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Das die Deutschen keinen Humor haben, ist allgemein bekannt. Eine Studie der englischen Universität Hertfordshire in England hat das den Briten bestätigt. Dachte man dort allerdings bisher, bei den Krauts würde nicht gelacht, irrte man. Im Gegenteil, die Krauts lachen sehr viel. Und zwar offenbar über jeden Scheiß…

Gar nicht lachen kann man in Deutschland über subversiven Humor. Na und wenn er die WM 2006 betrifft hört der Spaß ganz auf. Für ein paar Flugblätter in Köln und Dortmund, die von den Bewohnern absurdes zur WM fordern, holt man die staatsanwaltschaftliche Keule aus dem Sack und „prüft strafrechtliche Konsequenzen“. „Die Urheber des Schreibens und die Betreiber der Internetseite wollen die Bevölkerung verunsichern und die Fußball-Weltmeisterschaft in ein negatives Licht stellen.“ Die gehen zum Lachen sicher auch in den Keller.

Ich mach drei Kreuze, wenn der Feldzug der Konsumgüterindustrie endlich über uns hinweggerollt ist und die Stille nach der Schlacht herrscht.   (swg)

Tjaja, ein Update sollte es sein. Das schöne neue WordPress 2.0 schnell mal drüberbügeln, damit Kommentare wieder ganz ohne Moderation geschrieben werden können. Und da hat‘ „bumm“ gemacht.

So ganz ohne Rückversicherung wollte ich doch nicht updaten. Ein Backup der Datenbank sollte her. Hat mir aber keiner gesagt, dass die Backupfunktion von myPHPadmin nicht nur nicht funktioniert, sondern meine Datenbank gleich ins Nirvana schickt. Ok, nicht vollständig, aber irgendwie stimmten die Relationen nicht mehr, was in einer Datenbank einem GAU doch schon recht nahe kommt. Einen mysqldump konnte mein Hoster noch machen. Jetzt ist es an mir, die alten Einträge wieder zu restaurieren. Von Hand. Das werde ich nur nach und nach tun – vielleicht schmeiße ich auch endlich mal einiges weg. Hier ist eh kaum was wichtig.

Meine lange Abstinenz vom Blog muss ich entschuldigen: das Diplom drückt und ist wichtiger. Aber gefehlt hat mir mein Netzspielzeug trotzdem und deswegen gab ich mir heute einen Ruck: „Ruck“   (swg)

Ich war in dem Film Babel. Ich kann die Lobeshymnen und die Überhäufung des Films mit Preisen nicht verstehen. Denn: der Film ist Mist. Man erzählt mir, die Verschachtelte Erzählweise wäre stark verwand mit der in Tarantinos Pulp Fiction. Blödsinn! Bei Pulp Fiction ist das weit komplexer. Bei Babel hab ich’s sofort zusammensetzen können. Keine Zeitsprünge. Nur die Protagonisten der vier Einzelstorys sind zufälliger Weise miteinander verwand/bekannt…
Überhaupt wirken die verschachtelte Ereignisse im Film herbeikonstruiert. Die vier Storys sind: Ein Amerikaner und seine Frau unternehmen eine Reise durch Maroko um den Verlust ihres Kindes zu überwinden – sie wird dabei angeschossen. Des Paares Haushälterin hütet derweil zu Hause die Kinder, will aber unbedingt zur Hochzeit ihres Sohnes nach Mexico. In Ermangelung eines Babysitters nimmt sie die Kinder mit. Ein paar einfach lebende Araber, die von Ziegenhaltung leben, kaufen ein Gewähr um Füchse(?) zu schießen. Die beiden Jungs der Familie probieren die Reichweite des Gewährs aus und schießen auf einen weit entfernten Touristenbus, in dem eben jene Amerikanerin sitzt, die nun angeschossen wird. Das Gewähr kommt von einem Großwildjäger aus Japan. Der hat seine Frau verloren (Selbstmord) und sieht sich nun mit den Problemen seiner Tochter konfrontiert. Die ist gerade mitten in der Pubertät, erlebt deren Probleme aber hoch drei: sie ist Taubstumm. Genau deswegen erlebt sie eine Abfuhr nach der anderen.

Irgendwie hat sich’s nicht gelohnt, hinzugehen, jedenfalls hab ich ziemlich lange drauf gewartet, das die wackelige Storykonstruktion endlich endet.
(swg)

Lang ist es her, dass er irgendwann mal in einer 3sat-Kulturzeit vorgestellt wurde aber gerade viel mir der Name Allan Teger und Bodyscapes wieder ein. Nicht alles gefällt mir, aber die Bergsteiger sind ziemlich cool und der Segler ist was für meine Wand ;-)   (swg)

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