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Tom Pauls, Zwiefach sind die Phantasien100 Jahre ist er tot, aktuell trotzdem: Wilhelm Busch. Heute abend hatte ich Karten für „Zwiefach sind die Phantasien“ ein Busch-Programm von Tom Pauls. In der Staatsoperette hatte ich ihn schon albern in „Die schöne Helena“ erlebt. Und wer kennt ihn nicht als Ilse Bähnert? Sein Busch-Programm gestaltet er als Rabe; schauspielert seine Rezitationen, köstlich. Buschs Dichtungen scheinen mir immer noch aktuell. Aufführungen gibt Tom Pauls jedes Jahr, die Karten muss man aber bereits Monate vorher kaufen, sonst sind sie aus. (swg)

Auch dieses mal war die Teilnehmerliste des Sundschwimmens am 9. Januar voll – so wie letztes Jahr – drauf hab ich es auch geschafft. Kein Wunder: Onlineüberweisung am 1. Januar :)

Wenn dieses Jahr dann auch das Wetter mitspielt, schwimme ich wirklich über den Strelasund und nicht nur 1,5 km um die Landungsbrücke… Letztes Jahr hatte ich ein Ziel: unter den vorderen 500 wollte ich sein – hatte geklappt. Deshalb fordere ich mich diesmal heraus, ich will es deutlich unter 40 min über den Sund schaffen. Das wird noch ein ordentliches Stück Arbeit – was solls, sonst wär’s ja langweilig.

(swg)

Nachdem ich am Dienstag den ersten Snowboardkurs meines Lebens hatte – danke Maik – gings diesmal allein auf die Piste. Leider steigen gerade die Temperaturen wieder, sodass der Schnee pappt und die Sonne tat ihren Teil für harschischen Schnee. Immerhin lag in Holzhau genug der weißen Pracht. Mit dem geliehenen Board (20€/Tag) vom Skihof gings auch ganz gut. Scheinbar bin ich aber zu blöd für den Schlepplift: irgendwo hats mich immer rauskatapultiert. Weiterüben. Gegen Ende hab ichs immerhin bis zur Hälfte geschafft. Dann war aber Schluss: Zack! Haken war weg und ich im Schnee.

Gestern kamen noch die Klamotten von Tchibo, heute durften die sich gleich beweisen. Die Snowboardjacke hält eigentlich dicht, nur an den Taschen nicht. Geld, Autoschlüssel und Skipass: nass. Die Ärmel sind auch nicht mit dem sonst im Innenfutter verwendeten Funktionsfleece ausgestattet und waren durchs Schwitzen ebenfalls nass und klebten. Die Ärmel trockneten in der Pause aber erfreulich schnell, also ists auszuhalten. Nix ist schlimmer, als eine klamme Jacke überziehen zu müssen. Ein paar Details an der Jacke gefallenmir außerdem: Schlaufen für die Gürtelschlaufen der Hose, dass die Jacke nicht beim Sturz hochgeschoben wird, diverse Innentaschen fürs Handy, den MP3-Player usw und eine abnehmbare Kapuze.
Die Snowbordhose hat das gleiche Problem mit den Taschen, die waren innen ebenfalls feucht – ganz durch gings aber nicht, drunnter wars nur vom Schwitzen feucht. Mal sehen wie das Zeug die Saison übersteht, dann sehen wir weiter. (swg)

Vor einer Weile schon lief auf MDR-Figaro Axel Hackes Lesung von „Der weiße Neger Wumbaba“ – wie Songtexte oft falsch verstanden werden und das diese doch meist die viel schöneren Bilder im Kopf entstehen lassen. Heute war er wieder im Staatsschauspiel. Fast hätte ich keine Karten mehr gekriegt, Tina hats aber noch kurz vor knapp gerettet (oder wir hätten getrennt sitzen müssen). Die Kasse wollte heute morgen telefonisch partout keine Karten mehr reservieren, resp. an der Abendkasse hinterlegen.
Bevor Axel Hacke aber aus „Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück“ las, gings querbeet durch Texte aus seiner Kolumne in der Süddeutschen „Das Beste aus meinem Leben“. Geschichten mit Kindern auf Urlaubsreisen, ungebetene Anrufe von Patienten auf Ex-Telefonnummern von Ex-Ärzten und übers tägliche Handwerkszeug: Worte selbst. Herr Hacke sammelt und sortiert Worte. Ich hätte ja auch noch ein wirklich schönes, für meine Begiffe viel zu selten beachtetes, viel zu wenig gebrauchtes (hey, ein kaum abgenutztes, quasi neuwertiges!!) Wort für ihn:
Kartoffelvollerntemaschine
Das ist herrrlich lang. Es trainiert Lippen, Zunge und Unterkiefer, alles wird beansprucht durch eine Vielzahl unterschiedlicher Silben. Es ist ein sportliches Wort.
Es erzeugt auch große Bilder: sowas kann gar nicht klein sein. Und was wären wir ohne die Kartoffel? Ok, für einige sind wir die Krauts… aber was ist Kraut schon ohne Kartoffeln…
Sehr deutsch ist dieses Wort, trotz seiner Ausmaße in Buchstabenzahl und Bild ist es doch prägnant, geradezu kompakt zusammengestaucht. Versuchen wir es auf Französisch:

moissonneuse automatique de pommes de terre

geht gar nicht.

Es ist ein unglaublich schönes Wort in all seinen Aspekten. Aber es wird zu selten verwendet und noch weniger gewürdigt. Es sollte in Axel Hackes Sammlung! (swg)

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