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Nach dem Wulff-Debakel – in den nächsten Tagen wird der sicher seine Staatsmann-Simulation beenden – könnten wir mal wieder einen brauchen, der das Amt des Bundespräsidenten nicht nur tragen kann. Einen, der es ausfüllen kann, wäre doch mal eine wirkliche Abwechslung! Keinen Partei-Hansel, der fröhlich seine Aufgaben schmeißt um in das Amt zu fliehen (um gleich drauf wieder rauszustolpern oder hinzuschmeißen).

Ich schließe mich Fefe an: Georg Schramm sollte Bundespräsident werden. Mein voller Ernst. Völlig alternativlos!

Beeindruckend, wenn man mal Georg „Schramm for Bundespräsident“ bei Google einwirft.

Update 9:53 Uhr: Schneller als erwartet tut sich was: Wulff gibt um 11 Uhr Erklärung ab

Update 11:08 Uhr: Damit ist es amtlich! Herr Wulff hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Zu seiner Selbsteinschätzung er habe ‚in seinen Ämtern immer korrekt gehandelt‘ sag ich mal einfach nur nichts.

(swg)

PS: Allein die Vorstellung, wie dann die Weihnachtsansprache ausfiele…

Links am Donnerstag

Schon etwas älter, aber ich bin jetzt erst drüber gestolpert: Pizza ist Gemüse – Wenigstens laut US-Kongress. Die zwei Löffel Tomatensauce drauf reichen für diese kreative Klassifikation. Hintergrund: der Vorstoß für gesünderes Essen an Schulen durch Obama wurde damit torpediert. Kindergarten.

„Spaßvogel“ auf dem Neckar – Ein Stoffpinguin auf einer Styroporplatte…

(swg)

Man solls nicht glauben, aber es ist wirklich so: Das ist diesen Winter der erste Schnee in Dresden.

Normaler Weise gibt es ja schon im November eine erste kalte Packung. Fiel dieses Jahr komplett weg, war zu warm und Niederschlag gab es gar keinen. Schon verrückt, nachdem wir uns die letzten zwei Winter weiß Gott nicht beschweren konnten.

(swg)

Da ja nun das Krümel unterwegs ist, brauchen wir in absehbarer Zeit ein Kinderzimmer. In einem Anflug von Dekadenz hatte ich mir das eine Kinderzimmer als Ankleide eingerichtet – inklusive wandfüllenden Schrankes. Vorbei.

Bevor die Schrankwand allerdings wieder Heimat im Schlafzimmer findet, muss ebenda renoviert werden. Komplett. Möblierung raus, Tapeten runter, Teppich entsorgen. Erster Punkt war schnell erledigt, stand ja eh kaum mehr drin, als Bett und Bücherregal. die Tapete war schon widerspänstiger, eine Woche lang allabendliches Gekratze, dann war auch sie Geschichte.
nacksches Zimmer
Ab ins Auto zusammen mit dem Teppich und zur Mülle. Tapete kostet sechs-fuffzich pro 120L-Sack, lerne ich da. Wenn genug Platz ist, könnt ich’s auch in die Hausmülltonne… Geschenkt. Dafür sieht der Kofferaum jetzt wenigstens aus, wie sich’s für einen Lastesel geziemt.

Fünf Wände brauchen Kleider am schlimmsten davon ist die Decke. Eine Schinderei ohne Gnade. Etwas leichter machen wirs uns schon mit der Fliestapete: Da klatscht man den Kleister direkt an die Wand und pappt die Tapetenbahn direkt dran. Maria hat Leiterverbot, wegen ihrer Kugelgrippe, so hülft Brüderchen aus. Nach immerhin nur drei Stunden erstrahlen 12¼ m² Decke in Marburg-weiß. Danke, Keule. Schlafenszeit.

(Maria, swg)

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