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Etwas Sonne, Etwas Wolken 22° – Badetag ;) Sehr warm ist’s Wasser mit 17° nicht im Sund. Das allein ist noch kein Grund zur Veranlassung, das Sundschwimmen sollte trotzdem gestartet werden. Also ging’s fünf nach Zwölf zur anderen Seite des Sunds, Ziel Altefähr. Zehn Busse hatten für diesen Zweck die hiesigen Verkehrsbetrieben gestellt. Nachdem wir endlich über den Rügendamm rüber und nach Altefähr abgebogen waren, ging es über die holprige Dorfstrasse und… zurück auf den Rügendamm?! Schon zur Hinfahrt konnte man vom Damm aus sehen, dass die Wellen inzwischen Schaumkronen trugen, der Wind hatte aufgefrischt. Das war den Veranstaltern dann wohl doch zu viel: einen Teil des Starterfeldes im Stralsunder Stadthafen einsammeln zu müssen, darauf wollte sich niemand einlassen. Mir wär das dann wohl auch zu derbe gewesen fürs erste mal. So hat man einfach den Kurs verlegt: Vom Strandbad aus eine kleine 1,5km-Runde. Auch nicht schlecht. Der Start erfolgte dann etwas langgezogen: nicht alle kamen gleichzeitig die Treppe vom Strandbad ins Wasser runter.

Ich glaube, ich hab mir hier gerade das falsche Restaurant gewählt. Hier im Fischermann’s im Hafen läuft irgend eine Veranstaltung – zehnte Klasse Abschlussparty oder so – und die ist laut. Der Laden ist voll und mein Bier wartet schon ’ne Weile im Zapfhahn. Was solls, können die auch nix für
und der Blick über’n Sund ist klasse.

Schwimmer im Ziel beim 43. Sundschwimmen StralsundIch habs in 24:55min geschafft – die 1,5km meine ich. In meiner Altersklasse Platz 88 von 201. Irgendwie hat mir die Kälte im Sund erstmal den Atem genommen – ein kräftiger Schluck brackigen Salzwassers tat dann noch sein übriges. Ab der Hälfte ging es dann langsam. Kraulen hab ich gelassen – nächstes Jahr will ich ja auch wieder dabei sein können – Brust hat’s auch getan. Wellen gibts eben im Freibad und Dresdens Seen nicht, kann man sich schlecht drauf vorbereiten. Obwohl, wenn man sich das Außenbecken in Prohlis mal anschaut: da klatscht das Wasser von Wand zu Wand.
Im Ziel bekam man heißen Zitronentee und ein Handtuch. Beides durfte man behalten. Die Vaseline hat mich erstaunlich warm gehalten, ins beheizte Zelt musste ich nicht, und die Dusche drängte auch nicht. Fettig-glitschig ist man nur.
Teinehmertombola beim 43. SundschwimmenDa die Erstplazierten schon Pokale und Medaillen erhalten hat man sich entschieden, gesponsorte Kleinigkeiten per Teilnehmernummern-Tombola unter die Leute zu streuen. Dank Torsten Erdmann vom NDR ging das sehr locker moderiert über die Bühne: man fische zwei niedliche Kinder aus dem Publikum, nachdem sich das eigene Potential als Glücksfee auf Ebbe-Niveau herausgestellt hat. Einige Sundschwimmer waren wohl schon fort. Hat auch prompt geklappt. Der erste Griff der Kleinen in die Lose: Treffer.

Zum Schluss muss ich unbedingt noch dem DLRG und allen beteiligten Organisatoren ein dickes Danke sagen: Danke.

Mein Rostocker Pils ist da. Prost. (swg)

Hafen Stralsund
Hafen StralsundStralsund ist schön. Stralsund ist leer. Der Sommer scheint schon wieder gegangen zu sein. Nur ein paar versprengte Touristen zerstaunen die Altstadt. In jedem Haus am Platze: Plätze – auch schön. Morgen gehts übern Sund: geschwommen soll werden. sundschwimmen.de – Daumen druecken, bitte. Ob ich es bei der Kälte in meinen angestrebten 45 min über den Sund schaffe? Fraglich.

(swg)

Ich kapiers ja immer nicht, vielleicht bin ich auch zu blöd – oder nicht blöd genug – oder vielleicht nur nicht ignorant genug?! Aber der Reihe nach.
Wir haben einen wirklich schicken Grillplatz entdeckt, an dem man den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen kann – wem so ist, der pennt auch dort. Im See kann man schwimmen, die Brühe ist auch noch nicht trübe. Der Angelverein, der das Gewässer gepachtet hat, verbietet es erstmal nicht, und duldet eben auch das Lagerfeuer. Großzügig, wie ich finde.
So wenig kann ich dann aber verstehen, warum man den Platz dann zur Sau machen muss: Als ich am Samstag hin kam lag tonnenweise Müll rum. Kippenschachteln, Wurst- und Steakverpackungen, Kohleanzünder, zerdepperte Glasflaschen, Kronkorken und zu Krönung ’ne volle Windel; die ganze Palette einer gut bestückten Deponie. Es sah scheiße aus. Und wie man sich auf so einer Deponie wohl fühlen kann?! Die zwei Sportsfreunde, die in der Nähe gebadet hatten, haben auch gleich mal ihe Bierflaschen dagelassen. Glück, das ich’s nicht gleich gemerkt hab.
Meine 35L-Mülltüte, die ich eigentlich wg. Eigenbedarf mit hatte, war jedenfalls schnell voll, der Platz aber noch lange nicht sauber. Warum man eigentlich Müll und Glasflaschen auch in der Feuergrube verbrennen muss, erschließt sich mir eh nicht. Aber drüber nachzudenken nützt wohl nichts, es gibt nämlich keinen Grund. Nur Dummheit gepaart mit Ignoranz. Gibt eben doch Leute und Menschen. Danke Ihr Arschlöcher. (swg)

Ach ja: Ein Rentner kam auch noch nackter Weise inspizieren. Gott sei Dank hatte ich da schon Müll eingesammelt, sonst hätte ich mir von dem sicher auch was von wg. „die jung‘ Leude mach’n och nur Dregg“ anhören können. Da wär ich aber, glaub ich, endgültig fest gegangen…

beim Paddeln auf dem Scharmützelsee von allen Seiten! Von oben, von unten und bei Wind auch von rechts, links, vorn und hinten.
Nicht das einer denkt das Blog sei tot – aber jetzt muss ich erstmal aufräumen, Seebilder und Karte gibts später. (swg)

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