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Von dem Krieg um die Schwimmsportstädten in Dresden hab ich bisher nur am Rande etwas mitbekommen. Bisher war es so, dass ich als reiner Freizeitschwimmer, nur Angebote für das öffentliche Schwimmen genutzt habe. Unter anderem in der Freiberger Halle, aber auch ziemlich viel im Arnoldt Bad. Den baulich desaströsen Zustand der Freiberger Halle kenne ich aus eigener Anschauung. Über die totale Auslastung durch Vereine wusste ich bisher eigentlich nichts.

Seit nunmehr 15 Jahren wird seitens der Stadt eine Sanierung versprochen, zustande gekommen ist die bisher nicht. Von einem Neubau gibt es inzwischen erste Zeichen: In Bühlau, auf dem Gelände des alten Betriebshofes der DVB soll eine KiTa und die neue Schwimmhalle entstehen. Eine Ausschreibung dafür läuft jedenfalls:

Link. Ausschreibungs-PDF der Stadt Dresden.
Auf dem Bauportal Deutschland steht auch noch mal was.

Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt, das derzeit ungenutzte Betriebsgelände des ehemaligen Straßenbahnhofs Bühlau als einen kombinierten Standort für den Gemeinbedarf zukunftsorientiert und nachhaltig zu entwickeln und mit einer Schwimmhalle neu zu bebauen. …

Wo das ist, zeigt Google Maps genauer:

Größere Kartenansicht

Dazu gibt’s noch eine Initiative, die sich für die Überführung der Sportstädten zu den Energie-/Wasserversorgern als Betreiber einsetzt – wegen der möglichen Synergieeffekte. Thomas Blümel aus der SPD-Fraktion im Stadtrat engagiert sich dafür, sogar mit eigener Webseite. Die Idee finde ich ansich nicht schlecht, immerhin gehört die Drewag wieder Dresden selbst. Seine Petition zum Schwimmhallenneubau und der Sanierung der Freiberger Halle könnte noch ein paar Unterschriften vertragen.

(swg)

… hab ich so auch noch nicht gesehen:

Das sind tatsächlich Nachbarn bei uns nebenan, die da so großflächig mit ihrem Stubenlicht den gegenüberliegenden Wohnblock beleuchten. Faszinierend.

(Maria, swg)


Direktrummel
(swg)

Small House Movement: Leben in einem sehr kleinen Haus, weil viel Platz Verschwendung ist, aus Protest gegen „Bigger is Better“, aber auch aus wirtschaftlicher Notwendigkeit. Und dann gibt’s noch die Fraktion, die ihr Leben entrümpelt haben und 90 Quadratfuß (8,4 m²) und weniger als Lifestyle sehen.

Kirsten Dirksen ist fünf Jahre lang um die Welt gereist und hat Menschen aufgestöbert, die aus fast keinem Platz ihr zu Hause machen: We The Tiny House People. Eine Dokumentation.

Besser, ihr guckt das direkt auf YouTube. Großartig! Mich fasziniert ja vor allem die durchdachte Funktionalität der meisten gezeigten „Wohneinheiten“.

[via]

(swg)

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