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Alina hat sich – wie immer abends – das Tablet geschnappt und startet die Sandmann-App. Auch diesmal fährt sie mit dem Zeigefinger den Schriftzug nach: „Un-ser-sand-männ… – Ey! Da muss ein ‚O‘ stehen! Onser Sandmännchen!“

Naja fast *lol* Wir erklären kurz ‚Oma‘ und ‚Unser‘.

(swg)

Das war so nicht gedacht.Jannika ist alleine die Leiter hoch. Ungefährlich ist das nicht, so sicher klettert sie noch nicht. Müssen wir immer ein Auge drauf haben.

(swg)

Jannika ist ihr Beistellbettchen längst zu klein. Als kurzfristige Lösung haben wir das Reisebett neben unseres gestellt. Natürlich liegt Jannika trotzdem oft zwischen uns. Mit etwas Glück teilen wir unsere 1,60 m auch noch mit Alina – die kommt auch manchmal rüber.

Alina soll auch ein neues Bett bekommen – ein richtiges. Das Kinderbett ist zwar noch nicht zu klein, aber allzu lange reicht es ihr nicht mehr. Ein Hoch- bzw. Doppelstockbett soll es dann schon sein. Wir wollen die Kinder nicht in getrennte Zimmer stecken: So lange die Beiden noch so klein sind, dürfen sie sich ruhig ein Schlaf- und ein Spielzimmer teilen. Ein bisschen hoffen wir dadurch zu vermeiden, dass sie sich aus dem Weg gehen, statt miteinander auszukommen.

Was uns wichtig beim Doppelstock-Bett ist: Die Leiter muss an die Stirnseite und soll schräg sein! In Kombination ist das selten, gibt’s aber bei Dahlhaus. Nun sind die Zimmer im Block bei uns recht schmal, aber hier hat man uns das Bett auf 80er Matratzenbreite gefertigt. Absturzsicherung musste noch dazu. Ach und: Kiefer wollten wir nicht, Buche kann ich auch nicht mehr sehen. Also kommt noch unser Holz-Sonderwunsch dazu, Erle.

Man glaubt gar nicht, wie sich der Aufbau hinzieht. Freitag Abend hab ich angefangen, alle möglichen Bolzen in die Pfosten zu schrauben. Nachdem die Stirnseiten zusammengesetzt waren, hab ich erstmal aufgehört.
Samstag nach dem Mittagessen hab ich dann weitergeschraubt – der Nachmittag war weg.

Den Vormittag hab ich mit einer Baumarkt-Tour verbracht. Einen Mangel hatte das Bett nämlich: Die mitgelieferten Schrauben für die Lattenroste waren zu lang. Hätte ich die blind durchgeschraubt, hätten die an der Front rausgeguckt…

Also hab ich Kind auf Fahrradsitz auf Fahrrad gesteckt und bin losgestrampelt. Wegen 1,50 € werd‘ ich sicher keine Reklamation lostreten.Jannika hilft fleißig mit. Wie man sieht, ist die Freude groß.

Mit unserem Lattenrost passt die untere Absturzsicherung nicht. Unsere Lattenroste bauen höher, als diejenigen, die wir hätten dazu kaufen können. Muss ich an geeigneter Stelle den Rahmen des Rostes noch ausklinken. Vorerst benutzen wir das untere Bett nur als Sofa und können auf die Absturzsicherung verzichten. Jannika schläft in Alinas altem Bett, das wir wieder zum Gitterbettchen umgebaut haben.

(swg)

Alina freut sich heute ganz besonders aufs Eislaufen: Ihre Kindergartenfreundin Neele kommt mit. Mit Eltern natürlich. Neele ist etwas experimentierfreudiger als Alina und will gleich auf die Laufhilfe verzichten.Na dann kann Alina das ja dann auch mal probieren.Weit kommen beide erstmal nicht.Aber drei Runden laufen sie dann doch.Dann ist es wohl Zeit für eine Pause. Drei Runden mit den Kindern können sich ganz schön ziehen. Als liebstes Spiel haben sie sich „Auf-den-Po-fallen“ ausgesucht. Ihre Waffel haben sich die Beiden aber verdient.Halb sechs gehen wir nach Hause. Die Kinder sind platt und außerdem ist die Leihfrist für Neeles Schlittschuhe abgelaufen.

Ich hab jetzt noch das kleine Abenteuer „Hält die Bremse bis nach Hause oder geht sie vorher fest“. Vor vier Jahren wars der rechte, jetzt ist der linke Bremssattel fest.

(swg)

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