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So viel seltener sind die Gelegenheiten geworden, mein altes Klappi zu fahren. Normaler Weise bringe ich Mika in den Kindergarten und dazu brauch ich den Kindersitz und mein treues Focus. Heute ist Mika krank zu Hause, Maria hat eh Homeoffice. Und weil sie gestern Abend schon vorgearbeitet hat, wird sie heute vermutlich ihr Tagespensum auch mit dem Kleinen bewältigen. Ich fahre allein auf Arbeit.Oranges Klappfahrrad am Fahrradständer
Die schon eine Weile herum liegende Ersatztretkurbel ist schnell montiert. Bei einem Keil-Lager geht das einfach und schnell, ohne spezielles Werkzeug. Den Knochen zum Nachziehen hab ich vorsichtshalber eingesteckt.

Klappi fahren ist: Aufrecht mit Sommerwind in den Haaren.

(swg)

Die Gießrate vom automatischen Bewässerungssystem ist wohl bissel zu hoch eingestellt, alle Kakteen sind gerade in den Balkonkästen abgesoffen. Naja, Maria hat es rechtzeitig gesehen; Nach vielleicht zwei Tagen ist das noch kein Problem, auf unserem Südbalkon trocknet sowas schneller weg, als man ‚Dürreperiode‘ sagen kann.

Für die Kartoffelpflanze wars richtig; Sehr spannend ist, dass die nach üppigem Austrieb jetzt langsam anfängt zu welken.Kartoffelpflanze in einem TopfDas ist kein Grund zur Besorgnis, an zu wenig Wasser liegt’s nicht: Das Kartoffelkraut beginnt zu vertrocknen, wenn die Kartoffeln erntereif werden. Der Innentopf besteht eigentlich aus zweien ineinander, der innerste ist aufgeschnitten: Man könnte die Kartoffeln von unten weg ernten. Allerdings gibt es bei uns nichts zu sehen, hier müsste erst die Erde weggekratzt werden. Besser wir lassen das jetzt, ich hab keine Lust heute Abend noch den Balkon zu kehren. Wenn die Ernte heran ist, reicht es immer noch zu wissen, wie hoch die Ausbeute ist.

(swg)

Das Rezept hab ich aus einem monothematischen Backbuch adaptiert: Es geht im Buch ausschließlich um Käsekuchen. Mal wieder haben mir dort die Verhältnisse nicht gefallen, sowas kann ich natürlich nicht lassen; Inzwischen mutiert mir mein Blog langsam zum wichtigsten Rezepte-Nachschlagewerk.
Zutaten
Für den Teig
250 g Mehl,
1 Ei,
150 g Zucker,
120 g weiche Butter,
1 Pck Zitronenaroma
(Saft geht auch)
 
Für die Füllung
4 Eier,
150 g Zucker,
2 EL Stärke,
750 g Magerquark,
Saft & Schale von 3 Limetten,
1 Limette zum dekorieren,
100 g flüssige Butter
100 ml Sahne
 
Backen:
45 – 50 Minuten
bei 180°C Umluft backen

Die Zutaten für den Teig werden flott zu einem Teig verknetet – nicht zu lang herummatschen, Mürbeteig mag das nicht. Ab in den Kühlschrank damit, eine Stunde reicht da locker. Weniger geht auch in Ordnung, das zerstört jetzt nicht gleich das Ergebnis.
Für die Füllung wird den Limetten die Schale mit der Küchenreibe abgeraspelt. Anschließend halbiert man sie und presst sie aus. Die Eier werden mit dem Zucker schaumig aufgeschlagen, da kann man sich ruhig ein bisschen Zeit für nehmen. Dazu kommt erst der Quark, dann die Limettenschale und ihr Saft und zum Schluss die flüssige Butter und die Sahne. Schön glatt rühren, das Ganze.

