschein bekam Sie zum Geburtstag – da müssen wir auch endlich mal den Schenkenden verraten können, wie’s war. Den Termin haben wir uns schon vor einem Monat ausgeguckt.

Das Schwebebad findet man am Bahnhof Mitte in einem großen Altbaublock.

Größere Kartenansicht

Voran ging eine Akkupunkt-Massage – nicht zu verwechseln mit Akkupunktur ;) – nix Nadeln. Gut geknetet steigt man anschließend in ein Becken mit Salzwasser: auf 1000L Wasser kommen hier 700kg Salz. Das ist mehr als im Toten Meer – dementsprechend geht man nicht unter, man schwebt. Das ist tatsächlich herrlich entspannend, man dämmert leicht weg. Leider ist es viel zu schnell vorbei.

Achja: Kratzer und Wunden sollte man keine haben, es dauert, bis das Brennen nachlässt. Empfehlenswert sind auch Ohrstöpsel, da das zurückbleibende Salz im Ohr besonder unangenehm juckt.
(swg, Maria)

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