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Draußen fühlt es sich so an, wie das Foto nahelegt.Wir lassen uns ganz ordentlich Zeit, nicht zuletzt, weil wir im Womo mal ein kleines bisschen klarschiff machen müssen. Auch die Kinder gehören mal unter eine richtige Dusche. Das Wetter überlegt es sich nochmal und so strahlt uns halb elf die Sonne an. Im Fjord an der Brücke gibt es eine Werft. Dort ist gerade eine Plattform vertäut.Krasse Geräte, wie riesig die sind.

Wenn wir es schon nicht ans Nordkap geschafft haben: Das Südkap wollen wir sehen! Lindesnes ist sein Name und es steht ein Leuchtturm dort. Wir wissen zwar schon, das er geschlossen ist, die Anlage ringsum darf man trotzdem besuchen.

Ganz alleine sind wir hier nicht. Ein paar Besucher gibt’s noch. Man könnte hier über Nacht mit dem Womo stehen, sogar Strom wäre da. Die Küstenlandschaft und der Leuchtturm interessieren uns natürlich mehr.Jannika will wieder mal unbedingt überall alleine hin laufen. Treppen sind ihr allerliebstes Spiel.Ihre alten Leuchttürme pflegen sie hier – auch gerade jetzt raspelt jemand mit einem pneumatischen Gerät die Farbe vom Geländer. Ein Höllenlärm.Ferngläser findet Alina gut. Sie kriegt es nur nicht hin, mit einem Auge durchzugucken (für beide sind die Okulare zu weit auseinander).Kann man genug Fotos von der Landschaft machen? Glaubt mir, ich hab noch sehr viel mehr. Und: nein!Da wir hier nicht nur um den Leuchtturm tigern können, wollen wir mal noch ein wenig spazieren. Vorn auf der Landspitze liegt mal wieder ein Geocache. Den sammeln wir jetzt ein, da kann man auch nochmal ganz viele Leuchtturmfotos machen.Die Felsen, über die man hier klettern kann, sind außerdem die Motivation für Alina und machen sie mobil.Beinahe haben wir es geschafft, zum Nesvarden.Herrlich hier.

(swg)

Unser Urlaub beginnt heute so erst wirklich. Alles (über)lebensnotwendige ist getan, jetzt kommt Freizeit. Der Südosten ist geschichtsträchtig. Die Griechen haben von hier geherrscht, die Araber auch. Am nähsten an Avola liegt Siracusa mit seiner barocken Altstadt Ostygia auf der gleichnamigen Halbinsel.

Unser Frühstück hat sich etwas hingezogen, eigentlich ists sogar bald Zeit für Alinas Mittagsbrei. Den kriegt sie unterwegs bei einem kleinen Zwischenstopp. Hier ganz in der Nähe ist ein alter Marineposten mit Leuchtturm. Da muss – ihr erratet es schon – ein Cache eingesammelt werden. Auf nur einer viertel Stunde Fahrt ist Alina aber schon eingepennt.eingepenntVom Umsetzen in den Chariot kriegt sie nix mit. Da weit vorn ist der Posten.Marineposten

1944 sind hier die Briten gelandet und haben eine Batterie der Italiener zerstört. Heute ist hier Landschafts-Schutzgebiet. Auf dem zerklüfteten Kalkstein wachsen jede Menge Kakteen – Maria würde am liebsten einen großen mitnehmen.KakteenUnd etwas, dass wie Löwenzahn aussieht, wächst hier, nur viel größer.Löwenzahn?Überall tummeln sich Ruineneidechsen.RuineneidechseVorn am Leuchtturm angekommen ist die Küste aus nacktem, scharfkantig ausgespültem Kalkstein geformt.Schroffe Küste bei PlemmirioDas nächste nenne ich “Deutscher Tourist”.Deutscher TouristWeiter vorn stellt man fest, dass es da ganz schön tief runter geht.BrandungEs erklärt sich auch das beständige “Gewittergrollen”: Brandung.BrandungBrandungBrandungAchso, da war ja noch was anderes, viel wichtigeres: Im Schatten einer Ruine bekommt Schnecki ihren Brei, Thermobecher sei Dank.Mittagessen (Kartoffel-Fenchel mit Apfel)Ein Verdauungsspaziergang muss ach noch sein.Alinas VerdauungsspaziergangAlinas VerdauungsspaziergangLeider müssen wir uns von diesem herrlichen BlickLeuchtturmlosreißen. Ostygia wartet.

(Maria, swg)

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