Den Teig aus dem Kühlschrank walzt man in eine 26er Springform und zieht den Rand hoch. Da hinein füllt man die Füllung. Im auf 180°C vorgeheizten Ofen braucht der Kuchen zwischen 45 und 50 Minuten bei Umluft. Die Füllung mutet am Ende der Backzeit evtl. noch sehr wobbelig an: Beim Abkühlen verfestigt sie sich aber noch – nicht zu sehr, es bleibt ein fluffiger Käsekuchen.

Die letzte Limette kann man in hauchdünne Scheiben schneiden und als Deko auflegen. Jetzt gilt es nur noch die Kuchengabel zu schwingen :)

(swg)

Wochenend-Kurztripps sind mir irgendwie zum Gräuel geworden. Der Aufwand ist nicht geringer, als für eine ganze Woche, meist bleibt die Erholung dabei auf der Strecke. Dieses Wochenende, zum Beispiel, besuchen wir meine Tante: Familienfest. Nicht dass das nicht schön wäre, es ist aber viel Weg bis dahin. Außerdem hat die Große heute Geburtstag, der muss auch irgendwie mit gefeiert werden. Damit wir das irgendwie gewuppt kriegen, haben wir uns den Freitag frei genommen. Also Maria und ich. Die Kinder müssen trotzdem in Schule und Kita. Wir brauchen die Hände frei, es gibt etliches vorzubereiten, ehe wir zum Familienfest meiner Tante abdüsen können.

Einen Geburtstagskuchen hat Alina zwar wunschgemäß bekommen (Zupfkuchen); Aber der reicht natürlich nicht fürs Kaffeetrinken mit der ganzen Familie, sodass ich noch was backen muss. Klamotten brauchen wir nicht so viel, die ganzen vielen Kleinigkeiten müssen am Ende aber doch zusammen gesammelt werden. Das Fitness-Studio will ich auf gar keinen Fall weglassen; Wenn ich das irgendwie vermeiden kann bleib ich da nicht weg; Montag, Mittwoch und Freitag ist das einfach Gesetz. Weniger als drei Mal die Woche hinzugehen würde nichts bringen. Es ist Freitag: Ich geh zum Sport.

Theoretisch wollten wir gemeinsam frühstücken gehen; Wir sind eingefleischte Bäckereifrühstücker. Ich schrieb ja schon mal, dass es für uns nichts besseres gibt, als den Tisch hinterher nicht ab- und die Küche aufräumen zu müssen. Ganz zu schweigen davon, am Anfang dauernd noch Kleinigkeiten holen zu müssen, die man doch beim Tisch decken vergessen hat.

Es ist aber eine Tatsache, dass wir diese Stunde nicht haben. Mika in der Kita abgeben und Fitness-Studio: Es ist schon viertel zehn, ehe ich zurück bin. Jetzt wartet der Limetten-Käsekuchen auf mich, die Brownies backe ich danach schon fast nebenbei, beim Küche aufräumen. Maria hat inzwischen allen Kram in einer großen Eurobox verstaut, unsere und Mikas Klamotten finden in einer kleinen Sporttasche Platz. Zelte, Schlafsäcke, Iso-Matten – wir werden im Garten meiner Tante campieren. Die beiden Großen mussten schon gestern ihre Rucksäcke packen, mit allem, was sie fürs Wochenende brauchen – Klamotten, Spiele/Beschäftigung, Waschzeug. Hat sogar einigermaßen geklappt.

Maria holt das Teilauto ab. Inzwischen kommen die Mädels aus der Schule, suchen noch ein paar restliche Sachen; Unser Kram passt problemlos in den Kofferraum des Kia, Mikas Kindersitz noch auf die Rückbank, dann haben wir tatsächlich alles erledigt und sind wirklich pünktlich in der Spur; Halb drei; Wir sammeln Mika noch in der Kita ein und raus geht’s im Freitags-Berufsverkehr.

Den halben Tag vorbereiten um das Wochenende irgendwo zu verbringen ist irgendwie nichts für mich. Der Berufsverkehr gibt mir ein bisschen den Rest, fast eine dreiviertel Stunde brauchen wir aus Dresden raus. Ich will mein Fahrrad, brauch kein Ziel.

(swg)

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