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Frank hatte angerufen: Da wären im Theater Wechselbad noch ein paar Karten zur Lesung von Dieter Nuhr! Ob wir da auch mit kämen…? Na klar, machen wir!

Dieter Nuhr? In Dresden? Im Netz ließ sich nichts ergoogeln. ‚Im Wechselbad? wo issn das?! Wann sol der da sein? Nö.‘ Kein Wunder. Was in der handymobilen Audio-Kompression untergegangen war: Dieter Moor liest im Wechselbad!

Eigentlich ist das noch besser: Dieter Moor „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht: Geschichten aus der arschlochfreien Zone“. Der schweizer TV-Moderator und Schauspieler dürfte den meisten in .de aus ttt – titel thesen temperamente auf der ARD bekannt sein.

Irgendwann 2003 wollte Dieter Moor aus seinem beschaulichen schweizer Berghof raus. Ganz woanders hin. Und was wäre abwegiger läge da näher, als nach Brandenburg zu ziehen?


Die Geschichten, die er über seinen Umzug zu erzählen weiß, machen Spaß, besonders die Vergleiche zwischen der schweizer und der brandenburger Mentalität. Auch ein Buch, was in meine Wünsch-Dir-Was-Liste kommt.

Danke Frank, fürs Mitschleifen. (Maria, swg)

Der zweite Teil hat sich in ebenso kurzer Zeit weggelesen, wie der erste. Und ich bin nicht minder begeistert. Eine Trilogie, die nicht hinten angeschustert wirkt und nach dem ersten Teil spannend bleibt.

Wer als Fortsetzung eine schnulzige Liebesgeschichte mit dem „Hach“ und „Weh“ eines verwirrten Teenys erwartetbefürchtet, wird positiv enttäuscht. Das Kapitol gibt sich nicht geschlagen und Katniss hat alle Hände voll zu tun, zu überleben – und nicht nur sie.

Es bleibt bei meiner unbedingten Leseempfehlung: Lesen!

(swg)

Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe von Suzanne Collins
Original:
Übersetzung: Sylke Hachmeister, Peter Klöss
Oetinger, Hamburg; 1. Auflage, 2010
430 Seiten
ISBN 10: 3789132195
ISBN 13: 9783789132193
Preis: 17,95 €

Wollt ihr mal wissen, wie schnell Atomausstieg geht? 15 Jahre? oder 10? vielleicht auch 5 Jahre?! Wie wärs mit 2 Jahren? Unmöglich, hört man auf die deutsche Atomenergielobby. Es geht auch in zwei Monaten. Glaubt ihr nicht? Guckt ihr mal nach Japan.

(swg)

Eigentlich eher unter Jugendliteratur einzuordnen schreckt mich sowas ja lange nicht ab. Seit wann sind Kinderbücher nur für Kinder? Gleiches gilt dann wohl auch für Jugendbücher wie folgendes:

Die (nordamerikanische) Welt ist in irgendeiner Zukunft in 13 Distrikte unterteilt, regiert vom zentralen Kapitol. Alle Distrikte haben ans Kapitol Abgaben zu leisten. Im Kapitol schwelgt man im Luxus und auch einigen Distrikten geht es nicht schlecht, was mit der Art der Abgaben zu tun hat, bzw. dem, was der jeweilige Distrikt produziert. Den höher nummerierten geht es schlecht. Menschen müssen unter harten Bedingungen Frohndienst leisten, für einen kargen Lebensunterhalt. Wer nicht arbeiten kann, verhungert – manch einer trotz Arbeit. In der Vergangenheit haben die Distrikte sich einmal gegen das Kapitol erhoben. In einem furchtbaren Krieg wurden die Distrikte wieder unterworfen und der 13. Distrikt ausgelöscht.

Zur Erinnerung und Warnung an die Distrikte veranstaltet das Kapitol jedes Jahr die sogenannten „Hungerspiele“. Jeder Distrikt ist verpflichtet, einen Jungen und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren zu schicken. Diese sogenannten Tribute werden im Losverfahren bestimmt. In einem weitläufigen verlassenen Landstückt, der Arena, kämpfen die Tribute gegeneinander, bis am Ende nur einer überlebt. Sein Distrikt gewinnt für ein Jahr zusätzliche Privilegien. Die gesamte Arena ist mit Kameras und Mikrofonen gespickt, Das Geschehen wird live ins Kapitol und alle Distrikte übertragen. Zuschauen ist Pflicht.

Unsere Heldin Katniss stammt aus Distrikt 12, einem der ärmsten. Hier wird Kohle geschürft. Ihr Vater ist bei einem Grubenunglück ums Leben gekommen. Seit dem kümmert sie sich um ihre Familie, ihrer kleinen Schwester Primrose und ihrer Mutter. Illegal jagt sie im Wald gemeinsame mit ihrem Freund Gale und verkauft die Beute auf dem Schwarzmarkt. Auch hat sie in besonders schlechten Zeiten ihr Los schon mehrfach zusätzlich in den Topf gegeben, um als Gegenleistung Mehl und Öl zu bekommen.

Am Tag der Auslosung ist Primrose 12 Jahre alt und das erste Mal im Lostopf. Als sie tatsächlich gezogen wird, meldet sich Katniss freiwillig für sie. Zu Katniss wird der Bäckersohn Peeta gelost. Beide werden ins Kapitol gebracht und auf die Hungerspiele vorbereitet.


Es ist schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen, es gibt schlicht keinen Grund, nicht weiterzulesen. Die Figuren sind klar gezeichnet und charakterisiert, wie es für ihre Rolle notwendig ist. Ihr Verhalten ist nachvollziehbar, trotzdem sich die Handlung nie verzettelt oder zu große Schleifen zieht – genau, was ich von einem Jugend-Roman erwarte. Wer hier nicht bei der Stange bleibt, hat’s mit Buchstaben nicht so. Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele sind ein ganz heißer Lesetipp. Wer nicht genug bekommt, kann noch zwei Bände – Gefährliche Liebe & Flammender Zorn – verschlingen.

Derzeit läuft die Verfilmung des ersten Teils an – da im Freundeskreis viele das Buch schon gelesen haben (danke an Maxi fürs Ausleihen), werden wir allein wohl ein ganzes Kino füllen.

(swg)

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele von Suzanne Collins
Original: The Hunger Games
Übersetzung: Sylke Hachmeister, Peter Klöss
Oetinger, Hamburg; 1. Auflage, 2009
414 Seiten
ISBN 10: 3789132225
ISBN 13: 9783789132223
Preis: 17,90 €

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