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Hab ich mir bei Hornbach auf Maß geschnittene Bleche bestellt. Dann brauchte ich noch ein paar Weihnachtsdeko-Sachen, hatte aber die Grenze für versandkostenfrei nicht ganz erreicht: “Schrums” dazugetan. Liefertermine waren zwar unterschiedlich angegeben, aber ich habe mir keine Gedanken drum gemacht. Hätte ich mal sollen!

Von links nach rechts: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, jeweils mit dem Inhalt davor drapiert.Da wurden ernsthaft zwei Bilderhaken in einem großen Karton geliefert. Da hab ich schon den Kopf geschüttelt. Am heutigen Donnerstag kam die Krönung: der größte Karton bisher enthielt EINEN!1!! Kühlschrank-Magneten. Den musste ich im Karton suchen, der war zwischen die Seiten gerutscht.

Ehrlich, mir fallen tausende Bezeichnungen für sowas ein – vermutlich alles justiziabel. Aber ob ich je wieder bei Hornbach bestelle, wage ich schwer zu bezweifeln. Ich bin mir fast Sicher, das die Bleche und der Weihnachtsdeko-Kram auch noch einzeln hier aufschlagen.

Mit Kundenfreundlichkeit hat sowas nichts mehr zu tun – Müll, X-mal zur Post… – sowas ist einfach nur dumm! Und gegenüber der Umwelt reicht dafür längst nicht nur “Sorry” sagen.

(swg)

Heute ist Null-Bock-Tag, wenigstens für Alina. Sie will einfach mal nüscht. Gut. Schlecht. Eigentlich auch egal: Dann spielt sie halt im Wohnmobil: puzzelt. Ich schreib und sortiere Bilder. Maria packt Jannika in die Kraxe und zieht los, Geocaches suchen. Dabei wird nach ein paar Gehminuten klar, das unser Parkplatz so abgelegen nicht ist: “Fjølstadtrøa Museum” sagt das Schild zu diesem Haus.Vom Berghang ist der Blick ganz nett.Zurück auf dem Parkplpatz steht das Womo immer noch allein.Haben wir hoffentlich niemanden gestört.

Auch der restliche Tag ist ein komplett verdödelter. Und wofür? Verd… Internet. So einfach wie die Schweden machen es uns die Norweger nicht.

Auf unseren Offline-Maps finden wir ein großes Einkaufszentrum in Trondheim, da fahren wir jetzt hin – die werden schon mobiles Internet haben. Bis wir endlich da sind, ist es Mittag. Nach einem kleinen Lebensmittel-Einkauf siegt die Faulheit und wir fallen ins Burger King nebenan ein.

Dort gibt es kostenfreies Wifi, wir ergoogeln uns mobiles Internet. Nicht. Ist nicht so einfach, wenn man die Begriffe in der Landessprache nicht kennt. Drüben ist ein Expert, vielleicht können die uns was verkaufen. Ja: Telia. Starterpaket 99,-NOK +299,-NOK für 3 GB. Umgerechnet 40,-€ für Internet? Das ist ganz schön fett. Und in Schweden haben wir wirklich mehr als 5 GB verballert.

Zurück zum Burger King, es muss billiger gehen. Das Stichwortzum Suchen lautet übrigens “Kontantkort”. Was aber wirklich richtig gut hilft, ist diese Wikia-Seite! Von MyCall gibt es Prepaid-SIMs für 49,-NOK (25,-NOK Startguthaben) und 6 GB Datenvolumen für 219,-NOK. Zu kaufen gibt es die in dem Lebensmitteldiscounter, in dem wir gerade waren. Ich trab nochmal los.

Nicht! Guthaben ja, SIM-Karten nein -.- Aber ein paar Straßen weiter ist ein Coop. Dahin. An den Kassen hängen tatsächlich Starterpakete von MyCall. Den Rest machen wir dann Online. Und jetzt kommt die fiese Hürde: Dem Starterpaket liegt ein Zettel bei. Im Shop, in dem man das Paket gekauft hat, muss man sich als Ausländer identifizieren. Das beiliegende Formular ist auszufüllen und dem Verkäufer mitsamt Ausweis vorzuzeigen. Der stempelt+unterschreibt und faxt/mailt das dann an MyCall und binnen 24 h ist die SIM freigeschaltet. Also Ausweis und Zettel geschnappt und ran an den Info-Tresen.

