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Die Führung ist durch – wir auch. Jetzt gibt’s erstmal ’ne kurze Pause mit Kakao und Cola im museumseigenen Cafe. Hübsch, die Mittagssonne verbreitet Abendstimmung hier drin.
Es war durchaus interessant, nur leider konnte man unseren Führer schlecht verstehen: Das Museum ist rappelvoll und für uns gabs kein Audio-System, wie für die anderen Gruppen. Gefühlt vierteln wir hier übrigens den Altersdurchschnitt. Halbmumifizierte Zombies wanken hohläugig, mit schwarzen Kästchen in der Hand ferngesteuert durch die Gänge. Ok, es ist nur halb so dramatisch, manche Kästchen sind grau.
Ich hab bestätigt gefunden, was ich schon im Grassi-Museum gesehen hatte: Kunst auf Alltagsgegenständen gab es im Mittelalter offensichtlich nicht so richtig. Die war wirklich der Kirche vorbehalten. Ansonsten macht die Ausstellung einen umfassenden Querschnitt durchs Mittelalter – gut, dass müssen wir uns jetzt gleich nochmal genauer angucken. Wir pirschen jetzt nochmal duch die Räume. Außerdem: Wir haben ein weißes Kästchen ;) So viel zu sehen, so wenig Platz/Zeit/Ausdauer… Die Ausstellung ist, wie immer bei solchen eventartigen, zu groß. Aber hier gibt es sogar einen Mitmach-Raum: Musik im Mittelalter. Mal sehen. (swg, Maria)

Puh! Gerade noch rechtzeitig geschafft: 11:30-Führung im Kulturhistorischen Museum. (swg, Maria)

So, da! Frühstück ist auch eingefahren (meine Fresse, so viel Müsli reicht bis morgen) jetzt wollten wir eigentlich noch den Podcast zur Staufer-Ausstellung hören, aber www.gotik2009.de ist down… Na dann doch erst shoppen. (swg, Maria)
Ein großes Ohr hat gehört, es gäbe Vormittags Führungen durch die Ausstellung „Aufbruch in die Gotik“. Also zuerst das Museum anvisiert…

Ach ja die Pyrogames letzten Samstag: Ansich waren die Feuerwerke klasse. Aber das Vorprogramm zog sich -.- dass es schon nervte. Gott sei Dank waren wir nicht schon pünktlich zum Einlass da – und auch glücklicher Weise nicht nur das akademische Viertel zu spät. Kurz nach 18:00 waren wir erst an unseren Plätzen (ich hab echt noch nie an ’nem Parkscheinautomaten angestanden – Novum!).

Und jetzt zog sich dass Programm: Ein paar Verrückte, die die generationsübergreifend bekannten Ohrwürmer malträtierte. Die wollten und wollten nicht gehen, trotz Applausdefizit. Das Publikum wollte einfach nicht warm werden – angesichts der Temperaturen auch kaum verwunderlich. 19:30 endlich der Abgang, jetzt wird’s wohl los gehen! … doch nicht: Stamping Feet auf und mit eigener Fankurve vor der Bühne :| Nicht so meins. Ach und: Die Auslosung, welches der vier angetretenen Berufspyromanen-Teams anfangen darf, kam noch. Na meinetwegen. Also sind wir nochmal aufgestanden um noch über’n Platz zu schlendern; was Kleines essen und trinken… Gepfeffert und gesalzene Preise, aber was soll’s; mir taten nur die Eltern mit ihren Kindern etwas leid. Irgendwie fühlte sich das wie ein ‚Zwangsvolksfest‘ an. Zwischenzeitlich projizierte ein Laser auf ’ne Leinwand, wie für die vier antretenden Feuerwerker abgestimmt werden sollte: per Telefon, 50 cent aus dem deutschen Festnetz (Mobilfunk etwas teurer) *haha*.

Egal 21:00 rückte näher. Wenigstens hatte ich jemanden zum fest und warm halten :) Gleich muss es los gehen – Durchsage: Die Funkanlage zur Fernauslösung streikt… etwas Verzögerung. Vereinzelte Buh-Rufe von den Plätzen.

Endlich 21:15 durften vier wirklich gut gemachte Feuerwerke bestaunt werden. Sehr schön abgestimmte Choreographien aus Feuer und Licht zu den gespielten Titeln. Beeindruckend. Warum das australische Team nicht gewonnen hat, gar nur auf dem dritten Platz gelandet ist, kann ich nicht nachvollziehen. (Na ok, ich will nicht wissen, wie wenige wirklich die ‚Voting-Hotline‘ angerufen haben.)

Mal abgesehen von der Dauer des Ganzen war’s eindeutig sehenswert. Ich bin auch sehr froh, Sitzplätze genommen zu haben – stehend wär das eine Qual geworden. Wer, wie ich, wenig mit dem Vorprogramm anfangen kann, sollte nächstes Jahr vorher das Programm checken und gegebenenfalls später kommen. (swg)

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