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Es ist viel besser! Gott sei Dank, ich bin begeistert. Eine spitzenmäßige Runde 2! Jana Klar, super! Und auch sonst: Tillman Bir, Thomas Jurig mit seinem „Traum“, das ‚Team Totale Zerstörung‘ (Gewürzsong), Franziska Wilhelm – einfach herrlich. Die Entscheidung für den Finalisten zieht sich gerade etwas, und da Demokratie ja bekanntlich nicht funktioniert, wird von Bittner und Seyfarth entschieden: Team Totale Zerstörung und Jana Klar sind drin. Klasse!

Shit, dafür tröpfelt es jetzt – aber noch hält’s Wetter! (swg)

Also ich weiß nicht, der Grand Slam in der Jungen Garde macht diesmal nicht so viel Spaß. Einziger Lichtblick ist das Wetter – diesmal scheints zu halten, was gut ist, weil ich nicht unterm Zelt platz gefunden hab#e – und in der ersten Runde: nur Udo Tiffert klasse. Der Rest, naja. Da brauch ich jetzt echt erstmal noch’n Bier. Hoffentlich wirds besser… (swg)

(Wow! Liveblogging!! Wahnsinn!!!)

Platz 443 beim Sundschwimmen! und das weil in die Rangliste erst die Mädels und dann die Jungs nach Alphabet einsortiert werden. Egal. Dieses Jahr gabs übrigens ’nen Fehlstart: „Noch fünf Minuten…“ *Peng* ein Knall von irgenwo und ein verzweifeltes „Neiiin neiinnn! Leute, seid doch vernünftig…“ Aber es gab kein Halten mehr, wenn’s knallt geht’s eben los… und sei es zu früh.

Wenn ich endlich mal lernen würde geradeaus zu schwimmen! Links von den Bojen hab ich angefangen um in weitem Bogen nach rechts abzudriften – aber 44:27min sind ganz ok, kann ich zufrieden sein. Aber nächstes Jahr! Dann!!11!!! …werde ich wieder in ’nem schönen Hotel übernachten und wieder nicht geradeaus schwimmen und wieder in der Sonne braten und einen hellen Streifen unterm Haaransatz von der Badekappe davontragen und am Sonntag irgendwas machen.

Irgendwas: Das 2008 eingemerkelte Ozeaneum ist absolut sehenswert. Gigantisch. Informationsüberbordend. An einem Tag nicht zu schaffen. Voll mit Kindern, wenn draußen Schietwetter ist. Eigentlich lohnt sich Stalsund jetzt schon nur deswegen (Ozeaneum! nicht Schietwetter oder Kinder!). Aber natürlich nicht nur. (swg)

Weder war mir Christoph Müller ein Begriff noch seine beeindruckende Sammlung. So ließ ich mich denn auch vom ersten Raum der Sonderausstellung Gala. 5 Sammler zeigen ihre Favoriten irreführen: ich war auf Impressionisten gefasst. Nun sagen mir die wenigsten davon zu, aber die Neugier auf „den Sammler ansich“ hatte mich hergetrieben. Umso mehr war ich erfreut Holländer des 16. und 17. Jahrhunderts zu sehen – geführt von Sammler Christoph Müller persönlich, mit Unterstützung vom Kurator Dr. Jan Nicolaisen. Die beiden ergänzten sich hinreißend, wusste einer durch die emotionale Bindung an seine Sammlung zu begeistern, ergänzte der andere mit Wissen. Diese Führung durch die Kunst war meine bisher schönste.
Leider endet die Sonderausstellung an diesem Pfingstwochenende, wodurch ich die anderen vier Sammler nicht mehr erleben darf. Aber den Newsletter vom MdBK werde ich abonieren, die machen solche Kooperationen traditioneller Weise – und Leipzig kann man sich immer wieder angucken.

Noch etwas zum Haus des Museums der Bildenden Künste Leipzig: Ein modernern Kasten aus Glas außen und Beton innen. Die Ausstellungsräume schachteln sich als riesige Betonquader im innern und hängen zwischen den Treppenhäusern in verschiedenen Höhen. Einzelne Plattformen lassen immer wieder den Blick nach draußen, oben und unten zu. Die Leere dominiert etwas das Gebäude und es gibt viel Treppenhaus. Man ist selbst sehr klein zwischen so viel Glas, Sichtbeton und Holzeinbauten. Ich mag sowas ja.


Ich bin zuletzt noch etwas durchs Haus getigert, ohne den Anspruch mir irgendwas genauer anzusehen. Dabei bin ich auf eine kuriose Lichtskulptur gestoßen. Geschaffen hat sie Astrid Klein (* Köln 1951 – lebt in Köln) „ohne Titel (centralnervous), 1998/2007“ Neonskulptur. Fand ich eine tolle Idee.

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