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Letztes Jahr haben wir angefangen, den Vorgarten hinterm Haus zu bepflanzen. Eine kleine Wildblumen-Wiese haben wir angelegt und eine Zierquitte ausgesetzt. Von den Pflanzen aus dem Baumarkt hat einiges nicht überlebt: der Phlox nicht und das Bergsandkraut hat der Südsonne ebenfalls nicht widerstanden. Beides ist angeblich Trockenheitsresistent… Dafür machen sich die Ginster vom Rülcker so langsam.

Der Plan ist, den Vorgarten so weit zu bringen, dass er kaum aufwändige Pflege benötigt. Ein paar schöne Stauden und viel bodendeckender Unterwuchs sollen das erreichen, „Unkraut“ soll so keine Chance haben. Wir sind dazu auf Internet-Gartencenter-Einkaufstour gewesen, heute wurde geliefert.Lieferkarton von der BaumschuleLieferkarton von der BaumschuleAlina hilft beim Auspacken, sie ist schon Feuer und Flamme fürs pflanzen.Alina hilft beim AuspackenAster, Blutroter Storchschnabel, Fingerstrauch „Goldteppich“, Polsterglockenblume, Wiesenstorchschnabel, Lichtnelke „Vesuvius“, Immergrüne Schleifenblume: es scheint alles den Transport gut überstanden zu haben.gelieferte Pflanzen aus der BaumschuleJetzt muss der Kram nur noch den Weg in die Erde finden, ehe er Kompost ist. Nach dem Sommer wird sich zeigen, was bei uns den lehmigen Boden mit praller Südsonne überlebt – das wird dann nachgekauft.

(swg)

Wer die WBS70-Bauten kennt, weiß, das Küche, Bad und Flur eigentlich ein Raum sind. Die Nasszelle des Bads ist ein kompletter, dünnwandiger Betoneinsatz, der während des Baus von oben in die Mitte zwischen Flur und Küche eingesetzt wurde. Bei 5 cm Bautoleranz ist da recht viel Spiel. Bei mir führt das maximal schief eingesetzte Bad in der Küche zu einem störenden Wandvorsprung. Die Kante muss weg.

Mission

Mission Küchenwand

Gear

Kluft

Tool

Werkzeug

Action

bei der Arbeitbei der Arbeitbei der Arbeitbei der ArbeitLang gedauert hat’s nicht – eine gute halbe Stunde mit Flex und Hammer. Der Dreck ist unglaublich und die Maske keinesfalls übertrieben.der Dreck danach Nach der Sägerei und dem Glattschruppen muss sich der Staub erstmal setzen. Der Schutt, Möbelteile und auch der alte Geschirrspüler harren des Wertstoffhofes. Teilauto hatte heute Morgen einen Caddy frei, der dafür jetzt herhalten muss. Baumarkt müssen wir auch noch… Auf geht’s!

(swg)

In unseren Insektenhotels auf dem Balkon ist ganz gut was los. Etliche Röhrchen sind zugeklebt.Insektenhotel mit zugebappten RöhrchenInsektenhotel mit zugebappten RöhrchenManchmal kann man eine Biene auch bei der Arbeit beobachten. Natürlich ist dann die Kamera gerade leer…

(swg)

Es riecht nach Betonstaub und nasser Zeitung. Wie es halt so riecht, wenn man renoviert. So desaströß, wie man meinen könnte, sieht die Küche aber gar nicht aus.Vielleicht gewöhnt man sich auch einfach nur an den Anblick. Viel Tapete war nicht abzukratzen. Wie auch, bei einer 2,2 x 2,2 m großen Küche – eine Schinderei war es trotzdem an der Decke. Immerhin den Kindern hat es unten an den Wänden irgendwie Spaß gemacht.Janni und Alina beim Abkratzen der TapeteJanni und Alina beim Abkratzen der TapeteDie obere Hälfte der Küchenmöbel ist auch raus, ihren Weg auf den Sperrmüll haben sie dennoch nicht gefunden. Es ist das erste Wochenende der Coronalockerungen, die Ausgangsbeschränkungen sind weitestgehend aufgehoben. Zwar müssen die Abstandsregeln eingehalten und ein Mund-Nase-Schutz in Geschäften getragen werden, aber man darf sich wieder überall hin begeben, solange man sich nicht versammelt. Bei Teilauto gibt’s heute keine Transporter mehr zu mieten, nicht mal Caddys sind verfügbar.

Ist ja nicht das einzige, was nur eingeschränkt funktioniert. Zum Beispiel telefoniere ich allen möglichen Leuten hinterher. Sei es der Zulassungsdienst, der einen im Regen stehen lässt (jo, der Bus ist immer noch nicht abgeholt). Oder Handwerker: „Wir melden uns, wenn das neue Küchenfenster da ist, dann machen wir ’nen Termin.“ Einen Scheiß haben die, klar darf ich da hinterherlaufen, damit es weitergeht. Na, und dann muss man sich noch selber organisieren: Zu viert zu Hause und dann noch arbeiten, Kinder beschulen/beschäftigen und an einem Online-Seminar teilnehmen wollen: kannste knicken.

Home Office nicht

Letzten Donnerstag war ans Arbeiten für mich überhaupt nicht zu denken. Eine Stunde hab ich früh Zeit gehabt. Dann gab’s Frühstück und anschließend startete Marias Online-Video-Seminar für ein neues Laborgerät. Fünf Stunden. Plus Pause. Es ist einfach nicht möglich daneben zu programmieren und auch noch Alina zu ihren Schulaufgaben zu motivieren.

Zum Glück hatte Alina noch einen Forscherauftrag: Löwenzahn. Wo und wie wächst die Pflanze. Ich ließ die Arbeit Arbeit sein. Mit ihrer Kamera und Zettel & Stift bewaffnet zogen wir los.LöwenzahnLöwenzahnEs wurde ein ausgiebiger Spaziergang durch den Volkspark und zur Bismarksäule.BismarksäuleIch überzeuge die Kinder über die Südhöhe zurückzulaufen – schon weil die Bäume auf dem Weg dahin so herrlich blühen.Meinen Plan zu einem Eis-Zwischenstop durchkreuzte Lidl: nur Großpackungen :| Dabei hatte ich sogar an die Masken gedacht… Also zurück und in den Konsum.

Da Marias Seminar noch lief, gab’s ein schnelles Mittagessen aus Kartoffeln und Quark. Anschließend schlepp ich die Kinder in den Hof. Ein paar Mathe-Aufgaben für Alina nehm‘ ich noch mit – die Nachbarn haben ihre Biertischgarnitur hingestellt, da können wir unseren Klapptische etwas abseits hinstellen. Es ist schon erstaunlich, wie schwierig es sein kann, Zahlen zu addieren und zu subtrahieren. Vor allem, ein Konzept zu behalten, von einer Aufgabe zur nächsten, die sich allerdings nicht wirklich unterscheidet. Wir sind nicht allein mit Vermittlungsproblemen :)

nochn Versuch

Home Office sollte eigentlich anders aussehen. Für den Donnerstag werd‘ ich einen Tag Urlaub opfern, Aufholen der Stunden wäre mir zu anstrengend. Montag bin ich mit den Kindern alleine: Maria möchte auch mal wieder auf Arbeit fahren dürfen (sic!). Für mich ist Home Office und Home Schooling angesagt, wenigstens sind wir nur zu dritt. Und in meiner Mittagspause schaff ich den Küchenkram auf den Wertstoffhof.

(swg)

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