Archives for the year of: 2007

So viel Ausdauer! Der Herr Niggemeier ist fast schon zu bewundern! 9Live verarscht ja schon eine ganze Weile – sehr offensichtlich – seine „Kundschaft“ mit popelleichten Rätseln, bei denen scheinbar keiner anruft, der lockende Gewinn aber geradezu als gigantisch zu bezeichnen ist. Vor allem hat Stefan Niggemeier in sein Transscript der 9Live-Sendung mal die Verstöße in der Sendung gegen die Regeln der Landesmedienanstalten (PDF) eingeflochten. Warum klagt da keiner?
An einem Samstagvormittag am Herd hatte ich den 9Scheiß auch mal laufen lassen – neu ist mir das also nicht. Jedem Wesen, das mit einer Fernbedienung umgehen kann, sollte recht schnell aufgehen, dass hier mit 49¢ pro Anruf abgezockt werden soll. Heil gibts nicht, auch nicht vom Messias Fernseher.
Eigentlich könnte mir das ja alles wurst sein – worauf ich eigentlich hinaus wollte: Wenn man sich mit Uni-Kollegen unterhält, fällt auf, dass ca. die Hälfte der Institutsmitarbeiter keinen Fernseher besitzt. Warum das wohl so ist? Die Begründungen reichen von militant „Verblödungsmaschine“ über „uninteressant“ bis „ich hab andere Hobbys“. Dabei ist kaum zu bestreiten, dass es durchaus interessantes in der Glotze gibt. Aber ist es nicht bezeichnend, wenn so viele lieber verzichten? Offensichtlich gibts eben zu viel Scheiße im TV, als das man nach den Perlen graben möchte – und die Guten Sachen (TM) laufen eh immer zu unmöglichen Zeiten.
Aber für alle, die trotzdem nicht auf den Fernseher verzichten wollen: Videorecorder! Der schaut sich für Euch jeden Mist an und Ihr habt mehr Freizeit! Cooole Lösungen. (swg)

PS: Was herrlich dreistes zum Thema Gewinnspielabzocke hat RadioPSR im Angebot: 20.000Euro hat man RadioPSR zu zahlen (Teilnahmebedingung unter a3), wenn man bei deren Millionenspiel gewinnt. Klasse! [Gefunden bei Daniel Grosse]

Obwohl es ja am Sonntag nicht so tolles Wetter geben sollte – Sturmböen – viel es besser aus, als erwartet. Während es hier unten in Dresden vor sich hin taute, blieb Gevatter Frost in den Bergen. Die angekündigte Skitour war fällig.
Also rauf nach Altenberg – an den Galgenteichen kann man günstig parken (3 EUR Tagesgebühr). Wenn noch was frei ist. Die Wolkendecke blieb geschlossen, der Wind und bissle Schneegriesel haben offensichtlich viele am heimischen Ofen gehalten. Viel Parkplatz & nur wenig Leute auf der Leupe.
Unsere Tour ging einmal quer über den Kahleberg – immer auf der Magistrale lang und dann rüber nach Rehefeld Zaunhaus. Eigentlich wollte ich irgendwo einkehren und schlug den „Skibahnhof“ vor. Mit der Entfernung hab ich mich aber irgendwie verschätzt. Dass der so weit hinter der Rehefelder Zollstation, fast bei Neuhermsdorf, liegt… Einige maulten, also wurde in einer Schutzhütte am alten Bahndamm gerastet. Im nachhinein zeigte ein Blick auf die Karte, dass wir nur noch einen halben Kilometer vom Skibahnhof entfernt gewesen sind…
Was solls – wir sind dann fast die gleiche Strecke zurück. Inzwischen hatte der Wind in die Hauptmagistrale gedreht: Man brauchte kaum was tun und wurde den Kahleberg raufgepustet. Skisegeln.
Scheinbar haben alle die 23 km gut überstanden, beschwert hat sich bei mir noch keiner – oder sie können den Telefonhörer nicht halten ;)
(swg)

Mein treuer 17″-Nokia-Monitor ist inzwischen total kontrastschwach, dunkle Filmszenen == nix zu sehen. Also habe ich mir ein neues TFT-Display geleistet: 24″ 16:10 mit 1920×1200. Dazu wurde eine andere GraKa fällig, wegen des DVI-Anschlusses. Analog hätte die alte nVidia RivaTNT2 die Auflösung nicht geschafft, jetzt werkelt eine gebrauchte nVidia Quadro NVS 280 im Rechner.
Zum eigentlichen Problem: nVidias proprietärer Linux-Treiber (v1.0-9746) für die neue Graka hat sich etwas gesträubt. Steif und fest behauptet er, dass der Monitor einen maximalen Pixelclock von 135MHz hat. Das kann aber so nicht stimmen! 1920x1200x60Hz – die empfohlene Einstellung laut TFT-Beschreibung – ergibt mindestens 138MHz. Jedenfalls stellte Xorg nicht die native Auflösung des TFT-Displays ein, sondern nur 1600x1200x60Hz. Im Xorg.0.log sind auch nicht alle vom Monitor unterstützten Modie gelistet, irgendwas ist da schräg, höchsten 1600×1200 waren herauszukitzeln. Letztendlich hat eine Option in der Device Section der xorg.conf geholfen:

Option "ModeValidation" "NoMaxPClkCheck, AllowNon60HzDFPModes"

Damit startet Xorg mit der nativen Auflösung des Bildschirms von 1920×1200 – aber mit 59.7Hz. Was solls, es geht. (swg)

Um einfache Zeichnungen und Schemata zu erstellen habe ich mit Inkscape ein ganz passables Vektorgrafik-Programm gefunden. Von der Versionsnummer 0.44 sollte man sich nicht abschrecken lassen, bisher ist mir nichts ungereimtes aufgefallen. Inkscape beherrscht eine Reihe von Formaten, svg (scalable vector graphics Wikipedia - Was ist svg (scalable vector graphics)?) ist Standard, aber leider wird .emf nicht unterstützt. Das brauche ich aber im M$ Office (hier wird .svg wiederum nicht unterstützt).
Ein Weile habe ich jetzt schon nach Konvertern gesucht, aber bisher nur kommerzielle gefunden. Alexander Tsyplakov hat was kleines feines geschrieben: TpX. Eigentlich zur Aufbereitung von Grafiken für TeX gedacht, beherrscht es neben vielen anderen Formaten .svg und auch .emf. In Inkscape muss man seine Grafiken unbedingt als plain-svg speichern, sonst klappt der emf-Export aus TpX nicht.
Danke Alexander! (swg)

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