Als wir heute morgen in Tanne los gefahren sind, herrschte dickste Nebelsuppe. Aber schon am Fuß des Brockens setzte sich die Sonne durch! Viertel zehn bei blauem Himmel loszuwandern ist einfach herrlich. Und so früh sind noch kaum andere Wanderer unterwegs. Geschuldet ist das der Zeitumstellung, Mika hält nichts davon …
Halb zwölf kreuzen wir am schweren Aufstieg die Brockenbahn. Picknick!
Außerdem will Mika unbedingt aus der Kraxe. Sein Hüftgelenk ist immer noch entzündet, aber erklärt das mal jemand einem dreijährigen, das er noch laufen und kraxeln darf, wie er lustig ist.
Immerhin ein Highlight gibt’s für ihn noch: die Brockenbahn kommt vorbeigedampft. Einmal rauf und einmal runter.
was der Blick ins Tal noch offenbart, sind die gigantischen Verheerungen. Hier stehen keine Fichten mehr, aber es wachsen schon Birken, Ebereschen und vereinzelt Buchen nach.
Wir müssen weiter, nächster Halt ist eine Stempelstelle.
(sag)