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Soooooo, wenn das mal nicht ein schöner Abschluss eines museumsreichen Berlinbesuchs ist. Kaffee, Eis, und ein Blick – man möchte einfach sitzen bleiben.
Blick vom Fernsehturm über Berlin
Leider rufen Dresden, die Arbeit und die Mitfahrer aus Gelegenheit. Geb ich mal Gas. Tschüß Berlin. (swg)

Das Pergamon-Museum. Ist. Groß. Sehr. Groß. Ich habe eine sehr alte Erinnerung daran. Mit sieben – oder sechs? – lief ich die Stufen des Pergamon-Tempels rauf und runter. Und ich habe mich gefragt, warum die in der Halle ein solches, nach der ersten Säulenreihe des Eingangs, an einer Wand endendes Gebäude da hingebaut haben. Ziemlich zwecklos, oder? Auch wenn’s als ist….
In der Babylon-Sonderausstellung kann man jede Menge bestaunen. Der Mythos lebt nach wie vor. Gegen Nachmittag wurde es dann reichlich voll. Auch in den restlichen Hallen. Ich hab mich auch völlig verschätzt, jedenfalls tun mir jetzt mächtig die Füße weh. Zeit zum Fernsehturm zu marschieren und Cousinchen einzusammeln, oben gibts dann Blick und Kaffee :) (swg)

„Und Du noch’n Bier!“ sagt sie über die Theke, das war keine Frage. Sie zapft auch schon. Mache mir sorgen, wenn mir jemand meine Wünsche so direkt ansieht. Denke andererseits über eine spontane Heirat nach… (swg)

Brüderchen ist abgeliefert und wird samt Freundin die nächsten drei Wochen das schöne Peru verunsichern. Und da ich irgendwie keinen Sinn darin sehe, an einem Tag nach Berlin und wieder zurück zu juckeln, bleib ich einfach das Wochenende hier. (Dresden-Berlin/Tegel geht jetzt locker in 90min).
Wenn Sachsen auswandern, bin ich geneigt mal hinterher zu schnüffeln: Meine erste Station war das Heinrich-Zille-Museum. Oll Zille hat schon was mitgemacht. Für vier Euro Eintritt gibt’s eine Menge Zeichnungen und einen Film über sein Leben. Lohnt sich, wie ich finde.
Für Check Point Charlie mit seinen schier endlosen aber trotzdem spannenden Geschichtswänden sollte man sich mehr Zeit nehmen, als nur den Spätnachmittag. Wenigstens, wenn man auch in das (schon vor der Wende existente) Mauermuseum am Check Point Charlie geht. Ok, einiges an Fluchtgeschichten und Momentaufnahmen der Vergangenheit ist redundant. Das liegt aber wohl daran, dass das Museum „evolutionsartig gewachsen“ ist. Jedenfalls bin ich jetzt ein klein wenig breit und versuche das Gefühl durch ein paar Bier angenehm werden zu lassen.
In der Hostel-Bar sind einige Phone über Durchschnitts-Fußballstadion in mindestens fünf Sprachen. Babel. Passt: morgen gehe ich in die Sonderausstellung „Babylon“ im Pergamon-Museum. Nur der Altersdurchschnitt hier im Hostel überrascht: haufenweise „alte“ Leute – was aber wohl die Schuld des Berlin-Maraton ist. (swg)

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