Leider weiß bei Coop erstmal keiner, wie das funktioniert. Man ist aber auch sehr geduldig und hilfsbereit hier. Drei Mitarbeiter bemühen sich am Ende. Sie versuchen, das Formular für mich an MyCall zu faxen. Email ginge auch, sie können aber nicht scannen.Das Fax geht nicht raus, warum auch immer. Zwischenzeitlich habe ich eine Email vorbereitet. Ein Mitarbeiter ruft jetzt aber einfach die Service-Hotline von MyCall an. Er gibt meine Daten durch und Sekunden später bucht sich mein Tablet ins Netz ein. Ums Datenvolumen kümmern wir uns nachher. Danke nochmal an Coop. Inzwischen ist es nach um vier…

(swg)

Beim relativ späten Frühstück beschließen wir, den restlichen Vormittag an den Strand zu gehen. Nachmittags wollen wir kurz nach Trelleborg rein um Internet zu kaufen und haben vor, zum Leuchtturm an der südlichsten Spitze Schwedens zu fahren.

Badewetter ist bei weitem nicht. Aber etwas im Sand wühlen und ein paar friedliche Fotos schießen geht.Nicht wirklich. Alina ist unausstehlich und hat die ersten beiden Reisetage überhaupt gar nicht verkraftet. Es ist kaum auszuhalten. Beim Mittagessen im Womo wird es nicht besser. Die Zeit rennt uns davon und wir beschließen, einfach eine weitere Nacht auf dem Platz zu bleiben. Nur nach Trelleborg wollen wir noch rein. Es fährt ein Bus, sogar recht oft, und Tickets bekommt man an der Campingplatz-Rezeption. (Die ist übrigens mit Klischee-Schwedinen besetzt).

In Trelleborg erhaschen wir kostenloses WLAN am Rathaus, Mobiles kaufen können wir aber nicht. Der nächste Shop ist in Malmö… Dann ist das Reiseziel für morgen schon mal geklärt – die geplante Reiserichtung damit auch über den Haufen geworfen… Noch ein kurzer Spielplatz-StoppGuck an!Alina kriegt ein Eis, dann geht es zurück zum Bus – nicht ohne einen Umweg für einen Geocache. Dabei findet man auch in Trelleborg alte Gebäude (St. Nicolai)und niedliche Ecken.Im Bus erleben wir die sprichwörtliche Kinderfreundlichkeit der Schweden: Ein älterer Herr sitzt vor Alina. Er unterhält sich mit uns in einem recht guten Deutsch. Alina ist wie immer sehr schüchtern, nachdem sie von ihm aber ein paar Gummitierchen angeboten bekommt, taut sie schnell auf. Süßkram zieht bei ihr immer… Nur auf dem Lakritz kaut sie zwar eine Weile tapfer herum, will’s dann aber nicht mehr :)

Das Wetter ist inzwischen von “kein Badewetter” zu Dauerregen mutiert. Wenigstens können wir’s uns kuschelig heizen. Und Kaffee kann ich kochen. Jannika haben wir auf jeden Fall geschafft, die sagt nicht mal mehr ‘miep’.Eine Sache muss ich bald noch klären: Wo krieg ich eine schwedische Gasflasche her? Die grüne Eigentumsflasche soll eigentlich Reserve sein.

(swg)

Eigentlich hat mein kleiner eeePC 901Go eingebautes UMTS. Derzeit sind aber alle Simkarten in anderen Mobilgeräten verbaut. Und jedes Mal die Karten herauspopeln macht auch keinen Spaß. KAnn man Telefone nicht zum Internet-teilen bringen? Nicht per Wifi! Strom ist hier gerade knapp im Womo, aber USB?

Guck an, so leicht geht das: Mein ZTE Open C-Telefon kann USB-Tethering. Das ist aber nur die Hälfte. Angesteckt an meinen eeePC meldet sich tatsächlich ein neues Netzwerkgerät: ifconfig -a spuckt unter anderem

Cosmos2251:/home/swg# ifconfig -a
enx020431316266: flags=4098  mtu 1500
        ether 02:04:31:31:62:66  txqueuelen 1000  (Ethernet)
        RX packets 0  bytes 0 (0.0 B)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 0  bytes 0 (0.0 B)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

Guck an, und jetzt? dhclient -1 enx020431316266 und schon sieht das nächste ifconfig so aus:

Cosmos2251:/home/swg# ifconfig -a
enx020431316266: flags=4163  mtu 1500
        inet 192.168.0.10  netmask 255.255.255.0  broadcast 192.168.0.255
        inet6 fe80::4:31ff:fe31:6266  prefixlen 64  scopeid 0x20
        ether 02:04:31:31:62:66  txqueuelen 1000  (Ethernet)
        RX packets 9  bytes 950 (950.0 B)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 42  bytes 8926 (8.7 KiB)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

Ein Ping auf Heise.de liefert Pakete! Ich freue mich und verfasse diesen kurzen Beitrag :)

(swg)

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